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1

Samstag, 9. Juli 2016, 10:41

Wachstumsretardierung 21 SSW bei einem Zwilling - Chancen???

Hallo,
ich hoffe hier jmdn. zu finden, der ähnliches erlebt hat oder kennt, denn was uns von der Degum II Ärztin offenbart wurde ist einfach so schwer zu ertragen:

13 SSW Degum II US beide Kinder gleich groß (auch bei ihr), gut entwickelt, beide At.uterina gut.
18 SSW fiel beim normalen Gyn eine unterschiedliche SSL auf ( Junge 13cm , Mädchen 9,3cm) Sie meinte das Mädchen liegt im Hohlkreuz, in echt wäre sie was größer. Mehr nicht.
20 SSW wieder Gyn, At. ut. beidseits notching, Mädchen 1 Wo. zurück (aber positiv gemessen), 270gr, Junge zeitgerecht 285gr. -> Überweisung Feindiagnostik, Ernährung auf viel Eiweiß umgestellt.
21 SSW Degum II Ärztin: Junge sehr gut entwickelt 380gr., schon paar Tage weiter (mein Fressen hat ihn auch moppelig gemacht), organisch unauffällig, Mädchen 13 Tage zurück, organisch nichts zu finden an Auffälligkeiten, auch Plazenten sehen beide gut aus. At. uterina rechts (Mädchen) unauffällig, links notching mit PI 1,6. Laut Ärztin aber nicht schlimm, das kann sich bessern und auch kein Grund für die Wachstumsretardierung.

Das Mädchen liegt bei ihr auf der 5. Perzentile mit einigen Maßen, Kopf und Bauch knapp unter 3. Perzentile und Gesamtgewicht bei 250gr. unter 3. Perzentile. Sie sagt das kann 3 Gründe haben
- Infektion (schließt sie eigentlich aus, Serologie war vor 4 Wochen noch in Ordnung und dann hätten beide was)
- Chromosomenstörung (schließt sie zu 30% auch aus, denn organisch hat sie keinerlei Hinweise außer das zu klein sein. Wäre wohl höchst selten dass dies das Einzige ist)
- Plazentainsuffizienz (ihr Tipp)
Die Nabelschnut- / Gehirndoppler bei beiden sind gut.

Sie rät zur Punktion, allerdings mit dem Zusatz ohne Konsequenzen, denn ein Fetozid wäre erst 32 SSW möglich (kommt aber für uns eh nicht in Frage) und wenn wäre das nur um eine bessere Entscheidung zu treffen für den Fall, den sie für wahrscheinlich hält:
In 25. / 26 SSW kann es sein dass Mädchen Doppler schlechter werden und wir uns entscheiden müssen holen wir beide und gehen die extreme Frühgeburtlichkeit als Risiko für beide ein, inkl. der schlechteren Chancen für sie, da sie wenig wiegt oder gehen wir auf Risiko, versuchen für den Jungen die längstmögliche SS-Dauer und riskieren aber, dass sie es nicht schafft.
Sie sagte auch, wäre die Retardierung später aufgetreten wäre sie nicht so schlimm, aber dadurch dass sie so früh kommt sind die Prognosen sehr schlecht.

Wir sind fertig mit den Nerven. Ich hab in 14 Tagen den Kontroll-US bei ihr, ob sie ggf. doch wächst auf ihrer untersten Perzentile und in 9 Tagen hab ich ein Termin bei einem Degum 3 Spezialisten gemacht in einer Uniklinik, um eine 2. Meinung einzuholen.

Nun zitter ich von Tag zu Tag, bete dass keine Wehen kommen, hab 1000 Fragen im Kopf und muss noch warten, bis ggf. eine Antwort kommt. Beide bewegen sich, er sehr viel und stark, sie nur zart und ab und an..... wir wissen auch nicht, was passiert, wenn sie wirklich plötzlich versterben sollte, ob das Wehen auslöst und wir beide verlieren etc. und die Hoffnung ist und bleibt, dass sie wenigstens auf ihrer Perzentile wächst, dass wir weit kommen und wir keine Entscheidung treffen müssen.

Aber nach dem SS-Verlauf.... Icsi, Überstimu, Blutung 9SSW, Hyperemesis, Kontraktionen ab 16 SSW und nun das... wir haben einfach nur ein Haufen Pech bisher.

Danke fürs Lesen und falls jmdn. sowas kennt wäre ich dankbar für jede Erfahrung...
Wir sind überglücklich und dankbar, sie in den Armen zu halten: _mmmhbl_ M. (2220gr. - 49cm) & _mmmhro_ H. (1370gr. - 40cm) bei 34+0

2

Samstag, 9. Juli 2016, 11:50

Hallo,
Leider habe ich keine Erfahrung und kann dir nicht weiterhelfen, aber ich drücke euch und euren beiden kleinen Mäusen ganz fest die Daumen, dass alles noch gut wird!!
Nur das Beste für euch!!

3

Samstag, 9. Juli 2016, 11:58

Erstmal eine dicke, lange Umarmung. Hoffe du hast jemanden der dich wirklich tröstet. Leider kann ich zu deinen Problemen wenig sagen. Hab aber in der Klinik zwillingsjungs und ein anderes Mädchen erlebt, die in der 24 ssw geholt wurden, denen geht es, wenn man die anfangsgeschichte kennt, jetzt nach 2 Jahren gut.
Versuch dich nicht verrückt machen zu lassen, lebe den Tag.
Ich habe mir in der schweren zeit oft gesagt, mein Schicksal (egal wie es laufen wird) kann ich nicht ändern, ich genieße die zeit die ich habe, jetzt und hier und das kann mir keiner nehmen. Weinen ist wichtig, senkt den kortisol Spiegel, aber nicht immer und ständig. Spüre dich und deine Zwerge, so viel wie du kannst. Viel kraft

kleinertraum

*gern unterwegs- jetzt auch wieder nachts*

Beiträge: 5 017

Vorname: °Astrid

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4

Samstag, 9. Juli 2016, 12:05

ich habe keine Erfahrung, aber: zum einen sind größen bei zwillungen immer schwer abzuschätzen .die Ärzte müssen drastisch in Richtung worst case beraten , das ist unmenschlich aber schützt vor Regressen.
so. und nun zu deinem Mädel . im Moment hilft eh nur abwarten. Ultraschall -egal welches degum- ist immer eine Schätzung. Ich kenne Kinder , die laut Feindiagnostik schwer behindert sind und welche die total unauffällig waren haben trisomie 21.
unsere letzte US untersuchng hat sich um 800 g vertan. eine zweite Meinung ist sicher vorteilhaft.

ich wünsche dir von Herzen noch eine recht lange Schwangerschaft.



5

Samstag, 9. Juli 2016, 12:21

Ich kann Kleinertraum nur beipflichten.....Messungen via Ultraschall sind NIE genau.
Unsere Beiden hätten mit rund 600-800gr. mehr auf der Waage auf die Welt kommen sollen. Sie waren um diese 600-800 gr. leichter als geschätzt.
Auch wurde bei Zwilling 2 eine Nackenfalte von 4,0 gemessen, ot für eine Fehlentwicklung bzw. Trisomie21 sprechend. Wir haben die ganze Diagnostik durchlaufen inkl. Risiken einer Fehlgeburt und A. war letzten Endes kerngesund. Es wurde sogar eingeräumt bzw. noch einmal vom Arzt erwähnt, dass Messungen von Arzt zu Arzt, von Gerät zu Gerät unterschiedlich sein können bzw. oft auch von der Tagesform des Arztes abhängig sind.
Damit will ich nicht sagen, dass eure Ärztin sich sicher vermessen hat.....ich will damit nur sagen, dass es vielleicht gar nicht so schlimm ist wie es jetzt erst einmal scheint.
Mal sehen was der zweite Arzt dazu meint.
Ich drücke euch auf jeden Fall wahnsinnig fest die Daumen und hoffe auf das Beste für euch!
Zwillingsmädels *2010

6

Samstag, 9. Juli 2016, 15:22

Wir hatten bei einem Zwilling eine sehr auffällige Nackentransparenz, so dass wir quasi schon aufgefordert wurden uns zu verabschieden (Gendefekte, die mit dem Leben nicht vereinbar sind). Wir haben eine FU machen lassen. Beide Kinder unauffällig und beide sind gesund geboren.
Uns wurden zwei Kinder mit je 3000g in Aussicht gestellt. Auch das traf überhaupt nicht zu. Trotz Zug Untersuchungen in Klinik,bei der Fä und beim Spezialisten hatten die Kinder einen Größenunterschied von 6cm und 1100g. Ich glaube, wenn mann das eher festgestellt hätte, wäre es auch dramatisch geworden.
Ich würde auch abwarten und ggf. noch einen dritten Arzt untersuchen lassen...
Meine Daumen sind gedrückt...
Grüssle, Sandra sm_ww

*18.12.2006



7

Samstag, 9. Juli 2016, 18:23

Erstmal ganz kurz vom Handy:

Im Wunschkinderforum gab es vor Kurzem eine Zwillingsmama mit nahezu gleicher Diagnose.
Ihr wurde ganz schlimmes für ihr wachstumstetardiertes Mädchen prophezeit. Die Kleine hatte teilweise Nullfluss in der Plazenta! Sie entschied sich dafür die Schwangerschaft so lange wie möglich zu halten um die Überwachung Überlebenschancen für den Jungen zu verbessern. Die Eltern und die Ärzte glaubten kaum an Überlebenschancen des Mädchens , vielmehr an eine schwere Behinderung, obwohl es im US nie eindeutige Parameter gab.
Dann geriet sie an ein Krankenhaus und Ärzte die sagten es gäbe vielleicht doch noch ne Chance für die Kleine. Das Ende vom Lied, sie hatte einen KS nach Lungenreife in 28+x, Junge ca. 1200g, Mädchen ca. 700. Aber die Kleine topfit und gesund und ohne gravierende Anpassungsschwierigkeiten. Der Junge zog auch nach und sie konnte mit 2 gesunden Kindern nach Hause! Es kam ihr vor wie ein Wunder.
Ihr Nickname ist Pearl. Geh doch mal über die Autorensuche bei Wunschkinder. net

Alles Gute

8

Samstag, 9. Juli 2016, 19:52

Muss mich korrigieren :
Der Nickname ist Pearl 2014 und der Junge wog 1300g. Also fast das doppelte wie das Mädchen .Geburt war 28+3!

APM

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Beiträge: 127

Vorname: Alexandra

Wohnort: Hessen

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9

Samstag, 9. Juli 2016, 21:58

Liebe Serisha,

ich kann sehr gut nachempfinden, wie es Dir geht. Eins meiner Mädchen war wachstimsretardiert. Die Differenz fiel schon sehr früh auf (weiß nicht genau in welcher SSW, müsste in meinen mutterpass nachschauen). Meine Frauenärztin überwies mich zur feindiagnostik in die Uniklinik. Dort fand man neben der Wachstumsretardierung zwei Softmarker auf Trisomie. Das war etwa in der 19-20 SSW. Durch welche Hölle wir gegangen sind, brauche ich dir nicht zu beschreiben. Das Ende vom Lied: beide Kinder sind in der 29+3 SSW aufgrund der schlechten Versorgung der Kleinen mit jeweils 750 Gramm und 1295 Gramm geholt worden. Es lag an einer Plazenta-Insuffizienz. Sonst kerngesund. Die Frühchenzeit hatte ihre Höhen und Tiefen. In zwei Wochen werden die Kinder 3 Jahre alt und sind so tolle schlaue Strahlemäuse. Habe Zuversicht! Ich drücke euch die Daumen!

Wenn du Fragen hast, gerne per PN.

Liebe Grüße

10

Sonntag, 10. Juli 2016, 09:57

Ich danke euch für die lieben Worte, Wünsche und auch für die Erfahrungen. Sie bauen mich ein wenig auf.

Klar kann die Ärztin sich vermessen haben, schließlich liegt unser Mädchen seit Wochen unten ganz eingerollt in ihrer Ecke und ist nicht gut zu schallen. Und ja, es gibt im späteren Verlauf deutliche Gewichtsunterschiede US- real, aber meist weil die Kinder so groß sind, dass sie kaum noch messbar sind ab einer gewissen Woche und dann sind es die berühmten 15% +-.
Hier wäre es prozentual schon drastisch, aber ich hoffe sie schallt sehr negativ und vielleicht sind es wenigstens 20-30gr. mehr und sie liegt auf der 5. Perzentile.

Die Geschichte von Pearl2014 habe ich gestern Abend nachgelesen, die Werte sind ja unseren sehr ähnlich und es macht unglaubliche Hoffnung zu lesen, dass es eben gut ausgehen kann. Noch mehr hab ich mich heute morgen gefreut von dir, APM zu lesen, dass es auch bei dir gut ausgegangen ist. Und 30.SSW wäre für beide (hoffentlich) dann in Bezug auf Überleben und Gesundheit auch sehr gut.

Die Punktion ist für mich vom Tisch, ich bin nicht bereit irgendein Risiko für meine Kinder einzugehen, vor allem ein so unnötiges. Bin sehr gespannt, wie die ärzte darauf reagieren, ich rechne mit viel Unverständnis.

Meine Mama sagt immer ich war auch klein, ich wäre angeblich in 21 SSW auch nicht mehr am wachsen gewesen, aber am Ende bin ich an der untersten Perzentile lang brav gewachsen und mit 2400gr dann bei 37+0 zur Welt gekommen (bei großen Eltern und jetzt 186cm Größe).

Bleibt nur die Hoffnung, dass die Doppler weiter in Ordnung sind und wir eben in 1,5 Wo. sehen, dass sie zumindest etwas zugenommen hat.... ich werde es auf jeden Fall berichten.
Wir sind überglücklich und dankbar, sie in den Armen zu halten: _mmmhbl_ M. (2220gr. - 49cm) & _mmmhro_ H. (1370gr. - 40cm) bei 34+0

KathaP

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Vorname: Katharina

Wohnort: Kürten

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11

Sonntag, 10. Juli 2016, 21:41

Hi Serisha,
Ich wollte dir hier auch nochmal kurz schreiben und dir und den beiden Kleinen ganz viele guten Wünsche mitgeben! Versuch positiv zu bleiben. Ich kann deine Sorgen absolut nachvollziehen, aber so lange die Maus nun in den nächsten Wochen stetig zunimmt und die Doppler gut sind, wäre ich entspannt. Dann wird's halt eine etwas dünnere junge Dame. Zunehmen kann sie auch später noch.
Ich finde deine Entscheidung gegen die Punktion gut.

Ihr schafft das :thumbsup: Hier sind alle Daumen für deine zwei Krümel gedrückt.

Lg Katha
Liebe Grüße von Katha
mit Töchterlein geb. 5.2.2014 und dem Zwillingspärchen geboren am 26.6.2015 bei 37+2 mit 2470 g bzw. 1800 g

12

Sonntag, 10. Juli 2016, 22:48

Hallo Serisha,

unser Fall ist nicht annähernd so wie deiner, da bei uns eine Maus auch erst später (weiß nicht mehr genau in welcher SSW) nicht mehr richtig mitgewachsen ist.
Die Ärzte sowohl meine normale Gynäkologin als auch der DEGUM III Prof. waren total entspannt, ich aber irgendwann nicht mehr, da die kleine Maus über Wochen nicht mehr zugenommen hat.

Entbunden habe ich bei 38+1 also meine Kinder waren reif per Kaiserschnitt. Aber die Kleine war unter der 3. Perzentile, musste auf die Intensivstation und es musste erforscht werden was sie hatte.
Endergebnis: ich hatte mehrere Plazenta Infarkte bei denen Teile der Plazenta abgestorben sind. Dies wurde nie bemerkt, die Versorgung war bei den Ultraschall Untersuchungen immer gut.

Will damit 2 Sachen sagen: 1. Ultraschalluntersuchungen bringen eben nicht immer alles zu Tage, bei uns ging die Aufregung eigentlich eher nach der Geburt los weil eben nicht mit einem großen Unterscheid gerechnet wurde (auch um sehr viele Gramm verschätzt) und 2. meine 3. Perzentile Maus ist schon total schnell mit ihrer Schwester, die mit 2.750 Gramm geboren wurde, gleichgezogen. Die beiden sind letzte Woche 1 Jahr alt geworden, wir waren nur 1,5 Wochen im Krankenhaus und alles ist prima.

Ich drücke euch ganz feste die Daumen, dass die Kleine zumindest so mitwächst, dass Du nicht zu früh entscheiden musst beide zu holen.
Im Nachhinein weiß ich dass wir viel Glück hatte, dass die Plazentainfarkte "nur" 25% der Plazenta zerstört haben und wohl auch dass es nicht aufgefallen ist - wer weiß vor welchen Entscheidungen ich dann völlig unbegründet gestanden hätte.

Eure Entscheidung auf die Punktion zu verzichten finde ich auch besser. Zumal es an Eurer Entscheidung nichts geändert hätte, wie du schreibst.

Ganz viel Kraft für die nächste Zeit!!
Liebe Grüße Julia

13

Montag, 11. Juli 2016, 16:14

Hallo Serisha,

ich drücke Dir auch ganz fest die Daumen!
Bei meinen wurde die Wachstumsverzögerung erst später, so 27. Woche, festgestellt. Doppler war immer gut, Versorgung wohl nicht eingeschränkt, auch nach der Geburt (32+4) haben sie keine Ursache im Bereich der Plazenta gefunden. Er kam mit 1300 g auf die Welt, seine Schwester mit 2050 g.
Nach 5 Monaten voller Hunger, Hunger, Hunger war er größer und schwerer, heute ca. 7 cm...

Ich hoffe sehr, daß keine der negativen Prognosen bei Euch zutrifft und Deine beiden sich ihren Weg zu Euch erkämpfen werden, und wünsch' Dir viel Kraft und gute Nerven.
sm_sp1 sm_sp2
Jetzt sind wir schon 6! Die Zeit rast.

14

Dienstag, 12. Juli 2016, 13:26

Zuerst: Es tut mir total Leid, es ist klar, dass du dir Sorgen machst!

Mir wurde auch gesagt, dass das Mädchen weniger wiegen würde und ich wurde sofort zur Feindiagnostik geschickt. Dort war alles gut und die Kinder sind mit 30g Unterschied geboren worden. Trotzdem hat es zwischendurch immer wieder geheißen, dass man Zwillinge wirklich schlecht vermessen kann. Zum Schluss lag das Mädchen so tief im Becken, dass eine Kopfumfangsmessung nicht mehr möglich war, zumal der Junge oben drauf lag und sie schon einen ganz verformten (ergo noch schlechter messbaren) Kopf hatte.
Spruch meiner Hebamme: "Wer viel misst, misst viel Mist!" Und auch ich würde eine Zweitmeinung einholen - wenigstens, bevor ihr irgendwelche Schritte unternehmt.

Ich kann dir wirklich keinen Rat geben, denn das muss jeder selbst wissen. Ich denke, ich persönlich würde lieber abwarten, vielleicht wird es von ganz alleine. Und wenn nicht, kann man auch so erst später sagen, in welche Richtung es sich entwickelt. Und lieber einem Kind eine richtige Chance geben als beide so früh zu holen, dass plötzlich beide einen schweren Start haben. Vielleicht holt das Mädchen noch auf? _daumdrück_ _daumdrück_ _daumdrück_
Anna mit sm_sp2 2012 sm_sp2 2014 sm_sp1 2014

15

Dienstag, 19. Juli 2016, 08:00

Ylvalie, mrsdoublina, julia83, KathaP: Danke !!!!!! Mich freut weiter jede gut ausgegangene Schwangerschaft zu hören... und alle gedrückten Daumen nehm ich gerne mit :)

Und ich wollte euch was auf dem aktuellen Stand halten... gestern war ja Uniklinik Termin:
Erst hat eine Ärztin von denen vermessen (Degum 2) die meinte ja klar, Mädchen klein, war überrascht wieviel FW sie noch hat und meinte abschließend auch, dass sie organisch in Ordnung ist. Sie sah 26 SSW als realistisch an, weiter eher nicht aber schwer zu sagen, wollte auch Chef warten.

Der Prof. (Degum 3) kam dann auch, guckte sie nochmal an, schaute mit ihr auch nochmal aufs Herz etc (das sah erst so aus wie ein Miniloch aber Farbdoppler zeigt alles gut) und sagte auch dass es merkwürdig sei, die Plazenta wäre nicht klassich klein und knubblig für eien Insuffizienz, sie hat FW und organisch ist er sich überwiegend sicher, dsie gesund ist. Er meinte wir können nicht in Zukunft gucken, die Doppler von beiden Kindern waren gut, damit sind wir sicher 2 Wo. weiter. Wenn in 2 Wo. dann was auffällig wird, muss man entscheiden ob
stat. Aufnahme oder Kontrolle in 8-10 Tagen. Er sieht 26+ als schaffbar an, mit etwas Glück auch 28+. Das hängt alles vom nächsten Doppler in 2 Wochen ab....

Sie blieb die 2 Wo zurück, wiegt nun 303 gr. und er wird immer propperer, ist nun 1 Wo. voraus und wiegt 520gr. Aber immerhin sie nimmt zu und er meinte am Ende überrascht sie uns noch total und wir schaffen es noch viel weiter. Er würde schätzen bei 28+0 hat sie ca 700gr. und er über 1kg. Das wären ja ganz gute Vorraussetzungen denk ich. Und er sagte klar er glaubt nicht, dass wir eine Entscheidung gegen sie treffen müssen. Das war der beste Satz gestern.

Und auch wenn ich so klar war für 28+ erst holen, ich glaube realisitisch würde ich auch ab 26+ zustimmen. Wenn nun insg. 4 Ärzte sagen sie ist organisch in Ordnung?
Aber ich halt mich an das was er sagt: wir denken in 2 Wochen Schritten.

Die Kleinen sind aktiv, treten fleißig, machen mir neue Übelkeitsschübe und der Bauch wächst grade fix find ich. Werd nun brav liegen um beide zum zunehmen zu bewegen und vor allem Wehen zu vermeiden und hoffe die 3 warmen Tage nun gut zu überstehen. Und in 41 Tagen ist dann 28+0, bis dahin ist der größte Wunsch: nicht noch eine Baustelle bitte!!!!! (Cx haben die vom Bauch aus vermessen >4cm...*jeah*)

GLG und eine schöne Woche euch allen!
Wir sind überglücklich und dankbar, sie in den Armen zu halten: _mmmhbl_ M. (2220gr. - 49cm) & _mmmhro_ H. (1370gr. - 40cm) bei 34+0

hexe82

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16

Dienstag, 19. Juli 2016, 10:06

Solange organisch und beim Doppler ok ist, würde ich den Messungen nicht zuviel Aufmerksamkeit schenken.
Die sind meist sehr ungenau. Meine Zwillinge wurden abwechselnd mal schwere mal leichter gemessen. 100-150g. Hat die Ärzte auch gewundert.

Mein Großer wurde vor der Geburt auf 3500g geschätzt und hatte 3030g. Meine Tochter sollte angeblich unter 2500g wiegen und hatte 3060g.

Ich wünsch euch alles Gute weiterhin. Du hast schon so viel mitgemacht. Das werdet ihr auch schaffen.
LG Steffi
mit Großem Sohn 05/07 (41+3 spontan 3030g 50cm)
Kleiner Tochter 10/10 (41+4 spontan 3060g 50cm)
und unseren Zwillingsmädchen 03/15 (38+1 sek. KS BEL 2590g 50cm + Quer 2770g 51cm)

Bärliner Gör

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17

Dienstag, 19. Juli 2016, 10:12

Hallo Serisha,

ich wollte nur mal zwei kleine Dinge einwerfen:

Wenn du selber damals eher klein und zart zur Welt gekommen bist, kann es sicherlich Vererbung sein das dein eines Kind jetzt auch klein ist.

Und zum Anderen die doofe Frage ob die Kinder natürlich entstanden sind? Denn dann - selten, aber es gibt es - können die Kinder auch zu unterschiedlichen Zeiten entstanden sein, wenn es zwei nacheinander stattfindende Eisprünge gab. D.h. vielleicht ist sie nicht "zurück" weil sie eine Wachstumsstörung hat, sondern weil sie jünger ist...

Ich drück dir euch die Daumen das eure schlaflosen Nächte bald nicht mehr von Sorgen, sondern von zwei kleinen gesunden Schlafräubern kommen! _daumdrück_

LG
Annika
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hexe82

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18

Dienstag, 19. Juli 2016, 10:27

Auch bei Icsi kann die Einnistung einge Tage nacheinander erfolgen. Aber dann wären sie womöglich am Anfang schon unterschiedlich gewesen.
Und wenn ein Zwilling z.B. nach der kleinen Mama kommt und einer nach dem großen Papa. Könnte auch sein.
LG Steffi
mit Großem Sohn 05/07 (41+3 spontan 3030g 50cm)
Kleiner Tochter 10/10 (41+4 spontan 3060g 50cm)
und unseren Zwillingsmädchen 03/15 (38+1 sek. KS BEL 2590g 50cm + Quer 2770g 51cm)

19

Dienstag, 19. Juli 2016, 12:59

Wie gut, dass sie erst mal gute Nachrichten hatten.
Denn dann - selten, aber es gibt es - können die Kinder auch zu unterschiedlichen Zeiten entstanden sein, wenn es zwei nacheinander stattfindende Eisprünge gab.
Das war auch mein erster Gedanke. Und ich bin, rechnerisch und nach Gefühl, fast sicher, dass eins meiner Kinder 3 Tage jünger ist als das andere. sm_;
Warum muss man sie denn holen, wenn doch das Mädchen weiter stetig wächst? Ich kenne persönlich Zwillinge, von denen einer bei der Geburt ein Kilo schwerer war als der andere. Auf der anderen Seite hat meine Ärztin mich ja bei Verdacht auf unterschiedlich schnelles Wachstum auch direkt zur Feindiagnostik geschickt. Das habe ich damals schon nicht verstanden...

Weiterhin alles Gute und gedrückte Daumen _daumdrück_ für die nächste Kontrolle!
Anna mit sm_sp2 2012 sm_sp2 2014 sm_sp1 2014

Ettena

*...*

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20

Dienstag, 19. Juli 2016, 15:33

Also das hat mich jetzt echt mal interessiert, so dass ich meine Untersuchungsunterlagwn rausgekramt habe.

Eineiige Zwillinge
20+4: 383 g und 339 g
22+3: 513 g und 477 g
24+2: 759 g und 677 g
26+2: 915 g und 921 g
28+5: Wert fehlt und 1158 g
30+6: 1885 g und 1680 g
33+3: 2203 g und 1990 g
35+3: 2317 g und 2119 g
36+5: 2530 g und 2306 g
37+6: 2544 g und 2420 g
Entbindung 38+0: 3220 g, 51 cm und 2880 g, 50 cm

Hier sieht man deutliche Unterschiede und auch diw Messgenauigkeit.

Zweieiige können, zumal das Geschlecht bei Euch auch unterschiedlich ist durchaus weiter auseinander liegen mit dem Gewicht. Nach den Angaben die Du schreibst würde ich eher sagen, dass Dein Junge eine kleine Fressraupe ist und Deine Tochter nach Dir kommt.

Wenn sonst alles ok ist würde ich mir keine weiteren Sorgen machen.

Alles Gute für Euch.
LG Anette