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1

Sonntag, 29. Dezember 2013, 12:10

Kaiserschnitt oder natürliche Geburt?

Hallo Ihr Lieben,

Ich bin jetzt in der 30. SSW mit meinen zweieiigen Mädchen.
Letzte Woche haben wir uns im Krankenhaus angemeldet. Der Arzt hat mich gründlich untersucht:
Beide Mädchen sind gleich groß (38cm) und wiegen ca 1.400 Gramm.
Sie liegen in der 69- die führende in Schädellage, die 2. in BEL.
Ich wollte von dem Arzt eine Empfehlung haben, ob er mir zu einem KS oder einer natürlichen Geburt rät.
Er meinte nur: geht beides.
Sie würden bei einer Natürlichen Geburt das 2. Kind an den Füssen herausziehen.
Er hat mich etwas über die Risiken des 2. Zwillings bei der Natürlichen Geburt aufgeklärt.
Am Ende meinte er: am wenigsten kann passieren, wenn wir einen KS machen.
Dann bin ich nur eben länger etwas außer Betrieb wegen de Schmerzen und der Narbe. Bei einem KS hätte ich Angst, dass mir die Milch nicht einschießt und für die Mäuse soll es natürlich ja auch besser sein, da die Lungen dann frei von Fruchtwasser sind durch das gequetschte.
Andererseits: ich möchte keinerlei Risiken für die Kinder eingehen. Ich habe schreckliche Angst davor, dass eines zu wenig Sauerstoff bekommt und dann ggf Schäden davonträgt.

Könnt ihr mir aus eurer Erfahrung weiterhelfen?
Ist es mit einem Kaiserschnitt wirklich so schrecklich?
Oder mach ich mir wegen einer Matötckek Geburt zu viele sorgen?

Ich freue mich sehr auf Eure Antworten!
Gerne auch als persönliche Nachricht, wenn ihr hier nicht Posten könnt.
( ich konnte 2 Wochen nichts Posten und musste mich von den Organisatoren freischalten lassen)..

Viele liebe Grüsse!!

2

Sonntag, 29. Dezember 2013, 12:32

LG MissMarple
mit Max und Moritz* geboren Sommer 2011

*Namen von der Redaktion geändert ;)

3

Sonntag, 29. Dezember 2013, 12:38

Perfekt!
Danke !!

Ana Stasia

unregistriert

4

Sonntag, 29. Dezember 2013, 12:47

Ich hatte meine beiden ersten normal bekommen, die Zwillinge kammen per Notkaiserschnitt, unter Vollnarkose und der letzte war ein geplanter Kaiserschnitt. Für mich war die normale Geburt am angenehmsten. Alleine schon wegen der Atmosphäre: netter, schöner Kreissaal oder ein steriler OP Raum mit zig Leuten drumherum. Was die Schmerzen nach einen KS angeht, war ich nach den ersten KS nach einer Woche fit und nach den zweiten KS nach einen Monat erst. Man kann sich da nicht so festlegen.

5

Sonntag, 29. Dezember 2013, 20:09

Hallo Sonny,

Darf ich fragen, warum die zum KS geraten wurde?
Und warum wäre eure Sophie ohne KS heute nicht da?
Darf ich fragen, wie es dir nach dem KS ging?
Konntest du gleich stillen?
Wie lange warst du nach dem KS im Krankenhaus? Wie war die erste zeit zu Hause für dich und die Kinder?

Ich habe mir überlegt, es so zu machen:
Geplanter KS in der 38. ssw. Wenn die Mäusis früher raus wollen und gut liegen, kann man nochmal in dem Moment über Spontangburt nachdenken. Aber ich bin vom Gefühl her beruhigter, wenn wir einen Termin für einen geplanten KS hätten.

6

Sonntag, 29. Dezember 2013, 20:14

Unsere hatten die gleiche Position wie deine und ich hab natürlich entbunden! Ich würde jederzeit wieder so machen, auch wenn mein 2. etwas Probleme mit der Luft hatte, da viereinhalb Wochen zu früh und weil er die Geburt seines Bruders mitmachen musste...

Ich war gleich danach fit, konnte meinen Erstgeborene sogar ein paar min in Kreißsaal im Arm halten und die beiden auf der Säuglingsstation besuchen...


Die iPhone-Autovervollständigung mag mich nicht _nullahnung_ Ich bitte dies zu entschuldigen! _mccool_

7

Sonntag, 29. Dezember 2013, 20:22

Hallo!
Bei uns war der führende Zwilling in SL, der zweite in Querlage-ca. 2Wochen vor der Geburt (38+1) hat sich der zweite noch in SL gedreht-frag nicht wie-aber gut spürbar _bsssssss_ .....
Ich habe mit PDA nach Einleitung spontan entbunden und war darüber sehr froh.
Bei uns kam der kleinere Zwilling als erstes und (ich meine) daß dadurch der zweite kaum was zu tun hatte....
Frag doch noch mal Deinen Frauenarzt, Deine Hebamme. Die haben sicher auch noch Erfahrungen oder können Dich beruhigen, wenn Du leiber spontan entbinden möchtest...
Bei mir ging die Geburt sehr lange und irgendwann ließ die Kraft nach, weshalb ich die PDA bekam, so hätte man auch jederzeit "schnell noch" einen KS machen können (stand zweitweise zur Debatte)-vielleicht wäre das ja noch ein alternatives Gedankenspiel zur "Beruhigung" für Dich?

LG
Alexandra
mit den Großen sm_zb *November2008

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8

Sonntag, 29. Dezember 2013, 22:23

Zu Beginn der SS lagen beide Kinder quer und ich habe mich auf einen KS vorbereitet. Kurs im Spital bei dem alles genau erklärt wurde und wir uns auch den OP genau ansehen konnten.
Als sich die Mädels kurze Zeit später beide in SL gedreht hatten, war klar das ich ne normale Geburt versichern wollen würde.
Nach Einleitung bei 37+0 und einsetzenden Wehen und pda und und und musste ich dann aufgrund einer potentiellen Thrombose einen Not KS bekommen.
Da ich ja zum Glück auf dem KS vorbereitet war, war das auch alles gut so.

Der KS hat ca 7min gedauert. Ich habe beide Töchter sofort gezeigt und in den Arm bekommen. Nachdem sie versorgt waren und ich zugemscht, bin ich sofort wieder in den kraissaal gebracht worden und habe
die erste Tochter auf die Brust gelegt bekommen. Due zweit musste noch kurzfristig suf die Neo, ovwihl azch sie gesund und munter war (anderes Thema).
Ich habe sehr wenig Blut verloren und war auch superschnell wieder fit. Schon ein paar Stunden später haben wir den Katheter ziehen lassen und ich bin aufgestanden. Bereits am nächsten Tag konnte ich die Kinder sus dem Bett heben und selbst versorgen. Klar, alles langsam und vorsichtig aber letztendlich ohne große Probleme. Ich habe allerdings auch etwas Schmerzmittel genommen.
Ich hatte Milcheinschuss und das Stillen hat ziemluch schnell funktioniert. Insgesant hatte ich sehr viel Milch.
Am 5. Tag wurden mur die Klammern entfernr und wir wurden alle zusammen entlassen. Zuhause hat alles ohne Probleme geklappt. Die Schmerzmittel habe ich über etwa eine weitere Woche langsam ausgeschlichen.

Also, prinzipiell hätte ich lieber eine natürliche Geburt gehabt. Aber so war das auch gut. Ich hatte keine Schwierigkeiten. Und die Narbe ist super verheilt. Ich habe nie Probleme mit tauben Bereichen um dur nsrbe gehabt oder sonst irgendwas. Und wenn ich mir die Berichte von Freundinnen und ihren natürlichen Grenzen so anhöre, so war da die eine oder andere dabei die sehr viel länger nicht wieder richtig fit war. Aber man weiss es eh vorher nie.

Bauchgefühl und Flexibilität das kann ich dir raten. Es kommt eh nie so wie man es sich vorstellt. Da ist es wichtig sich an die Situation anpassen zu können.

Toi toi toi und alles Liebe! Bin gespannt wie es denn dann gelaufen ist! Drücke dir auf jeden Fall ganz fest die Daumen :)
Lieber Gruss

K
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9

Sonntag, 29. Dezember 2013, 22:26

... und Sorry für die blöden Rechtschreibfehler, ich bin mit dem Handy hier und das macht öfter was es will
Lieber Gruss

K
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*July 2012
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Ü-2

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10

Sonntag, 29. Dezember 2013, 22:32

Ich finde es immer wieder interessant, wie unterschiedlich die Krankenhäuser Zwillingsgeburten handhaben... Bei mir lag der erste in SL, der zweite in BEL, und es war immer klar, dass wir eine spontane Geburt versuchen würden. Sowohl mein FA, als auch die Geburtsklinik haben mich immer in diese Richtung ermutigt. Dazu muss ich jedoch auch sagen, dass meine Geburtsklinik sehr viel Erfahrung mit Zwillingsgeburten hat. Lange Rede, kurzer Sinn: beide Zwerge kamen klein aber fein bei 37+5 spontan auf die Welt, der zweite vier Minuten später mit den Füßen zuerst. Damit es zügig vonstatten ging, haben die Ärzte / Hebammen geholfen, den Kopf des zweiten Zwillings bei der nächsten Wehe über Druck auf den Bauch rauszudrücken. Es ging alles so schnell, dass ich es überhaupt nicht unangenehm fand.

11

Sonntag, 29. Dezember 2013, 23:50

Hallo,

meine lagen in gleicher Lage wie Deine um die Woche rum. Florian hat sich dann ein paar Wochen später noch quer gelegt. Da hieß es dann, sobald Julia am raus kommen ist, kommt ein großes Hebammen / Ärzte Geschwader, dass mich aber nicht erschrecken soll. Ein Trupp kümmert sich um Julia und der zweite sollte dann Florian im Bauch nach unten halten oder so was in der Art. Genau weiß ich es nicht mehr.

Am Ende wurde es dann doch ein Geburtsstillstand und KS und ich glaube sicher zu wissen, dass der Auslöser die PDA war, die ich vorher ja eigentlich nicht wollte und auch nicht gebraucht hätte. Aber die hatten mich dann so verunsichert.

Eine Freundin bekam von der Klinik in der ich entbunden hatte gesagt, nach ihrer ersten Geburt (die war etwas dramatisch) und dem zweiten Kind in BEL machen sie nur KS. Sie hat eine andere Klinik gefunden und dort ihr zweites Kind quasi ohne Unterstützung alleine entbunden. Die Hebamme hat sich schwer zurück gehalten und stand nur bereit falls sie gebraucht wird. Das hat mir gezeigt, dass man sich wirklich gut informieren muss, wenn man - egal ob eines oder zwei - spontan entbinden möchte.

Also falls es andere Alternativen gibt und Du gerne spontan entbinden möchtest, informiere Dich auch dort. Bei Kliniken wo so schnell von KS gesprochen wird, scheint es wirklich so zu sein, dass es im Fall von Zwillingen öfter als nötig ein Kaiserschnitt wird. Man vertraut auf das Personal dort, die sind aber oftmals mit Entbindungen die nicht nach einem gewissen Schema laufen schlicht überfordert, weil sie das gar nicht mehr machen. Es gibt aber Kliniken, da ist das anders. Man muss nur das Glück haben, eine solche Klinik in der Nähe zu haben.

Ich war schnell fit nach dem KS. Stillen hat auf Anhieb soweit geklappt und es gab auch schnell den Milcheinschuss. Das ist für mich kein Grund gegen den KS. Und doch... ich hätte gerne natürlich entbunden und manchmal denke ich, mensch hätte ich mich nur an meinen Vorsatz gehalten und die PDA abgelehnt. Wie gesagt ich hätte sie für mich nicht gebraucht. Aber obwohl mir vorher mehrfach versichert wurde, es gäbe in der Klinik keine Standard PDA bei Zwillingen, hieß es dann doch "ah super 8 cm Muttermund offen, ich hole die Anästesistin" und dann lag ich da und hab mich nicht getraut nein zu sagen.
Liebe Grüße

Andrea

Ich

*Mädelsmama mit pink/rosa-Allergie*

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Vorname: Kerstin

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12

Montag, 30. Dezember 2013, 13:33

Hallo

auch bei mir die gleiche Ausgangslage wie bei dir: Führende in SL, Nummer 2 in BEL...mir ist zum KS geraten worden weil Nummer 2 mit ihren Füßen ebenfalls tief im Becken gehangen hat und die "Chance" bestand, dass ihre Füße während des Geburtsvorgangs noch vor den Kopf der Führenden "rutschen" und dann wäre es zum Not-KS gekommen. Ich habe mich dann für den KS entschieden und bereue nichts.
Schmerzen: erträglich; bin am gleichen Tag gegen Abend auf die Toilette geschlichen, am zweiten Tag(morgens) wurde mir der Blasenkatheder gezogen (hab nichts gemerkt) und ich war duschen. Aus dem Bett raus kommen war etwas akrobatisch, aber machbar, da ich meine Damen ab der ersten Stunde alleine zu versorgen hatte (keine Säuglingsstation). Ab dem dritten Tag war ich wieder voll da. Region um die Narbe war vielleicht ein halbes Jahr taub, aber was solls ich hatte anderes Programm sm_; .

Stillen: am zweiten Tag nach Entbindung war klar, dass ich hätte zufüttern müssen, also habe ich mich für die netten Tabletten entschieden, die den Milchfluss stoppen und habe Flaschenkinder gehabt. Auch mit der Entscheidung bin ich voll und ganz zufrieden...

und genau das möchte ich dir gerne raten: tu das, was sich für DICH richtig anfüht..lass Hebammen, Ärzte, Angehörige(!!) und alle Anderen mit irgendeiner Meinung reden....deine Kinder, dein Bauch!!!

Ein schöne Restkugelzeit

Grüße

Kerstin
SCHULKINDER

13

Montag, 30. Dezember 2013, 14:08

Ich habe die Große 38+3 natürlich entbunden und die Twins 38+1 nach Wehencocktail mit 2600g und 3000g. Die Führende war (und ist) die leichtere. Die obere lag die letzten Wochen vor der Entbindung entweder in BEL oder quer, die Führende schon zeitig in SL. Während der Entbindung der Ersten lag die Zweite quer. Sie begab sich erst in SL nachdem sie alleine in meinem Bauch war. Zu diesem Zeitpunkt lag ihre Schwester auf meiner Brust _mmmhro_

Meine Geburtsklinik hat die natürliche Entbindung der Twins befürwortet. Sie haben auch viel Erfahrung mit BEL-Geburten, somit wäre es kein Thema gewesen wenn die Zweite nicht ihr Köpfchen nach unten gedreht hätte. Zur Entbindung der Zweiten lag der Oberarzt auf meinem Bauch und meine Tochter wurde mit der Glocke rausgezogen (weil die Herztöne nicht mehr ableitbar waren). Das merkte ich nicht einmal da die PDA noch gut wirkte.

Ich bin sehr froh, dass ich das Glück hatte und wir es so hinbekommen haben.
Viele Grüße
Katharina

_mmmhro_ & _mmmhro_ 09/2011
_mmmhro_ 09/2009

14

Montag, 30. Dezember 2013, 14:20

Meine zwei sind eineiigig und lagen aber beide in SL. Ich habe mir immer eine natürliche Geburt gewünscht! Da unsere Zweitgeborene ab der 33. Woche nicht mehr gewachsen ist und ein geschätztes Gewicht von 2000 g hatte, riet mir die Oberärztin zum Kaiserschnitt, da die zweite die Wehen und dem damit verbundenen Stress der ersten mit abbekommen würde und dadurch ein gewisses Risiko bestand. Nur wegen dem kleinen Risiko habe ich mich für den Kaiserschnitt entschieden. Wa bringt mir eine natürliche Geburt, wenn ich hinterher vielleicht ein behindertes Kind habe? Ich lag zur Kontrolle stationär und in der jenen Nacht ist die Fuchtblase gesprungen. Es ging alles ziemlich schnell... Die Leute für den Op wurden zusammen getrommelt und nach gefühlten 10 Minuten waren die Babys da. Da sie in der 35. Woche kamen, dürfte ich sie nur kurz sehen Undank kamen ein auf die Neo. Ich musste noch 6 Stunden im Kreissaal zur Überwachung bleiben und bin dann auf Station. Weder das legen des Katheters noch das ziehen habe ich gemerkt. Am Nachmittag bin ich auch schon aufgestanden und bin zu meinen Babys mit dem Rollstuhl :D ich würde sagen nach 14 TGen waren die Schmerzen weg und auch das Taubheitsgefühl war nach 6 Monaten auch weg.

Fazit: ich würde es immer wieder so machen!

FranziAlex

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15

Montag, 30. Dezember 2013, 14:23

Hm, so sind die Gegebenheiten bei jedem anders.

Unsere ersten drei Kinder habe ich alle natürlich bekommen.

Die Zwillinge lagen beide in BEL und das war dann schlecht - so der Oberarzt - er sagte, das Risiko wäre zu hoch, wenn etwas schiefginge, könne man nicht drücken oder nachhelfen, da man immer auf den zweiten Zwilling drücken würde.

Also geplanter KS mit Spinalanästhesie - also ich war WACH und "dabei" bei der Geburt.

Hinterher hab ich gesagt, ich würde NIEMALS freiwillig einen KS machen lassen - ich hatte ziemlich lange hinterher Schmerzen und es war auch wirklich superunangenehm - eine Geburt war für mich vergleichsweise ein Spaziergang und wenigstens ist hinterher alles vorbei und man hat keine Schmerzen mehr oder höchstens noch etwas am Damm - aber beim KS dauert einem tagelang, wochenlang der Bauch weh... Aber ich will nicht jammern - es war ja nicht freiwillig - ich hätte nie das Leben der Zwillinge riskiert, nur, weil ich keinen KS wollte. Es war alles gut und richtig so.

Milcheinschuss hat trotzdem gut funktioniert. Ach ja, weil ich stillen wollte, hab ich natürlich keine Hammerschmerzmedikamente bekommen sondern nur so homöopathische Tropfen... Klar, daher hab ich vielleicht auch etwas mehr Schmerzen empfunden als eine Frau, die vielleicht nicht stillen will und sich volldröhnen kann, so gut es geht *lach*. Jedenfalls hat es mit dem Stillen super geklappt. Franzi wollte anfangs nicht so recht trinken und hatte nicht so die Kraft dafür. Glücklicherweise hatte ich aber schon reichlich positive Stillerfahrung durch die 3 Großen und so hab ich einfach Alex, die stärker saugte, immer ganz oft beidseitig angelegt und saugen lassen. Damit hat sie den Weg für ihre Schwester geebnet, denn der Milchfluss wurde angeregt und dann tranken beide gut. Ende gut, alles gut. Ich habe beide ein halbes Jahr voll gestillt, dann erst mit Brei und nach wenigen Tagen schon mit richtigem Essen (nur ohne Würze) zugefüttert. Habe dann aber weitergestillt bis sie über ein Jahr alt waren.

Also Kaiserschnitt muss nicht gleich heißen, dass man nicht stillen kann - das klappt auch so wunderbar!!!

Ich wünsche Dir alles alles Gute und dass Du für Dich die richtige Entscheidung triffst. sm_zwillinge_gut





Noluni

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16

Montag, 30. Dezember 2013, 15:01

tu das, was sich für DICH richtig anfüht..lass Hebammen, Ärzte, Angehörige(!!) und alle Anderen mit irgendeiner Meinung reden....deine Kinder, dein Bauch!!!
Da es hier auch um 2 weitere Lebewesen geht, schadet es nichts, sich möglichst gut darüber zu informieren, wie eine natürliche Geburt abläuft, was genau geschieht, was wichtig für die Babys sein könte (Gang durch den Geburtskanal, Immunisierung, Hormone, die ausgeschüttet werden bei Wehen etc)... und was bei einem KS passiert, bevor man "seinen Bauch" entscheiden läßt. Leider gibt es ja tatsächlich viele Krankenhäuer, die Zwillingsmütter, die ohne weiteres spontan entbinden könnten (d.h., es gibt keine medizinischen Gründe, die einen KS indizieren), verunsichern und zum KS raten. Dabei ist eine komplikationslose Spontangeburt einem KS immer vorzuziehen, wir haben ja schon viele Nachteile für KS-Kinder beschrieben und verlinkt in den früheren Beiträgen.

Das Westend in Berlin ist ein äußerst rennomiertes KH mit einer sehr guten Frühchenversorgung, technisch quasi "High End", und dennoch: Dort setzt man auf möglichst natürliche Geburten, weil man weiß, daß eine natürliche Geburt für die Babys besser ist als ein KS (für die Mutter ohnehin weniger Risiko als jede OP- und ein KS IST eine OP), vor allem ein geplanter KS ohne Wehen. Und dort wird man auch bei Stillen optimal unterstützt. Die KS-Rate bei Zwillingen liegt dort bei 70 zu 30.

Ich würe immer zu einer natürlichen Geburt raten (wie gesagt, wenn keine medizinische Indikation vorliegt) und finde es traurig, daß Zwillingsmüttern so oft Angst gemacht wird.

Seit meiner Hausgeburt (also bei meinem Einling!) sehe ich die Geburt noch viel klarer als etwas, das vor allem von einer guten Hebamme begleitet werden sollte, und nicht unbedingt sollte man auf KH-Ärzte hören, die heute 1. unter Zeitdruck stehen, und so werden aus "normalen" Geburten schnell Kaiserschnitte, wenn die Frauen "zu lang rummachen, sprich der Mumu nicht so schnell aufploppt, wie sie es im KH gern hätten etc... und 2. bei einer Geburt eben nicht wirklich viel verdienen. Vor kurzem hab ich wieder in den Nachrichten gehört, daß Kliniken ihre Kreissääle schließen lassen wollen- rentieren sich nicht!!! Aber KS, die rentieren sich!
3. Ärzte sind heute in ihrer Ausbildung gar nicht mehr ausreichend mit dem Ablauf einer natürlichen Geburt vertraut gemacht worden, das ist ein Fakt! Da rät man dann lieber zum vermeintlich besser kontrollierbaren medizinischen Eingriff KS.

Jede Frau, die vor dieser Entscheidung steht, sollte auf jeden Fall mit (mind) einer guten Hebamme sprechen und nicht nur mit Ärzten und der Klinik, in der entbunden werden soll.

Nur damit das klar ist: Sobald es medizinisch notwendig ist, ist es ein Segen, daß man heute einen KS machen kann, und bei Zwillingen muß man immer damit rechnen, daß es nötig wird, aber es besteht keine Veranlassung, Zwillinge "per se" immer mithilfe eines KS zur Welt zu bringen.
Aloha! Nina mit Noëlle und Luca und der "kleinen" Milla


"Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum" (Friedrich Nietzsche)

kleinertraum

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17

Montag, 30. Dezember 2013, 17:47

ich hatte ne super hebamme und hab mich zu einer vaginalen geburt unter der geburt quasi bequatschen lassen
wollte eigentlich nur auf das neue op team warten

nunja - die geburten waren ok
ich war allerdings danach wochenlang unfit
da gings mir bei meinem ersten ks deutlich besser, da bin ich fit nach 3 tagen aus dem kh gegangen
stillen klappte beim ersten auch besser als bei den zwillingen

mein tipp: lass es auf dich zukommen, informier dich über alles
und JEDE geburt kann so oder so laufen



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18

Montag, 30. Dezember 2013, 20:03

mein tipp: lass es auf dich zukommen, informier dich über alles
und JEDE geburt kann so oder so laufen

Ganz genau! Das kann ich nur unterschreiben...
Lieber Gruss

K
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19

Montag, 30. Dezember 2013, 20:04

[
Seit meiner Hausgeburt (also bei meinem Einling!) sehe ich die Geburt noch viel klarer als etwas, das vor allem von einer guten Hebamme begleitet werden sollte, und nicht unbedingt sollte man auf KH-Ärzte hören, die heute 1. unter Zeitdruck stehen, und so werden aus "normalen" Geburten schnell Kaiserschnitte, wenn die Frauen "zu lang rummachen, sprich der Mumu nicht so schnell aufploppt, wie sie es im KH gern hätten etc...

Jede Frau, die vor dieser Entscheidung steht, sollte auf jeden Fall mit (mind) einer guten Hebamme sprechen und nicht nur mit Ärzten und der Klinik, in der entbunden werden soll.

Nur damit das klar ist: Sobald es medizinisch notwendig ist, ist es ein Segen, daß man heute einen KS machen kann, und bei Zwillingen muß man immer damit rechnen, daß es nötig wird, aber es besteht keine Veranlassung, Zwillinge "per se" immer mithilfe eines KS zur Welt zu bringen.


Das finde ich sehr wichtig! Wenn medizinisch ein KS indiziert ist, ist er das Mittel der Wahl (dazu gehört in meinen Augen auch Angst der Mutter). Aber ich finde es nicht ok, dass oft (gerade bei Zwillingen) von den Ärzten versucht wird der Mutter Angst vor der natürlichen Entbindung zu machen. Ich musste mich ab der 30. Woche in einer Klinik mit Level1 vorstellen. Ich kam dort an mit dem klaren Wunsch der Spontageburt. Hatte da auch bereits viel mit meinem FA (der mich beim Wunsch nach der Spontangeburt voll unterstützte) darüber gesprochen. Und bei jedem Termin wurde mir in der Klinik gesagt, warum ein KS besser sei. Entweder war nicht gut, dass beide das Köpfchen unten hatten oder es war nicht gut. dass die zweite BEL hatte, oder,... hätte ich nicht aus dem Inet und von meine FA viele Informationen über natürliche Zwillingsentbindung gehabt und wäre ich nicht davon überzeugt gewesen, dass das schaffbar ist - ich hätte auf die Ärzte dort gehört und den KS genommen. 36+0 war ich dann sehr froh, dass ich mich in meiner Wunsch-Klinik (wo auch die Große geboren wurde) vorstellen durfte.

Während der Wehenphase war ich größtenteils mit meinem Mann alleine im KS. Das CTG lief dauerhaft, die Hebamme schaute immer mal vorbei und legte wohl regelmäßg das CTG beim Oberarzt vor. Er schaute ganz selten persönlich mal rein, war erst bei der eigentlichen Entbindung komplett anwesend. Auch bei meiner Großen war die Ärztin erst die letzten 5 Minuten der Geburt anwesend, den Rest der Geburt begleitete eine Hebammenschülerin im wesentlichen alleine. Es waren beides sehr angenehme Entbindungen. Ich finde Hebammen sind SOOO wichtig, nicht nur die Ärzte bei einer Entbindung. Das wollte ich hier auch mal geschrieben haben.
Viele Grüße
Katharina

_mmmhro_ & _mmmhro_ 09/2011
_mmmhro_ 09/2009

20

Dienstag, 31. Dezember 2013, 10:07

Unsere sind auch per not kaiserschnitt bei 31+2 gekommen. Einer lag zu dem zeitpunkt schon in sl und wäre nach oberarztmeinung kurze zeit später “von selbst rausmarschiert“ der zweite lag quer. Wäre es später in der ss gewesen, hätten die Ärzte zu einer spontangeburt geraten. So waren die kleinen einfach noch nicht fit genug.

Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass ich wahnsinnige angst vor einer spontanen geburt hatte und vor diese nicht zu “schaffen“. Das hat sich aber im laufe der ss etwas gelegt, auch durch die infos von Ärzten und eine guze Betreuung durch meine hebamme vor der geburt (danach wars nicht mehr so gut). Jedenfalls hätte ichs versucht wenn wir weiter gekommen wären.

Ich hatte aber auch nach dem ks keine probleme. Die zwerge wurden um etwa 16 uhr geholt. Danach noch 6 Stunden im kreissaal und am nächsten morgen konnte ich schon wieder aufstehen. Stillen hat bei mir nicht geklappt, das würde ich jetzt aber nicht auf den ks schieben, sondern eher auf die 5 wochen klinik der zwerge danach. Falls du angst vor stillproblemen hast, kann ich dir übrigens empfehlen schon vorab mit deiner hebamme zu sprechen und dir tips zu holen.

Ich würde es mit der Ausgangslage wieder mit ks machen, ich habe auch jetzt keine probleme damit. Aber ich hätte es auch gerne spontan versucht. Bei uns in der uniklinik hätte auch dann für notfall noch ein op team bereit gestanden, so dads auch dann ein not-ks kein problem gewesen wäre.
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