Du bist nicht angemeldet.

Persönliche Box

Freundschaften

Neue Benutzer

LesterPear(Heute, 11:11)

TillySchil(Heute, 06:33)

Tina(Gestern, 15:18)

Mesosipu(17. Februar 2018, 09:44)

domingo(16. Februar 2018, 12:32)

Statistik

  • Mitglieder: 2742
  • Themen: 45426
  • Beiträge: 843555 (ø 219,33/Tag)
  • Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: LesterPear

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Eins kann jeder ... ;-). Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

1

Montag, 8. August 2016, 21:05

natürliche Geburt oder Kaiserschnitt / Kaiserschnitterfahrungen

Immer öfter werde ich drauf angesprochen wie das ist mit Zwillingen. Obs dann automtisch nen Kaiserschnitt wird.
Es
gibt ja wohl so einige Bedinungen die erfüllt sein sollen für eine
natürliche Geburt. Mich interessiert wie hier unter den Zwillingsmamas
so der Schnitt ist. Also wieviele wohl einen Kaiserschnitt hatten und
wieviele eine natürliche Geburt hatten. Und wenn keine natürliche
Geburt, wieso es ein Kaiserschnitt wurde.

Mein Mann hätte gern
einen Kaiserschnitt. Das hat damit zu tun das unser letzter Sohn in der
38igsten Woche still geboren wurde. Nun will er nichts dem Zufall
überlassen. Alles schön geplant und sicher und überhaupt.
Ich selbst
hab bammel vor einem Kaiserschnitt. Kann gar nicht verstehen das es so
viele Frauen gibt die sich einen Kaiserschnitt wünschen. Aber ich kann
mir das auch so schwer vorstellen.
Ist es nicht ziemlich fies wenn
man da auf dem OP Tisch liegt, kurz die Babys zu Gesucht bekommt und
dann werden sie davongetragen?
Meine zwei Söhne habe ich als erste
in die Arme genommen. Ich fand diese Augenblicke immer so besonders. Ich
finde den Gedanken so schrecklich diesen Moment nicht zu haben und
sogar die Babys so gar nicht mehr bei mir zu haben direkt nach der
Geburt. Und dann geht der Partner mit den Babys mit? Und man selbst
bleibt alleine auf diesem OP Tisch liegen. Wie lange dauert es bis man
wieder zusammengeflockt ist und die Babys wieder bei sich hat? Wie ist
es nach einem Kaiserschnitt mit Babys heben und bis man wieder fit ist?
Nach meinen Geburten stand ich auf und lief herum. Am nächsten Tag gings
schon wieder rund. Aber kann man sich nach einem Kaiserschnitt die
ersten Tage überhaupt alleine um die Babys kümmern? Braucht man ständig
Hilfe von Krankenschwestern? Davor graut es mir auch. Habe meinen Sohn
die ersten Tage niemand anderem auf den Arm gegeben auser mir und meinem
Mann. er sollte sich erst an uns gewöhnen können.
Und wie ist es so allgemein bei einem Kaiserschnitt. Wie läuft das ab, was spürt man, was passiert da alles?
Wie ist das Stillen nach einem Kaiserschnitt?

Fragen über Fragen. Vielleicht sind hier ein paar Zwillingsmamas die ein bisschen erzählen wollen wie es für sie war?

2

Montag, 8. August 2016, 21:20

Hallo Chara,

guck mal hier, über das Thema KS haben wir schon ganz viel geschrieben in den letzten Jahren.
http://www.einskannjeder.de/wbb3/index.p…+normale+geburt
Liebe Grüße von Corinna mit der Großen (11/95) und den Zwillingen (05/07)

3

Montag, 8. August 2016, 21:24

Die alten Verlinkungen funktionieren leider nicht mehr in dem Thread. Aber wenn Du in die Suche oben rechts ein paar Begriffe eingibst, dann findest Du ganz viele Erfahrungsberichte über KS und auch spontane Geburten.
Liebe Grüße von Corinna mit der Großen (11/95) und den Zwillingen (05/07)

4

Montag, 8. August 2016, 21:28

Hier noch ein paar Erfahrungsberichte: http://www.einskannjeder.de/wbb3/index.p…n+Kaiserschnitt
Liebe Grüße von Corinna mit der Großen (11/95) und den Zwillingen (05/07)

5

Montag, 8. August 2016, 21:29

Hallo Chara ,

ich hatte ein Not-Kaiserschnitt da einer meiner Jungs Herzton Abfälle hatte ich war nur zur einer Routine Untersuchungen der Termin war 14 Uhr 16 Uhr wurde entschieden das die Jungs jetzt gleich geholt werden müssen und 18Uhr waren sie schon auf der Welt .
Das war ein Schock fürs Leben hätte nie damit gerechnet _schnief_

Ich leide heute noch das ich meine Jungs nicht auf die Brust bekommen habe ich weiss nicht wie ich das beschreiben soll ich habe mich ausgeraubt gefühlt klar war das Leben meiner Kinder an erster Stelle trotzdem lag ich da ohne meine Kinder das war echt schrecklich und nach einen Kaiserschnitt kann man sich sehr schlecht bewecken das dauert ein paar Tage bis alles wieder geht wie vorher .

Hätte ich heute eine Wahl würde ich nie Kaiserschnitt vorziehen .

Alles Gute
Paris
Adam _mmmhbl_ Ryan _mmmhbl_

Geboren am 10.11.2015 (34+2SSW)

6

Montag, 8. August 2016, 21:43

Hi Chara,
mir ging es damals genau wie dir. Ich hab mich dann auch zugegebener Maßen ein bißchen reingesteigert, aber nur weil ich dieses vorbestimmte so schlimm fand, also keine Wahl zu haben und zu wissen wann man "aufgeschnitten" wird, den Termin sozusagen zu bestimmen etc. Ne! (Zur Klarstellung am Rande: Prinzipiell finde ich Kaiserschnitt super, wäre selber ohne gar nicht auf der Welt. Ich verstehe auch jeden der Sicherheitshalber von vorne herein einen Kaiserschnitt macht.) Selber anfangen dürfen zu wehen etc. das habe ich mir gewünscht - im Notfall kann man immer noch in den OP hab ich mir gedacht.
Es gibt wohl klare Indikatoren für einen geplanten Kaiserschnitt - Plazenta praevia, querlage und ich meine bei Eineiigen in einer FB...?
Uns wurde gesagt: Beckenendlage: Kaiserschnitt. Da war ich furchtbar traurig, bis unsere Hebamme ganz empört sagte, das sei quatsch. Wichtig bei Beckenendlage ist es, dass du eine darauf spezialisierte Klinik in der Nähe hast. Wir sind dann zur Beratung in die Uniklinik, dort wurde mittels MRT mein Becken ausgemessen um die Möglichkeit einer spontanen Geburt zu klären. Ich hatte natürlich auch im Internet viele furchtbare Dinge zu Beckenendlage gelesen, der Arzt hat mich aber nur verständnislos angesehen - Jede Geburt birgt Risiken! Er meinte sogar, dass bei Beckenendlage die Kinder weniger gestresst sind. Und die Herztöne waren tatsächlich bis auf die allerletzten Minuten absolut tiefenentspannt.
So, also für mich hat das ganz wunderbar funktioniert und wir haben es alle drei gut überstanden. Allerdings war ich so geschlaucht von der Schwangerschaft selbst, dass ich auch nicht gleich nach Hause konnte.

Zusammenfassend: Kliniken die selber nicht darauf ausgelegt sind, so unsere Erfahrung, teilen dir nicht unbedingt alle deine Optionen mit, manche scheinen sogar ehrlich gesagt von den terminierten Kaiserschnitten sehr angetan zu sein, so dass sie schnell dazu raten (tolle Planbarkeit, gut abzurechnen etc.) obwohl es nicht "nötig" wäre. Wenn du also keinen absolut ausschließenden Indikator hast such nach einer Klinik mit Erfahrung in Mehrlingsgeburten etc. Vom Ambiente etc war die Uniklinik jetzt nicht mein Favorit, aber ich wollte nunmal die Möglichkeit spontan zu entbinden und habe mich dort absolut gut aufgehoben und sicher gefühlt sm_daumen

Hab gerade gesehen, dass es eineiige werden (herzlichen Glückwunsch übrigens). Teilen die sich denn eine Fruchtblase? Meine dass das wichtig wäre.
Aber hey: Egal wie sie nachher rauskommen, hauptsache ihr seid alle gesund sm_peace

Schönen Abend
sm_baby_zwiili E+E geboren August 2015 bei 39+2 mit je 3400gr und 50 cm :rolleyes:

Hannerl

*Bekennende und erfüllte SFMK*

Beiträge: 1 422

Vorname: Hannerl

  • Private Nachricht senden

7

Montag, 8. August 2016, 21:46

Ich hatte eine spontane Geburt. Für mich gab es damals zwei Kliniken zur Auswahl. eine davon hatte einen besonders guten Ruf, allerdings fand ich ihrer Einstellung bzgl. Zwillinge doof. Sie sagten, wenn nicht beide in SL liegen und der erste Zwilling der schwerere ist, machen sie einen Kaiserschnitt. Das wollte ich nicht also habe ich mich in der anderen Klinik angemeldet. Sie hatten eine viel offenere Einstellung und eine wesentlich geringere Kaiserschnittrate als die andere Klinik. Ich habe die Geburt als sehr schön erlebt und möchte dieses Erlebnis um keinen Preis missen.

hexe82

Forumsfanatiker

Beiträge: 1 407

Vorname: Steffi

Wohnort: Südniedersachsen

  • Private Nachricht senden

8

Montag, 8. August 2016, 22:26

Es tut mir leid, das ihr euren Sohn still gebären musstet. Und gerade nach diesem Schicksal ist es verständlich, dass dein Mann diese Situation, die Geburt, umgehen möchte. Vielleicht hat er auch Angst während der Geburt nicht für dich da sein zu können, weil er zu sehr an die letzte Geburt erinnert wird. Ich rate dir trotzdem von einem geplanten KS ab. Klar wenn es sein muss, aber meiner Meinung nach schneiden die Ärzte viel zu schnell als Vorsorge und nicht nur im Notfall.

Ich hatte nach zwei normalen Geburten bei den Zwillingen leider einen KS. Ich wollte auf keinen Fall einen KS, leider drehte sich Nr. 1 nach der 36. SSW noch in BEL. Wir haben verschiedene Kliniken aufgesucht, aber keine wollte eine normale Geburt versuchen. In einem KH hieß es zuerst es sei möglich, dann machte der Chefarzt einen Rückzieher obwohl er mich nicht mal gesehen hatte. Wir wollten noch nach einer anderen Möglichkeit suchen, aber am nächsten Morgen platze eine Fruchtblase und wir fuhren doch dorthin. Sie wollten nur einen KS machen, naja in der Situation hatte ich keine Kraft zu diskutieren, wollte meine Kinder nicht gefährden. Aber für mich war es die Hölle, die spinale Betäubung klappte nicht....nach dem 10. Mal Stechen hab ich aufgehört zu zählen. Der KS ansich war ok. Die Kinder waren nur ganz kurz bei den Ärzten, mein Mann war mit, aber nach 2 Minuten hatte ich eine im Arm und mein Mann die andere. So blieben wir bis sie mit (der Wunschsterilisation) und dem Nähen fertig waren.
Zur Überwachung kamen wir erst noch in den Aufwachraum, da haben wir die beiden schon angelegt. leider wollten die Schwestern dann am nächsten Tag ziemlich schnell zufüttern, weil eins meiner Mädels zuviel Gewicht verlor. Naja unsere Stillgeschichte ist eine längere...
Nebenwirkungen hatte ich auch vom KS, den sog. postspinalen Kopfschmerz. Ich musste wohl zu schnell aufstehen, eigentlich soll man nach einer spinalen Betäubung 24 Std. liegen. Ich musste nach 8 Std. aufstehen. Ich konnte mich nicht nicht mehr im Bett aufrichten und bekam sofort starke Kopfschmerzen und mir wurde schwarz vor Augen.
Von den Schwestern bekam ich nur zu hören, ich muss mich bewegen. endlich hatte ich eine Ärztin die mir Bettruhe verordnete. Nachts bat ich die Schwestern meine Kinder zu wickeln, da sagte sie nur "Wenns sein muss, aber füttern müssen sie selbst, wir müssen arbeiten." Und dabei fiel es mir sowieso schon schwer die beiden aus der Hand zu geben, aber ich hatte solche Schmerzen.
Und meine Narbe hat mir lange Probleme bereitet. Ich konnte wochenlang keine normalen U-Hosen tragen, weil die Narbe so geschwollen war. Ich habe auch fast 1,5 Jahre danach noch eine Wulst und teils taube Stellen.
Also ich würde freiwillig keinen KS mehr machen lassen.

Käme auch eine frühe Einleitung in Frage? Ab Tag X damit beginnen, bevor der Tag der stillen Geburt erreicht ist? Ist zwar nicht optimal, und ich würde den Kindern jeden Tag wünschen, aber nach eurer Geschichte vielleicht eine Möglichkeit.
LG Steffi
mit Großem Sohn 05/07 (41+3 spontan 3030g 50cm)
Kleiner Tochter 10/10 (41+4 spontan 3060g 50cm)
und unseren Zwillingsmädchen 03/15 (38+1 sek. KS BEL 2590g 50cm + Quer 2770g 51cm)

Maria80

Stammkunde

Beiträge: 314

Vorname: Maria

Wohnort: München

  • Private Nachricht senden

9

Dienstag, 9. August 2016, 01:34

Ich hatte eine normale Geburt und durfte auch ein Weilchen mit den kleinen kuscheln, aber dann wurden sie auch auf die Kinderstation gebracht um überwacht zu werden und ich habe die Plazenten geboren und wurde genäht.
Viel länger dauert das zunähen bei einem Kaiserschnitt auch nicht. Mein Mann ist erstmal mit ins Kinderzimmer, kam dann aber zurück um bei mir zu sein, das könnte im Op etwas schwierig werden, aber spätestens im Aufwachraum kann man wieder dazu.
Die Kinder habe ich erst zwei Stunden nach der Geburt wieder gesehen für ein Weilchen, in der ersten Nacht mussten sie im Kinderzimmer bleiben.
Also auch bei einer spontanen Zwillingsgeburt kann es sein dass du nicht die Nähe bekommst die du kennst...

Mir war es völlig egal wie die beiden auf die Welt kommen, Hauptsache nicht zu früh (ich habe in der 28. Woche eine Notcerglage bekommen) und nicht unbedingt den ersten nach 24 Stunden Wehen spontan und den zweiten dann doch per Kaiserschnitt...
Aber ich war in einer super Uniklinik mit viel Zwillingserfahrung und einem "BEL-Team", die mir geraten haben es zu versuchen obwohl der führende Zwilling deutlich kleiner war und der zweite in BEL lag.
Und es hat auch super geklappt.
Henry_mmmhbl_und Justus _mmmhbl_ (Spontan bei 36+1 am 17.10.14)

giggel

Gelegenheitsposter

Beiträge: 23

Vorname: Lena

Wohnort: Schleswig Holstein

  • Private Nachricht senden

10

Dienstag, 9. August 2016, 06:49

Hallo Chara,

also das ist eine Frage die ich mir auch schon gestellt habe.

Über eine Zwillingsgeburt an sich kann ich jetzt natürlich noch längst nichts schreiben ( 13. Woche erst _tja_ )

Aber ich hab eine Tochter (jetzt 1,9), die (leider) per Kaiserschnitt geholt wurde. Bei mir war es damals so, dass ich unbedingt eine Spontan Geburt haben wollte. Nur hat sich das ganze sehr lange hin gezogen. Ich lag 48 Stunden in den Wehen und nichts tat sich bis hin zum Geburtsstillstand und da wurde sie dann per Kaiserschnitt geholt. Davon abgesehen, dass ich es mir eigentlich anders gewünscht hatte, war es aber nicht schlimm. Ich habe meine Kleine gleich in meine Arme gelegt bekommen und durfte sie halten während die Ärzte mich unten wieder zusammengenäht haben. Ich hatte zudem das Glück, dass ich auch bereits im Anschluss nach dem Schlafen wieder aufstehen konnte, war zwar alles ein bisschen schwierig und ich war geschwächt und konnte mich natürlich noch nicht sooo normal bewegen, aber ich bin allein vom Fleck gekommen und konnte mich um meine Tochter kümmern. (Da waren die Krankenschwestern und Ärzte selbst ziemlich baff und haben manchmal etwas "geschimpft" ;-p und gesagt ich soll mich nicht zu sehr anstrengen). Und es ging kontinuierlich besser. Auch die Narbe hat sich nicht doll entzündet und ist gut abgeheilt. Stillen ging auch normal trotz des Kaiserschnitts.

Ich weiß, dass ich da natürlich viel Glück bei dem Ganzen hatte, aber es MUSS nicht unbedingt gaaaanz schlimm sein nur weil es ein Kaiserschnitt geworden ist.

Wobei ich jetzt auch am hin und her schwanken bin wie es bei den Zwillingen werden soll. Eigentlich hatte ich mir zum Ziel gesetzt, dass ich bei meiner zweiten Schwangerschaft wieder versuch spontan zu gebären. Jetzt bei den Zwillingen wurde mir gesagt, das Risiko währe höher, dadurch dass ich bereits einen Kaiserschnitt hatte :-( ...also da bin ich jetzt natürlich nicht mehr ganz so sicher ob ich es wirklich spontan versuchen soll. Da werd ich mir aber auch noch ein paar zusätzliche Meinungen holen wenn es soweit ist. Und mich erts danach vollends entscheiden.

Also ich denke das muss man wirklich von Situation zu Situation abhängig machen. Meine Tendenz ist aber immer noch bei Spontan :-)

11

Dienstag, 9. August 2016, 07:21

Ich glaube, es kann so und so laufen. Jede Geburt ist anders. Ich habe es spontan versucht - führender Zwilling in SL, zweiter in BEL - und wurde in der 39. SSW eingeleitet. Da war der Muttermund noch komplett zu... Nach 48 Stunden teilweise ununterbrochenen Wehen hatte ich es auf sagenhafte 1cm geschafft. Ich bekam ein Schmerzmittel, hab es nicht vertragen und nur noch gebrochen und war total fertig. Dann fielen die Herztöne von Zwilling 1 in den Keller und ich lag innerhalb von 5 Minuten auf dem OP-Tisch. Ich hatte also beides: Geburtsschmerzen und OP-Schmerzen und war vollkommen alle von diesen 48 Stunden. Ich persönlich würde nie wieder bei so einem unreifen Befund einleiten lassen - was der Körper (noch) nicht will, das will er eben nicht. Freundinnen mit geplantem Kaiserschnitt waren da wesentlich schneller wieder fit als ich.

kleinertraum

*gern unterwegs- jetzt auch wieder nachts*

Beiträge: 5 012

Vorname: °Astrid

  • Private Nachricht senden

12

Dienstag, 9. August 2016, 09:02

Also ich hab meine beiden ungeplant spontan entbunden. bei weitem War ich nicht so fit wie nach meinem Kaiserschnitt. kann also so oder so alles drin sein :)

dein Kind 1 musste auch bei ner vaginalen Geburt abgeben . bei uns musste Fabian ne Stunde auf seine Schwester warten . er lag mit im Raum und wurde von der kiä bekuschelt

Meine ungeplante Spontangeburt: Geburtsbericht



13

Dienstag, 9. August 2016, 10:12

Danke für eure Antworten. Ich finde das alles super interessant was ihr schreibt!

Planen will ich einen Kaiserschnitt ja gar nicht. Ich wäre froh wenn ich keinen haben muss! Aber ich hab nun hier auch eine Umfrage gefunden wonach die Mütter die hier abstimmten zu über 60% nen Kaiserschnitt hatten. Deswegen beschäftigt mich das Thema eben doch sehr. Und da es eben meinem Mann sicherer wäre und er natürlich auch mitspracherecht hat. Wobei ich denke, es ist mein Körper und das letzte Wort darüber werde ich haben.

Irgendjemand schrieb es wären bei mir Eineiige Zwillinge. Aber das ist bei eigener Plazenta und eigener Fruchthülle ja doch eher unwarscheinlich. Aber macht ja auch keinen unterschied ob, oder ob nicht für die Geburt.

Ich habe schon oft gelesen das Schwangere die eine stille Geburt erleben mussten vor dem Todeszeitpunkt eingeleitet werden. Einfach um die Eltern zu beruhigen und um auf Nummer sicher zu gehen. Das wäre bei uns allerdings 37+0. Doch schon etwas früh. Wobei ich gelesen habe das Zwillinge im durchschnitt drei Wochen früher zur Welt kommen.

Stesa

Gelegenheitsposter

Beiträge: 89

Vorname: Sabrina und Stefan

  • Private Nachricht senden

14

Dienstag, 9. August 2016, 10:35

Halo,

bei uns sollte es ein geplanter KS werden, da BEL und QL. Eingeleitet wurde dann allerdings nicht, da sie sich in der 34 Woche mit einem Blasensprung selber auf den Weg gemacht hatten... Die Lage hatte sich nicht verändert, also KS. Ich könnte mich aber schon recht früh mit dem Gedanken anfreunden, da sie immer wenn wir die Untersuchungen hatten in BEL und QL lagen.

Da sie allerdings Fruhchen waren und nicht ganz fit, durfte ich erst nachmittags kuscheln. Nach dem KS ging es mir am nächsten Tag an sich schon gut, konnte längere Zeit laufen und brauchte keine Schmerzmittel mehr.

Wenn ich nochmal die Wahl habe, würde ich es wieder so machen. Ich denke, wenn man sich frühzeitig den KS auch als Option freihält, dann kann man sich auch darauf einstimmen und es wird nur halb so schlimm. Allerdings ist jeder anders und jede Geburt verläuft anders, daher kann man nicht von vornehmeren sagen, was besser wird..

Leg

Beiträge: 2 456

Vorname: Kerstin

Wohnort: Dornach Schweiz

  • Private Nachricht senden

15

Dienstag, 9. August 2016, 10:44

Liebe Chara

auch mir tut es sehr leid zu lesen, dass ihr euren Sohn gehen lassen musstet. Ich kann schon verstehen, dass da eine gehörige Portion Angst und Unwohlsein bei euch beiden mitschwingt....

Ich glaube aber auch, dass bei den meisten Dingen die eigene Einstellung eine enorm wichtige Rolle spielt! Wenn ich etwas auf gar keinen Fall will, mich dagegen innerlich sträube und eh Bedenken habe, dann ist die Wahrscheinlichkeit es als schlimm oder zumindest nicht gut zu erfahren relativ gross.

Versuch doch mal positiv an den Kaiserschnitt heran zu gehen. Informiere dich in deiner Klinik wie es genau abläuft, lies auch die Berichte in denen die Leute positiv vom Kaiserschnitt berichten. Und versuch dich mental darauf einzulassen. Damit will ich nicht sagen, dass du das unbedingt machen solltest. Aber versuch es mal als gute Alternative in Betracht zu ziehen und nicht nur als notwendiges Übel.
Ich persönlich habe zu Beginn der Zwillingsschwangerschaft auch an einen "geplanten" Kaiserschnitt gedacht und habe deshalb auch einen Geburtstvorbereitungskurs für KS gemacht und keinen "normalen". Im Laufe dieses Kurses war mir dann aber klar, dass ich es wenn möglich vaginal versuchen wollen würde. Und so haben wir dann bei 37+0 eingeleitet (Wachstumstopp bei einem Kind, steigender Bluthochdruck bei mir). Die Mädels lagen gut, es ging irgendwann auch los, aber nicht so gut wie gehofft und mit dem Zwischenfall, dass es so aussah als hätte ich eine Thrombose im Bein. Also wurden die Kinder dann doch noch mitten in der Nacht per KS geholt. Ich war froh, dass ich darauf gut vorbereitet war, denn das ging dann schon alles ziemlich holter di polter! Aber, ich habe es nicht als schrecklich oder traumatisch erlebt. Ich denke ua auch, weil ein KS für mich von vorne herein eben kein Schreckensgebilde, sondern durchaus eine gute Alternative war.

Ich konnte übrigens nach wenigen Stunden aufstehen und die Kinder (die zugegebenermasse sehr leicht waren mit 2200 und 2500) selbst versorgen. Ich habe einige Zeit Schmerzmittel genommen, aber die recht schnell ausgeschlichen. Nach 5 Tagen waren wir zuhause.Meine Narbe ist topp verheilt. Ich hatte nie irgendwelche Probleme, keinen Wulst, keine tauben Stellen. Alles prima! Stillen hat auch ok geklappt. Die Leute im Spital waren alle ganz wunderbar! Also .. ich kann nur positiv berichten!

Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute und Liebe
Lieber Gruss

K
------
*July 2012
AlternaTickers - Cool, free Web tickers

16

Dienstag, 9. August 2016, 10:59

Ich hab nach längerer Suche ein Krankenhaus gefunden, welches mich erst ab 40+0 Wiedersehen wollte, wenn bis dahin die Geburt nicht los geht. Besprochen wurde eine natürliche Geburt, wenn es bei dem Befund bleibt, das der erste SSL bleibt. Kurz kam noch, dass der erste auch nicht der kleinere sein darf, aber bei uns war zu dem Zeitpunkt ( hab mich 37. Woche dort angemeldet) eh schon klar, das beide ziemliche Brocken sind und es dann nicht mehr so dramatisch ist, wenn der erste etwas kleiner ist. Beide würden die 3Kg knacken, daher unrelevant.
Letztlich bin ich dann 38+5 ins kh, ich war mit meinen Kräften am Ende, ständig Übungswehen, aber es ging einfach nicht los.
Nach zwei Tagen Einleitung schlüpften sie dann natürlich auf die Welt und es war wundervoll. Mit einer natürlichen Geburt geht man immer das Risiko eines Notkaiserschnitts mit Vollnarkose ein, das war natürlich in meinem Hinterkopf. Umso mehr habe ich innerlich gekämpft, diese Geburt zu schaffen und habe mich selbst immer wieder überzeugt, dass wir das schaffen ohne wenn und aber.
Ich weiß nicht, wahrscheinlich hilft sowas nicht wirklich, aber mir hats die innerliche Ruhe gegeben und ich die ganze Zeit total klar bei der Geburt.
Die wollten mich zB. ungefragt schneiden, weil J. Köpfchen immer wieder zurück gerutscht ist. Als ich das mitbekommen habe, hab ich die mal schnell von der Seite angeblafft, dass ich nicht geschnitten werden möchte. Hatte mich vorher informiert, dass es bei rissen, wenn es gut genäht wird besser heilt und es weniger Beschwerden gibt. Also wollte ich das so und hab das mal nebenbei so rausgehauen..

Ich denke am wichtigsten bist du und was du möchtest, nicht was irgendwelche Statistiken sagen. Dann natürlich die Lage deiner Kinder. Ich habe mir bis 37 Woche Zeit gelassen, ohne mich innerlich festzulegen. Mein Wunsch einer natürlichen Geburt war klar, aber natürlich nur, wenn der erste auch SSL lag. Beide aus BEL wäre für mich als Erstgebärene doch zu unsicher gewesen. Als feststand der erste ist Fest im Becken, war mir klar was ich will und welche Risiken alles mit sich bringt. Andererseits ist die Geburt das natürlichste der Welt und ich habe meinem Körper und mir das selbstverständlich zugetraut.
Ich weiß nicht, ob dir davon etwas hilft..
Ich wünsche dir auf jeden Fall alles gute:-)
Lilypie Kids Birthday tickers
am 20.02. und 21.02.2013
spontan bei 39+0 _mmmhbl_ J (54cm und 3145g) und _mmmhbl_ K (57cm und 3370g)

17

Dienstag, 9. August 2016, 11:09

Ich habe lange 8 Jahre auf meine Jungs gewartet und wollte nichts dem Zufall überlassen. Mein KS war geplant und gewünscht und ich bedaure meine Entscheidung kein Falls!!! Erstens: es geht schnell, man kriegt alles mit und wenn die Kinder gesund, kannst du die behalten! Ich hatte meine Jungs sofort auf die Brust gelegt bekommen und konnte mit beiden ins Zimmer fahren. Ich bin aber ziemlich schmall, deswegen habe ich ein der Jungs meinem Mann gegeben. Und so sind wir ins Zimmer gefahren und ich dürfte sie schon nach 2 Stunden selber wickeln und füttern.
Im Vergleich: meine Zimmernachbarin hatte nur 1 Mädchen im Bauch und wollte unbedigt natürliche Geburt. Ende vom Lied: 9 Stunden Wehen, Not-KS, starken Blutverlust, 3 Tage Intensivstation, wo sie ihr Kind gar nicht gesehen hat, und dann noch Wochenlang Schmerzen und keine Möglichkeit sich um das Kind zu kümmern. Die selbe Geschichte 10 Tage vor der Geburt meiner Jungs einer meinen Freundin passiert. Wozu diese Risiken? Man nacht schon so viel durch mit der SS... Naja, es ist immer persönliche Entscheidung, aber ich hätte lieber 5 KS als 1 "nätürliche" Geburt

18

Dienstag, 9. August 2016, 14:26

Liebe Chara,
nach solchen Erfahrungen ist es nur natürlich, dass man Angst hat und es tut mir entsetzlich Leid, was du erleben musstest.

Ich hatte beim ersten Kind eine natürliche Geburt, die ganz normal lief und dann wäre ich aufgrund von Verletzungen fast verblutet. Deshalb haben die Ärzte mir bei den Zwillingen zum KS geraten und hatten gute Argumente. Klar stellt man sich das so "romantisch" vor, wenn man die Kinder gleich sieht und bestenfalls auch so fit ist, dass man mit ihnen gleich loslaufen kann. Ich habe mir das auch gewünscht und leide bis heute darunter, dass es in beiden Fällen nicht ging. Im ersten Fall wurde ich nach der Geburt selbst unter Vollnarkose notoperiert und sah mein Kind erst am nächsten Tag, im zweiten Fall lief der geplante KS auch nicht wie geplant, also wieder Vollnarkose und kompletter Filmriss. Es gibt Fotos von mir mit den ersten Momenten mit den Kindern und ich kann mich an nix erinnern. Darunter leide ich schon und denke oft darüber nach und frage mich, ob ich mich den Ärzten hätte widersetzen und doch eine Spontangeburt der Zwillinge hätte versuchen sollen - aber es ist alles wert, wenn man darfür gesunde Kinder mit nach Hause nimmt. Das ist einfach das A und O. Eine Geburt hat eben nichts mit Romantik zu tun, sondern ist ein Risiko, welches alle Seiten eingehen müssen.
Mein Tipp: Warte ab und lass dich im Verlauf der Schwangerschaft von den betreuenden Personen beraten. Wenn es triftige Gründe für einen KS gibt (ich weiß ja nicht, warum dein letzter Sohn still geboren wurde, aber wenn es etwas mit dem Geburtsverlauf zu tun hatte, ist das ja ein triftiger Grund), dann solltest du das auch machen. Und ich denke, dass allein die Sorge aufgrund der Erfahrungen der letzten Geburt auch ein triftiger Grund sind. Zwei sind außerdem eine ganz andere Nummer als eines. Vielleicht liegen sie auch so, dass dir die Entscheidung eh abgenommen wird.

Bei mir sind ja nun beide Methoden in gewisser Weise sehr schief gelaufen und beide Male hatte ich das Baby bzw. die Babys nicht bei mir - aber es zählt, was danach ist! Ansonsten kann ich nur sagen, dass ich die vaginale Geburt schon "angenehmer" fand. Ich würde keinem einen KS "aus Spaß" empfehlen. Ausgeliefert ist man iorgendwo in beiden Fällen. Heben durfte ich die Zwillinge schon und ich habe auch meine größere Tochter gehoben, wenn auch so wenig wie möglich. Der KS wurde auf 37+0 gelegt. Die Ärzte wollten aufgrund meiner Vorgeschichte nicht länger als nötig warten und haben deshalb den ersten Tag entschieden, an dem die Zwillinge rein rechnerisch keine Frühchen mehr sind. Im Nachhinein hätte ich da doch gerne noch etwas Zeit drauf gegeben, solange alles in Ordnung war. Aber auch dagegen gab es gute Gründe, daher habe ich gehorcht.

Ich wünsche dir trotz aller Sorgen eine entspannte Schwangerschaft und dass es dir gelingt, die Dinge auf dich zukommen zu lassen.
Anna mit sm_sp2 2012 sm_sp2 2014 sm_sp1 2014

Schnigge82

Stammkunde

Beiträge: 246

Vorname: Nadine

Wohnort: Bonn

  • Private Nachricht senden

19

Dienstag, 9. August 2016, 14:51

Also ich wolkte einen Kaiserschnitt nur wenn es medizinisch notwendig ist. Die Jungs sind meine zweite Geburt gewesen, wodurch die Vorraussetzung schonmal ganz gut war. Der zweite lag zwar in Beckenendlage aber das war für die Uni auch kein Hindernis. Ich muss allerdings sagen, die Geburt war wirklich kein Spaziergang, 16 Stunden ( zum Vergleich, Tochter 3) inclusive wehentropf usw. Aber es war machbar, nur am Ende wurde es echt kritisch, herztonabfall beim zweiten, der aber schon sehr weit unten hing. Es ging dann mit viel Mitarbeit und drücken der Ärztin gerade nochmal gut ( Zange lag schon bereit) das war der Moment wo ich mich beim notkaiserschnitt gesehen habe.
Marc musste dann auch für zwei Tage zur Überwachung auf die neo und konnte nicht bei mir sein. Es lag im Nachhinein daran, das teile der Plazenta vorzeitig geboren wurden. Hätte auch schief gehen können.. Dann würde ich wahrscheinlich anders schreiben.

Die zwei kamen übrigens bei 36+4 unsere Klinik hätte bei eineiigen eh bei 37+0 eingeleitet.

Hör drauf was dein Bauch dir sagt, ich bin der Meinung wenn man nicht 100% hinter seiner Entscheidung steht, dann denkt man immer was wäre wenn..

Mamabear

Stammkunde

Beiträge: 247

Vorname: Sonja

Wohnort: Taunus

  • Private Nachricht senden

20

Dienstag, 9. August 2016, 16:08

Hallo!
Mit Zwillingen kommt es eh anders, als du denkst! Was habe ich mir für Gedanken gemacht, ob Einleiten oder nicht und am Ende ist in SSW37 die Blase geplatzt und die Kids haben es entschieden. Ich wollte eine natürliche Geburt, habe diese auch bekommen und dann 3 Tage auf der Intensivstation verbracht. Den Kids ging es gut und für sie war es eine gute Geburt, vielleicht etwas lang, aber ich hatte niemanden, der mir das Anlegen gezeigt hätte, musste um eine Pumpe betteln etc. Am Ende lag Papa auf der Wöchnerinnen Station um die Kids zu versorgen und kam 3x täglich kurz mit ihnen vorbei, das erste Mal erst nach vielen vielen Stunden.
Würde ich beim nächsten Mal einen Kaiserschnitt machen? Nein, trotzdem nicht. Vielleicht wäre es ‘einfacher’ gewesen, planbarer. Ich wäre auf der Wöchnerinnen Station gewesen etc. Aber mir war wichtig, es versucht zu haben, die Erfahrung gemacht zu haben, und es sprach auch eigentlich nichts dagegen. Was dann kam, war unplanbar und so ist das bei Zwillingen häufig. Überleg dir, was dir wirklich wichtig ist, was deinem Bauchgefühl entspricht, aber bereite bei Zwillingen auch immer den worst case in deinem Kopf vor, dann bist du nicht so überrumpelt und es ist nicht so schrecklich, sondern einfach nur die nächste Eskalationsstufe.
Ich hatte einen Geburtsplan, der in der Akte lag und den auch immer die neue Schicht gelesen hat, das war echt gut! Ich hatte z.B. geschrieben, dass ich nach Möglichkeit keine PDA will und die Hebamme hat es durchgezogen!
Ich denke gerne und stolz an meine Geburt zurück! Ich habe diese Kinder geboren, nicht sie wurden geboren! Doch im Zweifel ist es wichtiger, dass es allen dreien gutgeht und in letzter Instanz würde ich den Ärzten vertrauen, wenn sie sagen: bis hierher und nicht weiter.
Mit Himpelchen und Pimpelchen *Oktober 2015