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21

Montag, 18. Dezember 2017, 12:04

Die Frage an sich steht ja schon oben...

Ich muss sagen allgemein sind wir nicht Technik vernarrt... hier steht noch eine Wii der ersten Generation die seit gut 9 Jahren auch nicht genutzt wurde, Handys müssen funktionieren und mehr nicht, der Fernseher ist glücklich das er hd fähig ist... soweit so gut...

Mein Mann und ich können mit der ganzen Technik überhaupt nichts anfangen. Damit die Kids nicht genau so enden war nun eine Idee ihnen ein Tablett zu kaufen damit sie langsam an das ganze rangeführt werden.
(An Handy lasse ich sie ungern. Das ist ein einziges Stück Privatsphäre das ich noch habe und die würde ich gerne behalten.)

Aber ist der 4. Geburtstag zu früh?
Und reicht eines für beide?
Unser Zwillingsmädel hat sich als sie knapp 2 Jahre alt war das FireHD der großen Schwester geschnappt und schuppsdiwups konnte sie das blind. Da saß die große dann daneben und sagte: "Oh cool kannst du mir zeigen wie das geht?"
Ab dem Moment haben alle Kinder eines bekommen, denn um das eine Gerät was dann in den Fokus geriet, wurde gestritten und ich hatte keine Lust ständig alle 10 Minuten Schiedsrichter zu sein.
Unsere spielen Lernspiele, schauen selten mal eine Serie. Mal wird das Ding wochenlang nicht in die Hand genommen, manchmal wir dafür dann mal der halbe Tag gespielt. Bei uns gibt es keine "Nutzungszeiten"- davon halte ich nichts. (Ausser nachts wenn Schlafenszeit ist).
Sie sind dennoch sehr klug, nicht verroht, nicht verhaltensauffällig (gut die Kleine schon, das liegt aber daran, dass sie Hochbegabt ist und da ständig einfordert)
Will damit sagen: dieses stöndige verteufeln ist in meine Augen völlig sinnfrei. Was man untersagt wird woanders gemacht, da hab ich lieber selbst die Kontrolle und weiß was sie tun und wie lange. Desweiteren benötigen sie es tatsöchlich in der Schule- hier war das Thema ab Klasse 2 und heute recherchiert die Große im 4. Schuljahr völlig selbstständig ihre Referate im Inet. Früher rannte man in die Bibliothek, suchte sich die Bücher und kopierte oder schrieb ab....heute geht es eben auch auf dem medialen Weg.
Worauf wir achten sind eben so Dinge das sie Spiele machen die eben für das Alter freigegeben sind und auf welche Seiten sie surfen.
Auch das das andere wahre Leben leidet, kann ich nicht sagen- sie reiten, machen Ballett, spielen Instrumente und gehen spielen wie jedes andere Kind auch. Wenn man mich sieht, meint man auch oft ich wäre nur vorm Tablet, was aber daran liegt, dass ich daran arbeite, lese stundenlang, Zeitungen und Zeitschriften habe und und und.....wie sollte ich das den Kindern untersagen, wenn ich es selbst sozusagen vorlebe?Geht nicht.
Letztendlich müßt ihr zuhause eure Regeln aufstellen und auf euer Bauchgefühl hören, dann findet es sich schon.







22

Montag, 18. Dezember 2017, 12:06

da sind wir beide nämlich der meinung, dass die damals zu früh zu viel zeit bekommen haben.

Das hat dann aber weniger was mit einem Tablet zu tun, als eher ein Hinweis auf falschen Umgang damit


Das ist richtig.

Aber gerade weil 4-jährige nur wenig medienzeit bekommen sollten, ist ein tablett meiner meinung nach noch das falsche geschenk, weil sie es rund 90% der zeit auslassen müssen.

23

Montag, 18. Dezember 2017, 12:09

da sind wir beide nämlich der meinung, dass die damals zu früh zu viel zeit bekommen haben.

Das hat dann aber weniger was mit einem Tablet zu tun, als eher ein Hinweis auf falschen Umgang damit


Das ist richtig.

Aber gerade weil 4-jährige nur wenig medienzeit bekommen sollten, ist ein tablett meiner meinung nach noch das falsche geschenk, weil sie es rund 90% der zeit auslassen müssen.

Sorry, verstehe ich nicht. Wie kommst du auf 90% (ist das deine Schätzung), und was verstehst du unter "auslassen"?

24

Montag, 18. Dezember 2017, 12:18

90% war ein fiktiver wert für "den weit überwiegenden teil". Der Tag hat 24 h, selbst 10% des Tages tabletnutzung wäre 2,4 h. Ein zeitraum, den ich für 4 jahre als zuviel an mediennutzung pro tag empfinden würde. Das heißt, über 90% des tages wäre es ein geschenk, was ungenutzt wäre. In meinen augen. Selbst 1 h am tag fände ich zuviel in dem alter. Damit ist es für mich als Geschenk untauglich.

Auslassen meint, es ist nicht in benutzung.

25

Montag, 18. Dezember 2017, 22:38

Ich schließe mich an. Ein Tablet in diesem Alter finde ich nicht passend.
Sie lernen doch trotzdem den Umgang. Wenn es das in der Schule geben soll, dann ist es bis dahin doch noch Zeit.
Unsere sind jetzt drei und ich gebe Ihnen mein Tablet oder Handy auch nicht. Fern gesehen wird hier auch nicht.
Viel besser ist mit Ihnen spielen und sich beschäftigen. Das brauchen sie.

Es sind doch noch viel zu kleine Kinder!!!! Sie lernen das alles so schnell und werden alles können, wenn die Zeit dafür gekommen ist.

Aber grundsätzlich muss das natürlich jeder selbst entscheiden.

zwilli_mama

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26

Dienstag, 19. Dezember 2017, 08:51

Also den Satz, dass Kinder nicht mediensüchtig sind, wenn das Angebot drumherum stimmt, teile ich nicht. Ich würde mal schätzen, dass 90 Prozent aller Jugendlichen potenziell süchtig sind und wahrscheinlich Erwachsene ebenso. Wer ehrlich ist, sieht um sich herum doch ständig Jugendliche, die auf ihr Handy starren, es selten aus der Hand legen und wenn dann nur für einen Ersatz wie Tablet, Playstation etc. Wenn man das Fernsehen noch dazu rechnet, sind die meisten wahrscheinlich Stunden am Tag online. Und nehmt einem Jugendlichen mal das Handy weg- was meint ihr, was da los ist... ein Erwachsener reagiert wahrscheinlich oft ähnlich. Also meine haben damals mit 12 Jahren das erste Tablet bekommen, allerdings war die Zeit da noch etwas anders. Ich habe den Beitrag von diesem Hirnforscher auch gesehen und ich glaube schon, dass es Auswirkungen auif das Gehirn hat, wenn schon Kleinkinder mit Medien konfrontiert werden. Das kann man anzweifeln, aber die Auswirkungen werden wir ja auch erst in ein paar Jahren sehen, wenn die erste Generation, die schon früh Medien genutzt hat älter ist. Das ist dann die Generation nach meinen Kindern.

27

Dienstag, 19. Dezember 2017, 09:53

Ich sehe das anders. Die Jugendlichen, die pausenlos auf's Smartphone glotzen, machen das sicher nicht, weil sie als Kind ein Tablet hatten. Sie machen es, weil es DIE Kommunikationsplattform überhaupt ist. Ich beobachte das auch skeptisch und glaube, dass das viel mit der elterlichen Erziehung hat. Und da komme ich zum Punkt: Wer als Eltern null Ahnung von diesen Medien hat und auch nicht haben will, kann auch seinen Kindern den sinnvollen Umgang damit nicht beibringen. Dann tanzen einem die Kinder auf der Nase rum.

Birgit

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28

Dienstag, 19. Dezember 2017, 11:30

Ich sehe das anders. Die Jugendlichen, die pausenlos auf's Smartphone glotzen, machen das sicher nicht, weil sie als Kind ein Tablet hatten. Sie machen es, weil es DIE Kommunikationsplattform überhaupt ist. Ich beobachte das auch skeptisch und glaube, dass das viel mit der elterlichen Erziehung hat. Und da komme ich zum Punkt: Wer als Eltern null Ahnung von diesen Medien hat und auch nicht haben will, kann auch seinen Kindern den sinnvollen Umgang damit nicht beibringen. Dann tanzen einem die Kinder auf der Nase rum.


Ich denke Nicht, dass das so einfach ist .... pupertierende lassen sich selten durch gutes Vorleben der Eltern beeinflussen. Sie gehen ihre eigenen Wege und orientieren sich an selbstgewählten Freunden. Darauf haben wir als Eltern eher umgekehrten Einfluss.
Tablett mit 4 finde ich zu früh, aber ob das idealtypische hier beschriebene Vorgehen tatsächlich Erfolg haben wird, darüber können sie mit kindergartenkindern ja mal in 10 Jahren berichten. sm_;
viele liebe Grüße Birgit Der Große ist 12 und die Twins sind 10

29

Dienstag, 19. Dezember 2017, 11:46

Also den Satz, dass Kinder nicht mediensüchtig sind, wenn das Angebot drumherum stimmt, teile ich nicht. Ich würde mal schätzen, dass 90 Prozent aller Jugendlichen potenziell süchtig sind und wahrscheinlich Erwachsene ebenso. Wer ehrlich ist, sieht um sich herum doch ständig Jugendliche, die auf ihr Handy starren, es selten aus der Hand legen und wenn dann nur für einen Ersatz wie Tablet, Playstation etc. Wenn man das Fernsehen noch dazu rechnet, sind die meisten wahrscheinlich Stunden am Tag online. Und nehmt einem Jugendlichen mal das Handy weg- was meint ihr, was da los ist... ein Erwachsener reagiert wahrscheinlich oft ähnlich. Also meine haben damals mit 12 Jahren das erste Tablet bekommen, allerdings war die Zeit da noch etwas anders. Ich habe den Beitrag von diesem Hirnforscher auch gesehen und ich glaube schon, dass es Auswirkungen auif das Gehirn hat, wenn schon Kleinkinder mit Medien konfrontiert werden. Das kann man anzweifeln, aber die Auswirkungen werden wir ja auch erst in ein paar Jahren sehen, wenn die erste Generation, die schon früh Medien genutzt hat älter ist. Das ist dann die Generation nach meinen Kindern.
Der Fortschritt ist aber doch nicht aufzuhalten- man hat das Handy heute zum bezahlen, man hat Bankautomaten oder macht gleich Onlinebanking ettliche Banken schließen Filialen weil sie einsparen.......man geht online einkaufen, auch Wocheneinkäufe kann man sich mitlerweile liefern lassen, es gibt technische Geräte für das Wohnzimmer die mit einem Konto verbunden sind "A****" spiel mir Lied XY, wie wird das Wetter......setze XY auf meine Einkaufsliste..........., bald autonome Autos,ebookreader wo du tausende Zeitschriften und Bücher hast und und und- wie willst du das verhindern? Die Kids wachsen da rein. Und alle die die schreien Mein Kind DARF das aber nicht, verpassen doch meist genau den Kindern dann sie Smartwatches um sie abzuhören, die Kindergärten und Schulen abzuhören und immer zu wissen wo die Kids sich rumtreiben- das ist dann normal und darf so sein. Ich nenne das Helikoptern und find es schrecklich. Die Kinder heute sind so verplant, die dürfen doch gar nicht mehr spielen. Den ganzen Tag in Schule/Kita oder Hort.....dann vielleicht noch ein Verein, der Rest wird helicoptert.....
Und was ich auch sagen muss: ICH HASSE es, wenn Menschen ständig das Smartphone anstarren und das ist meiner Meinung nach wieder ein Generationskonflikt. Mir wurde beigebracht, wenn man sich unterhält oder in einer bestimmten Situation ist, hat man der gegenüberstehenden Person Respekt entgegenzubringen und nicht in eine Zeitung/Smartphone whatever zu schauen. Und genauso bringe ich es meinen Kindern bei.
Wenn ich mit den Kindern spiele, spiele ich mit ihnen- z.B. auf dem Spielplatz. Handy tabu- und ich hab damit kein Problem und meine Kinder auch nicht. Sicher gibt es andere die es anders vorleben und da sage ich ist was schief gelaufen.
Schon als ich klein war in den 80ern hieß es vom TV schauen bekommt man viereckige Augen- man soll um Gottes Willen auch niemals nicht nah am Bildschirm sitzen....tjo wieviele Sender hatte man da- wir 3 Stück- ich kenne sogar noch das Testbild. Dann kamen alle mit Kabelfernsehen und ein Aufschrei.....heute ist das völlig normal das man das hat und man ist eher ne Ausnahme wenn man es NICHT hat. Sendeschluss gibts auch kaum noch. Mitte der 80er bekamen wir den ersten PC in den Haushalt- wieder ein Aufschrei.......ich durfte da immer dran und erfreute mich meiner Spiele wie Kingsquest und da das alles auf Englisch war, hatte ich ein Lexikon neben mir und schwupsdiwups hatte ich einen immensen Wortschatz und hatte immer eine 1 in dem Fach in der Schule. Sicher ist das nicht bei jedem so, mir hat es aber nicht geschadet.
Dann fällt mir immer wieder auf auf diversen Elternabenden das die Eltern immer keinen Plan haben: " Ja wie die machen das in der Schule und brauchen das"*erstaunt" und "Oh wie auf FB darf man erst mit XY Jahren sein (*ersetze FB durch Insta, whatapp und was weiß ich* und dann gibts da Viren, Emails mit Wurm.......ups und auf dem Smartphone dann böse Kettenbriefe oder Bezahlsoftware und und und.....ja wenn ich mich mit sowas nicht auseinander setze und es verteufle, hab ich dann früher oder später ein Problem und es läuft aus dem Ruder. Es gibt so viel was man beachten muss, dafür muss man informiert sein und die Kinder darauf hinweisen und warnen das man nicht alles glauben und anklicken darf und soll.....wenn ich selber keinen Plan hab, wird das schwierig.
Ich finde es z.B. gut, das viele Schulen Handys verbieten, auf KLassenfahrten nicht wünschen.....und das geht doch auch ohne Probleme- aber wem stößt das meistens auf?Den Eltern, denn sie haben dann keine Kontrolle mehr!DAS macht MIR Sorgen.







Merry79

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30

Dienstag, 19. Dezember 2017, 12:20

Um zur eigentlichen Frage Stellung zu nehmen: Ich bin der Meinung 4 ist zu früh für ein eigenes Tablet. Genau wie irgendjemand oben schrieb: Dafür, dass die Kinder damit in dem Alter vermutlich maximal ne Stunde am Tag spielen können, brauchen sie kein eigenes. Da kann man das von den Eltern nehmen. Was gibt es dann mit 5? mit 6? mit 7? usw.? Das kann schon in der Schule, evtl. im Vorschulalter sein, aber 4 finde ich zu früh.

Wahrscheinlich habt ihr das schon, aber ich würde dann eher Richtung TipToi oder so etwas denken. Das ist auch "Technik", aber altersgemäßer.

Ich bin selbst nicht extrem technikaffin, verweigere mich der Technik aber auch nicht. Klar, die Kinder wachsen damit auf, aber das tun sie so oder so. Das muss man nicht frühfördern, ist meine Meinung. Schon unsere anderthalbjährigen hatten super schnell raus, wie man auf dem Smartphone agiert, Bilder "wischt"... Das kommt einfach. Da würde ich mir keine Sorgen machen.

Und wenn ich zurückdenke: ich hatte auch kein eigenes Radio, kein eigenen CD Spieler bis ich keine Ahnung 10 war oder so. Wir haben auf dem Radio meiner Eltern Kassetten gehört. _tja_ Wir leben heute in einer Zeit, in der wir sehr viel Wohlstand haben. In der alle mögliche Technik völlig normal und verbreitet ist. In der wir es uns leisten können, dass unsere Kinder sehr früh einen eigenen CD Spieler, MP3 Player, Handy... haben können. Aber dass es geht, sagt für mich nicht aus, dass es sein muss. Ich für mich gehe da eher verhaltener ran, was die EIGENEN Kindergeräte angeht. Mein 4-jähriger braucht auch keine eigene Kamera, auch wenn er das bestimmt cool fände.

Und nochmal etwas mehr OT: ich denke schon, dass diese exzessive Mediennutzung etwas mit uns macht. Nicht, dass wir uns dem verschließen können oder sollten, aber aufmerksam und kritisch sein. Wie so viele hier schon schrieben. Da ist es mit "ans Medium heranführen" allein nicht getan. Da müssen wir die Kinder schon begleiten und selbst reflektiert sein.


Geboren am 20.05.2013 bei 36+0 per KS



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31

Dienstag, 19. Dezember 2017, 12:37

Um zur eigentlichen Frage Stellung zu nehmen: Ich bin der Meinung 4 ist zu früh für ein eigenes Tablet. Genau wie irgendjemand oben schrieb: Dafür, dass die Kinder damit in dem Alter vermutlich maximal ne Stunde am Tag spielen können, brauchen sie kein eigenes. Da kann man das von den Eltern nehmen. Was gibt es dann mit 5? mit 6? mit 7? usw.? Das kann schon in der Schule, evtl. im Vorschulalter sein, aber 4 finde ich zu früh.

Wahrscheinlich habt ihr das schon, aber ich würde dann eher Richtung TipToi oder so etwas denken. Das ist auch "Technik", aber altersgemäßer.

Ich bin selbst nicht extrem technikaffin, verweigere mich der Technik aber auch nicht. Klar, die Kinder wachsen damit auf, aber das tun sie so oder so. Das muss man nicht frühfördern, ist meine Meinung. Schon unsere anderthalbjährigen hatten super schnell raus, wie man auf dem Smartphone agiert, Bilder "wischt"... Das kommt einfach. Da würde ich mir keine Sorgen machen.

Und wenn ich zurückdenke: ich hatte auch kein eigenes Radio, kein eigenen CD Spieler bis ich keine Ahnung 10 war oder so. Wir haben auf dem Radio meiner Eltern Kassetten gehört. _tja_ Wir leben heute in einer Zeit, in der wir sehr viel Wohlstand haben. In der alle mögliche Technik völlig normal und verbreitet ist. In der wir es uns leisten können, dass unsere Kinder sehr früh einen eigenen CD Spieler, MP3 Player, Handy... haben können. Aber dass es geht, sagt für mich nicht aus, dass es sein muss. Ich für mich gehe da eher verhaltener ran, was die EIGENEN Kindergeräte angeht. Mein 4-jähriger braucht auch keine eigene Kamera, auch wenn er das bestimmt cool fände.

Und nochmal etwas mehr OT: ich denke schon, dass diese exzessive Mediennutzung etwas mit uns macht. Nicht, dass wir uns dem verschließen können oder sollten, aber aufmerksam und kritisch sein. Wie so viele hier schon schrieben. Da ist es mit "ans Medium heranführen" allein nicht getan. Da müssen wir die Kinder schon begleiten und selbst reflektiert sein.

Ja, deine Ausführungen sind ehrlich und gut und auch nachvollziehbar. Ich möchte kurz auf ein paar Dinge eingehen, weil wir hier ähnliche Diskussionen hatten:

Tip Toi haben wir auch, ist in den Augen unserer Kinder Babykram. In meinen Augen Abzocke von Ravensburger, da die ein Dateiformat (ein eigenes!) nutzen für ihren Stift, mit dem man andere Files wie mp3 oder ähnlich nicht nutzen kann. Man muss also zwingend, wenn ein Kind über den Stick ein Hörbuch hören möchte, dieses über Ravensburger kaufen. Darüber hinaus sind die Bücher selbst rech langweilig illustriert, Babykram halt. Fanden unsere Kinder auch schon als 4-Jährige so.

Ich glaube nicht, dass die Kinder "einfach so" den richtigen Umgang mit Smartphone/Tablet lernen können. Dieser Autodidakt ist dann jener Kandidat, der nur noch auf's Display glotzt. Man muss den Umgang lernen, Kinder und Eltern. Ein 4-jähriges Kind mag vielleicht noch zu jung sein dafür, das können aber nur die Eltern beurteilen. Grundsätzlich das als Teufelszeug zu verbieten wird auf kurz oder lang den Eltern erhebliche Probleme bereiten.

zwilli_mama

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32

Dienstag, 19. Dezember 2017, 12:56

Hier hat doch überhaupt keiner von Teufelszeug gesprochen. Es geht darum, ob Kindergartenkinder schon ein Tablet haben sollten oder ob Grundschulkinder ein Smartphone haben sollten. Ich selbst bin kein Technikverweigerer, aber ich lese mein Buch noch in Papierform und werde mir auch keinen EBookreader anschaffen es sei denn irgendwann gbt es keine Papierbücher mehr. Ich brauche auch kein Smarthome, ich kann die Heizung noch per Hand anstellen. Mein Mann wollte diese Thermostate per app haben- haben wir jetzt, ich finde es total unnötig. Meine Kinder brauchen auch nicht jeder eine eigene Playstation, sie sind 16 1/2 und bekommen jetzt gerade mal ihren eigenen Fernsehr (wohlgemerkt nur einen,nicht jeder einen). Wir hatten zwar immer mal wieder Diskussionen darüber, weil ja jedes Kind bereits mit 11/12 Jahren einen eigenen Fernsehr hat, aber wir haben uns da daurchgesetzt und ich finde nicht, dass meine Kinder hinter dem Mond deshalb leben oder Schaden genommen haben. Und ja, ich kann den Fortschritt nicht aufhalten, aber ich kann in meinem persönlichen zu Hause entscheiden, ob ich mir Lebensmittel liefern lasse, alles online bestelle oder sonstwas mache. Und ich muss nicht alles mitmachen nur weil die Welt digitalisiert wird. Und zum Thema Handy auf Klassenfahrt- also zumindestens in den älteren Jahrgängen können die Lehrer zwar sagen, dass sie Hnadys nicht auf der Klassenfahrt wollen, aber geschmuggelt wird trotzdem, genau wie Alkohol :-) DAS kann man auch nicht verhindern in der heutigen Zeit.

Merry79

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33

Dienstag, 19. Dezember 2017, 13:06

Ich glaube nicht, dass die Kinder "einfach so" den richtigen Umgang mit Smartphone/Tablet lernen können.

Ich glaube, da habe ich mich unklar ausgedrückt. Ich meine nicht komplett autodidaktisch den Umgang lernen hinsichtlich Art und Dauer der Nutzung oder hinsichtlich der Dinge, die sie damit tun können. Da sind wir Eltern und alle anderen Nutzer Vorbilder und Lehrer und wir als Eltern müssen da unterstützen und lenken. Das meinst Du, oder? Korrigier mich, wenn ich falsch liege.
Ich meinte, dass die Kinder selbst sehr schnell lernen, wie die Dinger funktionieren: AN. AUS. Spiel hier. App dort. Kamera da. Mal schnell schauen, wie das Wetter wird... Das haben die schnell raus. Und dann ist es an uns, den richtigen Umgang damit zu begleiten. Aber ICH denke halt, dass man das nicht mit 4 Jahren mit einem eigenen Smartphone/Tablet/Kamera whatever lernen MUSS.

Da ihr, wie Du schon schriebst, ohnehin eine technikaffine Familie seid, kann ich mir gut vorstellen, dass für Deine Kinder auch schon mit 4 das TipToi nicht gegen "The Real Thing" ankam. sm_; Es kommt ja auch immer aufs Umfeld an. Die jüngeren Geschwister in größeren Familien wird man auch schlecht von den Geräten fernhalten, die die Großen nutzen. Ist halt so. Unsere Großen haben mit 3,5 erst angefangen überhaupt mal kurze Filmchen zu schauen. Vorher gab's das einfach nicht. Der Kleine war da erst 1,5, aber ich kann ihn da ja nicht ausschließen. So ist es halt. _tja_


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34

Dienstag, 19. Dezember 2017, 13:29

Ich denke auch nicht, dass es schadet, wenn 4-jährige mitbekommen, was man alles mit dem Tablett machen kann. Manches verschiebt sich ja auch nur...früher hat man eine CD in den CD Spieler eingelegt, jetzt öffnet man den Stream via tablett, was sich dann drahtlos mit den Boxen verbindet. Aber das Anhören des hörspiels oder der Kindermusik ist dasselbe. Und wenn 4-jährige für solche Zwecke mal aufm Tablett rumtatschen, finde ich das nicht schlimm. Genauso wenig wie eine serie darüber schauen oder auch mal irgendein kindermalprogramm zu machen oder memory zu spielen usw. Solange wie die direkte interaktion auch als medienzeit gesehen wird und nicht zusätzlich zum fernseher erfolgt. Denn ob ich eine kinderserie auf tablett oder fernseher sehe, ist letztendlich egal und es ist auch legitim...die masse machts.

Nur sind zumindestens die meisten in meinem umfeld sich auch einig, dass ein fernseher nicht das passende geschenk für 4-jährige ist, sondern die kids nutzen die geräte der eltern mit. Und so sehe ich persönlich in dem Alter auch das Tablett.

Wenn man als eltern jedoch gar keinen draht zu den modernen medien hat, dann kann man sich natürlich jetzt auch nicht um 180 Grad drehen und plötzlich Interesse kriegen. Aber so ein paar Gefahren sollte man schon parat haben und sich dann zur mediennutzung beraten lassen, denke ich. Und genau dann finde ich es zusätzlich noch unpassend, einfach sowas zu schenken, denn ich würde vermuten, dass dann entweder zuwenig oder zuviel kontrolle stattfindet, weil die eltern selbst nicht technikaffin sind.

Ich denke auch nicht, dass die auswirkungen aufs gehirn so ganz zu vernachlässigen sind. Jede Form der Interaktion mit der Umwelt fordert und formt das Gehirn und insgesamt den Körper. Die Kurzsichtigkeitsepidemie kommt ja auch nicht aus dem Nichts. :D
Aber wie bei allen Dingen... die Dosis macht das Gift. olle Paracelsus hatte recht und nicht mal einen Computer.

35

Dienstag, 19. Dezember 2017, 17:56

Huhuu,

meine Mädels haben mit *überleg* sieben Jahren ein Tablet bekommen. Gebraucht hätten sie es nicht - und dementsprechend wenig wird es auch genutzt... vielleicht einmal im Monat an einem verregneten Sonntag Nachmittag wird "Bibi und Tina" darauf gespielt - das wars aber auch schon..

Die Anschaffung hätten wir uns sparen können ;-)

Lg, Mia

36

Dienstag, 19. Dezember 2017, 23:01

Ich finde es merkwürdig, wenn Kinder im Vorschulalter schon eine halbe Stunde, Stunde (oder sogar noch länger) völlig fixiert auf ein Medium starren. Welchen Nutzen sie davon haben sollen (also im Gegensatz zu 'analoger' Beschäftigung) konnte mir auch noch niemand nachvollziehbar darlegen. Von daher würde ich für Vierjährige niemals ein Tablet anschaffen wollen.

Ein Lerneffekt ist wenig oder möglicherweise sogar gar nicht vorhanden: Im Spiegel wurde vor einiger Zeit eine Studie zitiert, nach der eine Chinesin 9-11 Monate alten amerikanischen Babys vorgelesen hat und diese Babys dadurch einzelne chinesische Laute lernten. Wenn sie dieselbe Chinesin auf CD oder Video hörten oder sahen, lernten sie nichts.

Im Schulalter mag die Mediennutzung vielleicht etwas wichtiger werden, aber auch da halte ich die Verwendung zu Recherchezwecken für sehr überschaubar. Ich habe noch nicht gehört, dass nachmittags regelmäßig der Goethe-Server zusammenbricht. Insofern 'braucht' man auch da noch kein Tablet.

Natürlich ist es weltfremd, Smartphone, Tablet und Co. aus dem Leben komplett verbannen zu wollen. Sie sind Teil der Gesellschaft und viele Dinge sind praktisch und sinnvoll damit zu erledigen. Ich bringe ja auch keine Überweisungsträger mehr zur Bank und bin vorzugsweise per Tablet hier unterwegs. Wenn es aber um die simple Bedienung der Geräte geht, braucht man dafür nicht mal einen Nachmittag. Und den vernünftigen Umgang...lernen Kinder nicht in vielen Bereichen, dass es ein vernünftiges Maß oder Grenzen zu beachten gibt (Süßigkeiten, Bettgehzeit, Toben, Ordnung,...)? Da muß ich ja nicht extra früh die Baustelle 'Tablet' aufmachen, reicht alles später, da geht ja für die Kinder kein Lernfenster zu.


37

Mittwoch, 20. Dezember 2017, 11:10

Ich unterschreibe Sonnes Beitrag mal komplett.

Meine Schüler (1./2. Klasse) brauchen sicher kein Tablet und auch meine eigenen Kinder haben bisher keines gebraucht...
Die Räuberjungs wurden im Juli 7 Jahre alt.
Räubertochter ist im August 2 geworden.

38

Mittwoch, 20. Dezember 2017, 11:23

Kommt auf die Schule an, bei uns geht es in der 2. Klasse los.

39

Mittwoch, 20. Dezember 2017, 12:13

... das sind dann noch ca drei Jahre. Da dreht sich die Welt noch ein paar Mal, wer weiß, was bis dahin ist.
Ich stelle den Kindern ja auch kein Auto vor der Tür, weil sie in zehn Jahren den Führerschein machen.

40

Mittwoch, 20. Dezember 2017, 12:43

Naja letztendlich muss die Threadstellerin das ja für sich selbst entscheiden ob sie es nun kaufen wird, oder nicht.
Es gibt hier eben zwei Lager die jeweils ihre Argumente haben.

Unsere werden z.B. kommendes Jahr mit nichtmal 6 eingeschult (August---sie sind Oktoberkinder, Stichttag ist hier der 30.9.). Und ich weiß das sie hier in der 2. Klasse mit anfangen. Mathe und Leseprogram auf dem PC sowie Fragen dazu online beantworten und kleine Recherchen für Vortäge in SU. Für uns paßt es;-)







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