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61

Mittwoch, 3. Januar 2018, 14:04

Ich finde es fehlt doch immer der Aspekt , wie das Kind damit umgeht. Ist ja nicht so ,dass jeder gleich "computersüchtig" wird. ..da reagiert jedes Kind individuell und darum ist es sicher auch schwierig, hier auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.
Was ich aber sehr gut finde ist , eure Erfahrungen mit unterschiedlichen Medien zu lesen sm_daumen .


Kinder im Umgang mit ihren Spielsachen o.ä.zu reglementieren , finde ich persönlich nicht verwerflich-hier kommt es eben auch wieder auf das wie an.


sm_peace
LG
mit den Großen sm_zb *November2008

und der Kleinen sm_sp2 * September 2010

62

Mittwoch, 3. Januar 2018, 19:47

@ Kerstin: vermutlich hat dich mein Beitrag verwirrt, weil Kinder für mich junge Menschen sind und halt aus meiner Sicht und auch Erfahrung nicht "fremdreguliert" werden müssen und aus meiner Sicht müssen sie auch nicht "erzogen" werden.
D.h. unser Verständnis vom Menschen unterscheidet sich grundsätzlich. Jungen Menschen begegne ich genauso auf Augenhöhe wie älteren Menschen. Für mein Verständnis ist es wichtig einen Unterschied darin zu machen, ob ich als älterer Mensch mit mehr Lebenserfahrung in die Verantwortung gehe oder ob ich junge Menschen "erziehen" will. Und ein Tablet zu verschenken, nur damit mein Kind medienkompetent wird, halte ich auch für keine gute Idee. K. ein Tablet zu schenken, würde vollkommen an seinen jetzigen Bedürfnissen vorbei gehen, doch deswegen mache ich mir keine Sorgen um seine spätere Medienkompetenz...
Wenn ich der Meinung bin, Medienkonsum schadet meinem Kind, dann würde ich ihm kein Tablet schenken, um dann den Gebrauch zu reglementieren. Wenn ich etwas geschenkt bekomme, dann will ich auch nicht, das mir gesagt wird, wann und wie lange ich mich damit beschäftigen darf, das würde ich ziemlich unfair finden.

Die Vergleiche, die du schilderst, hinken einfach! Wenn das Spielen beim Essen stört, sich einfach blöd anfühlt, dann nehme ich mein Bedürfnis ernst und muss dann schauen, wie ich mein Bedürfnis mit dem Bedürfnis meines Kindes möglichst unter einen "Hut"bringe...Das ist nicht einfach, doch in der Regel klappt das hier bei uns ziemlich gut. Gefühle und Bedürfnisse gehören zusammen und wenn es sich für mich nicht gut anfühlt, wenn beim Essen gespielt wird...oder was auch immer, dann sage ich das! Was ich aus meinen Sprachschatz komplett gestrichen habe, sind Sätze wie "das tut man nicht" oder "das gehört sich nicht"...Ich spreche von meinen Gefühlen und darin werde ich dann auch ernst genommen.

"Erziehung" geht so gut wie nie auf die Bedürfnisse und Gefühle von jungen Menschen ein, sondern hat Ziele für diese, wie sie mal sein sollen, was aus ihnen werden soll, wie sich zu benehmen haben, was sie zu lernen haben, wie "man" sie am besten auf das Leben vorbereitet. Doch Leben findet jedoch immer im Hier und Jetzt statt und nicht in der Zukunft.

Mir geht es darum, dass die Bedürfnisse von allen wahr- und ernstgenommen werden. Die Bedürfnisse meiner Enkel nehme ich genauso ernst wie meine eigenen, auch wenn sie sich oftmals komplett voneinander unterscheiden. Ich nehme im Übrigen auch die Bedürfnisse meines Mannes ernst und die unterscheiden sich auch von meinen eigenen:
Mein Mann schaut z.B. abends gerne TV, ich nicht. Ich lese lieber oder schreibe Artikel, beantworte Mails, schaue mir interessante YouTube Beiträge an. Dennoch möchte ich gerne mit ihm gemeinsam in einen Raum sein, so dass ich ihn ansprechen kann, wenn ich etwas mit ihm teilen möchte, was mir wichtig ist. Um unsere Bedürfnisse zu "unden" trägt er beim TV schauen einen
Kopfhörer und wenn es tatsächlich auch einmal für mich einen interessanten TV Beitrag gibt, dann sagt er mir das.

Das Coole ist hier bei uns, dass meine Enkel mich genauso ernst nehmen, wie ich sie. Und selbstverständlich sind beide Kinder glaubhaften Argumenten zugänglich, gerade deshalb, weil ich sie ernst nehmen und nicht regulierend in ihr Verhalten eingreife. Ich greife dann ein, wenn ich sie vor echten Gefahren schützen muss, doch das ist jetzt mit fast 5 Jahren kaum noch der Fall, weil sie Gefahren inzwischen sehr gut selbst einschätzen können und bei Sturm wollen meine Enkel nicht raus, weil sie wissen, dass das gefährlich ist, ich gehe bei Sturm auch nicht raus und fahre auch kein Auto. Echte Gefahren sind doch ganz etwas anderes und je kleiner die Kinder sind, desto mehr Schutz brauchen sie, doch darum geht in diesem Thread doch gar nicht. Zumindest habe ich noch nie gehört, dass ein Kind von eimem Tablet erschlagen wurde sm_;

Die Frage ist doch, bei allem was wir tun: Welches Bedürfnis steht dahinter? Wie ernst nehme ich meine eigenen Bedürfnisse bzw. kenne ich die überhaupt? Woher weiß ich so genau, was gut für mein Kind ist und was nicht? Und woher kommt dieses Wissen? Süchte entstehen, wenn die Bedürfnisse, die sich dahinter verbergen, nicht gesehen werden und das über lange Zeiträume. Da ich mich aus beruflichen Gründen intensiv mit Suchtverhalten beschäftigt habe und in einer Suchtberatungstelle Menschen begleitet habe, die alle möglichen Süchte hatten, also nicht nur stoffgebundene Süchte, sondern auch prozessgebundene Süchte - und es ist erstaunlich was alles zu einer Sucht werden kann, im Grunde genommen hat alles was wir tun Suchtpotenzial, wenn es dazu dient, unaushaltbare Gefühle "wegzumachen" - habe ich zumindest eine Ahnung, was süchtiges Verhalten begünstigt...

Doch um es auf den Punkt zu bringen: es kommt immer auf die Perspektive an und darauf, wie wir selbst "erzogen" wurden, was wir für wichtig halten, welche Glaubenssätze wir in uns tragen, was für ein Menschenbild wir haben, welche Werte für uns wichtig sind u.u.u.

In einem Beitrag klingt an, dass Kinder, wenn man sie lassen würde, sich mit Süßigkeiten vollstopfen, stundenlang vor dem TV hocken, erst schlafen gehen, wenn sie schon fast tot umfallen...
Und nein, das sind nicht die Erfahrungen, die ich mit Kindern gemacht habe, weder mit meinen eigenen noch jetzt bei meinen Enkelkindern.
Sie spüren, wann sie müde sind und gehen selbstbestimmt ins Bett; wenn sie Lust auf Süßigkeiten haben, kein Problem, sie haben freien Zugang zu dem, was ich da habe; wenn sie TV schauen möchten, dann machen sie das auch selbstbestimmt und nein, sie stopfen sich nicht voll, müssen sie auch nicht, weil sie keinen Mangel erleben und nein, sie schauen kein TV bis zum abwinken, weil das überhaupt nicht ihren Bedürfnissen nach Bewegung entspricht.
Und nein, weder meine Kinder noch meine Enkelkinder sind zu rücksichtslosen Monstern mutiert, genau das Gegenteil ist der Fall. Doch wirklich bedürfnisorientiert und nicht erziehend zu begleiten, ist anstrengend, kostet Zeit und ist alles andere als konfliktfrei. Doch jeder Konflikt ist eine Herausforderung, weil jeder Konflikt immer ein gemeinsames Lernen
bedeutet...

So, jetzt bin ich mit meinem Beitrag ziemlich _ot_ und was ich jetzt verstanden habe, das es Ängste bei vielen Eltern gibt, dass Kinder ihren "Medienkonsum" nicht selbst regulieren können, dass sie deshalb Schaden nehmen könnten und daher in ihre elterliche Verantwortung gehen und den Gebrauch regulieren.
Okay, das ist für mich nachvollziehbar, dennoch habe ich eine andere Meinung und erlebe es auch tatsächlich anders.
Und nein, das hat nichts mit "richtig" oder "falsch" zutun und auch nicht mit "besser" oder "schlechter", sondern einfach mit unterschiedlichen Perspektiven. :)
Seit Februar 2013 Omi von unserem JoKo/Duo

63

Mittwoch, 3. Januar 2018, 19:55

Zitat

In einem Beitrag klingt an, dass Kinder, wenn man sie lassen würde, sich mit Süßigkeiten vollstopfen, stundenlang vor dem TV hocken, erst schlafen gehen, wenn sie schon fast tot umfallen...


Manche kinder sind tatsächlich so.

Und nicht deswegen, weil sie einen mangel haben.

Beiträge: 2 456

Vorname: Kerstin

Wohnort: Dornach Schweiz

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64

Mittwoch, 3. Januar 2018, 20:05

Kerstin: vermutlich hat dich mein Beitrag verwirrt, weil Kinder für mich junge Menschen sind und halt aus meiner Sicht und auch Erfahrung nicht "fremdreguliert" werden müssen und aus meiner Sicht müssen sie auch nicht "erzogen" werden.
D.h. unser Verständnis vom Menschen unterscheidet sich grundsätzlich. Jungen Menschen begegne ich genauso auf Augenhöhe wie älteren Menschen. Für mein Verständnis ist es wichtig einen Unterschied darin zu machen, ob ich als älterer Mensch mit mehr Lebenserfahrung in die Verantwortung gehe oder ob ich junge Menschen "erziehen" will.

Ich hoffe, das ich dich jetzt hier misverstehe... Vielleicht steh ich total auf dem Schlauch, aber sagst du mir, ich würde Kinder nicht als Menschen betrachten und meine es wären Wesen, die durch Erziehung (womöglich im Sinne von Zwang) in die richtige Form gebracht werden? Ich hoffe sehr, das dies ein Missverständnis ist. Denn auch wenn ich vielleicht nicht deine eloquente Wortwahl habe, meinte ich mit meinen Beispielen doch eben nur dieses: wir leben hier in einem (ziemlich) gleichberechtigten Miteinander und Reglementierung (du nennst es Bedürfnisse des anderen achten, Argumenten zugänglich sein... Davon rede ich) gehören da ganz selbstverständlich dazu. Wir leben das vor, fordern an gewissen Stellen ein (auch unter uns Erwachsenen) und versuchen die Bedürfnisse aller in dieser Familie zu achten.

Entschuldige bitte, aber das nehme ich gerade wirklich persönlich.

Ich schliesse mich hier einer Vorrednerin an, und bin raus aus dieser absurden off topic Diskussion.

PS... Wir haben kein tablet geschenkt.
Lieber Gruss

K
------
*July 2012
AlternaTickers - Cool, free Web tickers

65

Mittwoch, 3. Januar 2018, 21:23

NATÜRLICH schränke ich (und wahrscheinlich die allermeisten) den Gebrauch von fast ALLEM ein (ob Geschenk oder nicht)! Die Hörspiele hören sie ZB nicht nachts, wenn die anderen schlafen wollen. Auch nicht während des gemeinsamen Essens. Am Esstisch wird zB überhaupt nicht gespielt. Auch nicht mit Puppen, Autos oder Büchern. Und während des Essens wird bei uns auch nicht ans Telefon gegangen.


Liebe Kerstin, Kinder sind für mich gleichwürdig und wenn du
schreibst, dass du den Gebrauch von fast ALLEM einschränkst, dann, so lese ich
es, übst du Macht aus! Das heißt, du bestimmst die Bedingungen bzw. die Regeln:
z.B. am Esstisch wird überhaupt nicht gespielt.

Ich lese nicht, dass du mit deinen Kindern hier gemeinsam eine Entscheidung
getroffen hast... Wenn ich Menschen gleichwürdig begegne, dann bestimmt nicht
einer alleine, wie etwas zu sein hat, sondern ich suche nach dem größten
gemeinsamen Nenner. Wenn du schlafen willst, deine Kinder aber gerne ein Hörspiel
hören möchten und das verbietest, dann stellst du dein Bedürfnis ÜBER das Bedürfnis deiner
Kinder...doch vielleicht gäbe es eine Möglichkeit, deinen und den Bedürfnissen
der Kinder gerecht zu werden? Zudem so eine Situation sicherlich nur dann
realistisch ist, wenn Kinder, aus welchem Grund auch immer, nicht schlafen können...

Sorry, doch aus dem, was du an mich persönlich geschrieben hast, kann ich nicht erkennen, dass
du deinen Kindern auf Augenhöhe begegnest...Und wenn es in der Realität doch anders ist, dann ist doch gut...doch dann verstehe ich deinen Beitrag einfach nicht...?



Du hast mich persönlich zitiert und dich auf meinen Beitrag bezogen, nichts
anderes habe ich auch gemacht...also wo ist nun dein Problem? Verstehe ich
gerade nicht? Um was geht es dir denn eigentlich wirklich?

Also ich ziehe mich jetzt aus diesem Thread auch zurück! Meine Perspektive ist
lediglich eine andere und die muss ja niemand teilen!



Im Übrigen kommen Kinder im Grundgesetz nicht vor. Das wusste ich lange Zeit nicht und war
darüber wirklich schockiert. Da heißt es "Die Würde des Menschen ist
unantastbar", doch das gilt nicht für Kinder sm-tr Und das ist auch der Grund, warum ich immer öfter lieber von jungen Menschen spreche und nicht von Kindern. Kinder haben zumindest hier in Deutschland keine Rechte und das empfinde ich als wirklich schlimm.
Seit Februar 2013 Omi von unserem JoKo/Duo

66

Mittwoch, 3. Januar 2018, 22:00

An dem Punkt wo unterschiedliche (nicht-)Erziehungsansichten aufeinanderprallen, wird es wie man sieht, schnell kompliziert.
Persönlich kann ich unterschiedliche Ansichten durchaus akzeptieren.
Leider schwingt auch hier wieder der unterschwellige Vorwurf mit, dass erziehende Eltern nicht die richtige Haltung ihren Kindern ggü. haben. Dass sie Kinder nicht als Menschen sehen und ihnen nicht die nötige Würde zukommen lassen. Dass sie ihre Kinder unter Druck setzen und diese Kinder nicht etwa sozialkompetent sind sondern eher in Form gepresst und überangepasst, weil ihre eigenen Bedürfnisse nicht wahrgenommen werden.
Daher fällt es mir zunehmend schwer, solche Diskussionen auszuhalten. Denn den erziehenden Eltern gegenüber ist das schon ziemlich respektlos, ihnen dieses Verhalten zu unterstellen und sich nicht vorstellen zu können, dass diese Eltern trotz Erziehung ihren Kindern auf Augenhöhe begegnen und ihnen Liebe und Respekt entgegenbringen.
Und letzten Endes kommt das Argument schlechthin: Die erziehenden Eltern können gar nicht anders, denn sie sind ja selbst nur mit Druck und Erziehung groß geworden... _tja_
Und das alles nur, weil jemand fragte, ob man vierjährigen wohl ein Tablet schenken könne...
Grüssle, Sandra sm_ww

*18.12.2006



67

Mittwoch, 3. Januar 2018, 22:09

@pamuze

Sehe ich genauso.

Bei aller diskussion um erziehung und nichterziehung werfe ich mal ein, dass erziehung recht und pflicht der eltern und das RECHT der kinder ist. Laut gesetz. Und auch ein kooperativer kommunikationsstil mit dem versuch, bedürfnisse auszugleichen ist ein erziehungsstil.

Der_Eisbaer

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68

Mittwoch, 3. Januar 2018, 22:17

Wie wäre es denn mit einem eigenen Thread zu diesem Thema? ;)

Wird doch gerade sehr off-topic hier.
Meine beiden kleinen Söhne: Alexander und Christian, geboren am 20. Mai 2013
Der kleine Bruder: Markus, geboren am 29. August 2015


Audiatur et altera pars

69

Donnerstag, 4. Januar 2018, 06:42

Nicht wegen mir. (Thread ist von mir)
Ich bin raus seid dem die 3 geschrieben hat "trecker lieber im realen Leben anschauen als auf dem Tablett. Als ob man nicht mehr raus geht weil man ein Tablett hat... aber dazu kommt gleich ein neuer Post...

70

Donnerstag, 4. Januar 2018, 14:48

Zur Aussage "auf Augehöhe" sage ich nur, dass zu Hause ich der Boss bin. Das, was ich sage, wird gemacht. Erziehung ist keine Demokratie.

Zum Thema und zum Schmunzeln: Unsere Kinder haben ja ihre Tablets so eingestellt bekommen, dass sie täglich zwischen 8 und 20 Uhr abends (in den Ferien) insgesamt 1 h Videos/Apps sehen dürfen. Und was macht die Saubande? Richtig: Erst gucken sie die eine Stunde Kontingent auf dem Tablet meiner Tochter "leer", dann gemeinsam die andere Stunde auf dem Tablet meines Sohnes.

zwilli_mama

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71

Donnerstag, 4. Januar 2018, 14:49

Also meine sind 16 Jahre alt und wir reglementieren immer noch die Medienzeit, wenn wir das nämlich nicht tun, dann würden sie 24h am Tag spielen und das wissen wir daher, weil wir es mal ausprobiert haben. Natürlich hätten wir dieses Spiel noch so lange weiterspielen können bis ihnen vielleicht irgendwann tatsächlich die Lust daran vergangen wäre, aber vielleicht hätten sie heute immer noch Lust und dieses Risiko wollten wir dann doch nicht eingehen. Wir sehen das so, wenn die Kinder es nicht schaffen selbständig Medien auszumachen, Zeit im Blick zu halten, weil man auch noch andere Termine hat, dann muss man ihnen eben helfen und das tun wir, indem wir die Zeit begrenzen. Und ganz ehrlich auf Augenhöhe etc ist mir irgendwie too much. Wie können Kinder auf Augenhöhe sein, wenn sie keinerlei Erfahrung mit Dingen haben? Hat Augenhöhe was damit zu tun, dass sie alles ausprobieren sollen? Hm, also meine sollen möglichst kein Nikotin, Drogen. Alkohol in Massen und sowas probieren. Ich kann es natürlich nicht verhindern, wenn sie es heimlich irgendwo machen, aber ich werde sie bestimmt nicht darin fördern oder sagen mach du mal, wirst schon deine eigenen Erfahrungen machen. Es gibt Regeln in einem Zusammenleben und dem müssen sich alle, ob Eltern, Kinder oder Tiere unterziehen, denn sonst funktioniert ein Zusammenleben meiner Meinung nach nicht. Das fängt beim gemeinsamen Essen an und hört bei Medienzeiten auf.

72

Donnerstag, 4. Januar 2018, 14:50

Ich bin mal gespannt auf geute Abend. Heute hatte mein Sohn nämlich Besuch von seinem Buddy. Und die haben 100 pro die neuen Dinger ausprobiert.

Haben sie übrigens nicht... 8_h

Der_Eisbaer

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73

Donnerstag, 4. Januar 2018, 15:22

Zur Aussage "auf Augehöhe" sage ich nur, dass zu Hause ich der Boss bin. Das, was ich sage, wird gemacht. Erziehung ist keine Demokratie.


/signed
Meine beiden kleinen Söhne: Alexander und Christian, geboren am 20. Mai 2013
Der kleine Bruder: Markus, geboren am 29. August 2015


Audiatur et altera pars

74

Donnerstag, 4. Januar 2018, 15:27

Zur Aussage "auf Augehöhe" sage ich nur, dass zu Hause ich der Boss bin. Das, was ich sage, wird gemacht. Erziehung ist keine Demokratie.

Zum Thema und zum Schmunzeln: Unsere Kinder haben ja ihre Tablets so eingestellt bekommen, dass sie täglich zwischen 8 und 20 Uhr abends (in den Ferien) insgesamt 1 h Videos/Apps sehen dürfen. Und was macht die Saubande? Richtig: Erst gucken sie die eine Stunde Kontingent auf dem Tablet meiner Tochter "leer", dann gemeinsam die andere Stunde auf dem Tablet meines Sohnes.


clever! so würden es die großen auch machen. sm_daumen allerdings haben sie deswegen kein zeitkontingent übern tag, sondern übern tag ist generell keine medienzeit, dafür nach dem Abendessen bis 20 h. unter gewissen Voraussetzungen, also bettfertig sein, Schultasche gepackt etc. wer dabei zulange trödelt, hat weniger medienzeit. das stört uns dann nicht. Loudla

75

Donnerstag, 4. Januar 2018, 15:52

Zur Aussage "auf Augehöhe" sage ich nur, dass zu Hause ich der Boss bin. Das, was ich sage, wird gemacht. Erziehung ist keine Demokratie.


/signed


Diktatur mit Minderheitenschutz sm_lachen1

76

Donnerstag, 4. Januar 2018, 15:54

Zur Aussage "auf Augehöhe" sage ich nur, dass zu Hause ich der Boss bin. Das, was ich sage, wird gemacht. Erziehung ist keine Demokratie.


/signed


Diktatur mit Minderheitenschutz sm_lachen1

Na ja, wenn ich meine Frau höre, dann eher konstitutionelle Monarchie.. :-)

Der_Eisbaer

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77

Donnerstag, 4. Januar 2018, 15:56



Diktatur mit Minderheitenschutz sm_lachen1



Ich würde eher von aufgeklärtem Absolutismus sprechen. _8)_
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78

Donnerstag, 4. Januar 2018, 19:18

Bei uns werden schon Dinge gemeinsam mit den Kindern besprochen - allerdings stelle ich meist die Alternativen ;)

Schwierig finde ich den Umgang mit dem ipad . MeIn sehbehinderter sohn macht da einige visuelle Übungen mit - töchterchen will dann auch gerne . Söhnchen dann auch die interessanten spiele ....



79

Donnerstag, 4. Januar 2018, 20:26



Zum Thema und zum Schmunzeln: Unsere Kinder haben ja ihre Tablets so eingestellt bekommen, dass sie täglich zwischen 8 und 20 Uhr abends (in den Ferien) insgesamt 1 h Videos/Apps sehen dürfen. Und was macht die Saubande? Richtig: Erst gucken sie die eine Stunde Kontingent auf dem Tablet meiner Tochter "leer", dann gemeinsam die andere Stunde auf dem Tablet meines Sohnes.



wow! Da kann man ja schon stolz sein. Sie sind jetzt erst sieben , oder? Sehr clever _cooli_
_hrh_ _hrh_
mit den Großen sm_zb *November2008

und der Kleinen sm_sp2 * September 2010

80

Donnerstag, 4. Januar 2018, 20:33

Also meine sind 16 Jahre alt und wir reglementieren immer noch die Medienzeit, wenn wir das nämlich nicht tun, dann würden sie 24h am Tag spielen und das wissen wir daher, weil wir es mal ausprobiert haben.


_grübelsmilie_ ich habe ja hier irgendwo geschrieben, dass das wahrscheinlich auch persönlichkeitsabhängig ist...das ist dann ein Beispiel dafür.
Ich glaube schon, dass es auf jeden Fall Kinder gibt , die das selbst regulieren können , aber es gibt auch welche , die das alleine nicht so hinbekommen.... auch wenn sie auch auf Augenhöhe erzogen wurden.
Ich bin ja immer wieder aufs neue überrascht, wie unterschiedlich unsere drei in gleichen Situationen reagieren , bei gleicher Erziehung drei total verschiedene Typen....


LG
mit den Großen sm_zb *November2008

und der Kleinen sm_sp2 * September 2010

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