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UnsereZwillis2013

Gelegenheitsposter

  • »UnsereZwillis2013« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 11

Vorname: Katja

Wohnort: Leipzig

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1

Dienstag, 19. November 2013, 20:33

Wichtig!!! Ab sofort Elterngeld für alle Zwillingskinder, auch rückwirkend!!!!

Liebe Zwillings- und Mehrlingseltern,

seit Donnerstag ist es nun beschlossene Sache. Wir haben nun die Möglichkeit für den ersten und den zweiten Zwilling Elterngeld zu bekommen.
Auch Altbescheide können rückwirkend geändert werden.
Wichtig!!!! Bis Ende des Jahres müsst ihr einen neuen Antrag stellen...
Also ihr Lieben....auf gehts. ; )

LG Katja

Anbei folgender Link für Euch:

http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/aktuelles,did=202246.html

Den text kopiere ich euch schon mal raus.... für alle die es kaum erwarten können.



Fr 15.11.2013
Änderungen beim Elterngeld für Zwillinge und Mehrlingskinder
Vater mit zwei Kindern auf dem Arm. Bildnachweis: BMFSFJ Das Elterngeld unterstützt Familie Vergrößerte Ansicht des Bildes öffnet in externem Fenster

Für Eltern von Zwillingen und Mehrlingskindern ergeben sich durch eine Entscheidung des Bundessozialgerichts Änderungen beim Elterngeld. Das Gericht hat am 27. Juni 2013 entschieden, dass Eltern bei Zwillings- beziehungsweise Mehrlingsgeburten nicht nur einen Elterngeldanspruch pro Geburt, sondern für jedes einzelne neugeborene Kind einen eigenen Elterngeldanspruch haben. Die zusätzlichen Elterngeldbeträge können Eltern bei ihrer Elterngeldstelle vor Ort beantragen - nicht nur für Zeiten ab dem 27. Juni 2013, sondern auch für frühere Elterngeldzeiten ab dem 1. Januar 2009.
Höhe des Elterngelds bei Mehrlingsgeburten

Wie bei Ein-Kind-Geburten ersetzt das Elterngeld auch bei Mehrlingsgeburten das Erwerbseinkommen, das dem betreuenden Elternteil nach der Geburt ausfällt. Dies sind monatlich mindestens 300 Euro - auch für nicht erwerbstätige Eltern - und höchstens 1.800 Euro. Bei Mehrlingsgeburten besteht dieser Elterngeldanspruch nun für jedes einzelne Mehrlingskind.

Zum einkommensabhängigen Elterngeld kommen Mehrlingszuschläge von je 300 Euro für das zweite und jedes weitere Mehrlingskind hinzu. Das bedeutet, der Elterngeldbetrag wird bei jedem Mehrlingskind um die Zuschläge für die jeweils anderen Mehrlingskinder erhöht.
Keine addierte Auszahlung der Mehrlingsansprüche im Monat

Nutzt ein Elternteil monatlich das Elterngeld gleichzeitig für zwei oder mehrere Mehrlingskinder, werden die Elterngeldbeträge nicht für alle Mehrlingskinder in voller Höhe gezahlt. Sondern: Nur das Elterngeld für das älteste Kind wird in voller Höhe gezahlt - und dieser Betrag wird auf die Elterngeldansprüche für die jüngeren Mehrlingskinder angerechnet. Vom Elterngeld für ein jüngeres Mehrlingskind bleibt aber immer ein Betrag von der Anrechnung frei: Bei Zwillingen bleiben zweimal 300 Euro, bei Drillingen dreimal 300 Euro, bei Vierlingen viermal 300 Euro und so weiter anrechnungsfrei. (In "Beispiel 1" bei den weiterführenden Informationen ist dieser Punkt erläutert.)

Nutzt ein Elternteil das Elterngeld im Monat nur für eines der Kinder, erhält er für dieses Kind in voller Höhe den einkommensabhängigen Elternbetrag plus die Mehrlingszuschläge von je 300 Euro für die weiteren Kinder. Für das andere Kind beziehungsweise die anderen Kinder kann in dem Monat der andere Elternteil das Elterngeld parallel erhalten.
Elterngeld gibt es nur in den ersten 14 Monaten nach der Geburt

Auch bei Mehrlingsgeburten können Eltern das Elterngeld nur innerhalb der ersten 14 Lebensmonate ihrer Kinder beziehen. Im Grundsatz haben beide Eltern gemeinsam zwölf Monatsbeträge an Elterngeld für jedes ihrer Mehrlingskinder. Pro Kind können noch die zwei zusätzlichen Partnermonate dazukommen. Die Eltern haben dann gemeinsam statt zwölf also 14 Elterngeld-Monatsbeträge für jedes ihrer neugeborenen Kinder. Diese Monatsbeträge können Mutter und Vater untereinander aufteilen. Dabei kann ein Elternteil mindestens zwei und höchstens zwölf Monatsbeträge erhalten.

Mutterschaftsleistungen, die die Mutter nach der Geburt erhält, werden auf ihr Elterngeld für alle Kinder angerechnet. Diese Monate mit Mutterschaftsleistungen gelten als Elterngeldmonate der Mutter - und zwar bei jedem Mehrlingskind. Diese Monate verringern die Zahl der möglichen Elterngeld-Monatsbeträge, die sich beide Eltern für jedes Mehrlingskind teilen können. Der Mutterschutz nach der Geburt dauert bei Mehrlingsgeburten regulär zwölf Wochen und verlängert sich oft noch wegen einer vorzeitigen Entbindung. (Nähere Erläuterungen dazu finden sich in "Beispiel 2" und "Beispiel 3" bei den weiterführenden Informationen.)
Elterngeldantrag

Jeder Elternteil muss für sich den Elterngeldantrag stellen. Die Eltern müssen entscheiden, wer von beiden das Elterngeld in welchen Monaten und für welches Mehrlingskind nutzen will. Dies muss im Elterngeldantrag vom Elternteil für das jeweilige Kind angegeben werden. Nähere Fragen klärt die Elterngeldstelle vor Ort.
Zusätzliche Elterngeldansprüche können rückwirkend geltend gemacht werden

Früher wurde das Elterngeld pro Geburt und nicht pro Kind gezahlt: Die Eltern hatten bei einer Mehrlingsgeburt einen Anspruch auf Elterngeld als Einkommensersatz beziehungsweise in Form des einkommensunabhängigen Mindestbetrages von 300 Euro. Dieser Betrag wurde erhöht um den Mehrlingszuschlag von je 300 Euro für das zweite und jedes weitere Mehrlingskind. Beide Eltern konnten sich pro Geburt zwölf Elterngeld-Monatsbeträge aufteilen, mit den zwei Partnermonaten hatten sie pro Geburt gemeinsam 14 Monatsbeträge.

Die nun durch die Entscheidung des Bundessozialgerichts vom 27. Juni 2013 möglichen zusätzlichen Ansprüche können auch für vergangene Elterngeldzeiten - frühestens ab dem 1. Januar 2009 - per Antrag bei der Elterngeldstelle geltend gemacht werden. Für Elterngeldzeiten vor dem 1. Januar 2009 können keine zusätzlichen Ansprüche mehr geltend gemacht werden.

Bei der Beantragung für rückwirkende zusätzliche Elterngeldansprüche können folgende Hinweise helfen:

Der Elterngeldbescheid und die bereits ausgezahlten Elterngeldbeträge bleiben unverändert. Das bereits gezahlte Elterngeld wird in der Regel dem ältesten Mehrlingskind zugeordnet.
Für die jüngeren Mehrlingskinder bestehen nun zusätzliche Elterngeldansprüche.
Zusätzliches Elterngeld muss vom jeweiligen Elternteil für sich beantragt werden.
Geht es um Monate, in denen der jeweilige Elternteil kein Elterngeld hatte, müssen in diesen Monaten die allgemeinen Voraussetzungen für den Elterngeldanspruch vorgelegen haben (zum Beispiel keine Erwerbstätigkeit von mehr als 30 Wochenstunden).
Für die rückwirkende Elterngeldzahlung gibt es sozialgesetzlich einen Stichtag. Danach sind nur Anträge für Bezugszeiten ab dem 1. Januar 2009 möglich:
Bei Antragseingang bis zum 31. Dezember 2013 können zusätzliche Elterngeldbeträge rückwirkend für Zeiten ab dem 1. Januar 2009 gezahlt werden.
Bei Antragseingang bis zum 31. Dezember 2014 können zusätzliche Elterngeldbeträge rückwirkend für Zeiten ab dem 1. Januar 2010 gezahlt werden.
Zur Fristwahrung genügt zunächst ein schriftlicher Hinweis an die Elterngeldstelle, dass Elterngeldansprüche für weitere Mehrlingskinder geltend gemacht werden.

Madlena

unregistriert

2

Dienstag, 19. November 2013, 20:44

Danke für die Info.
Meine Beiden sind im Juli 2008 gebore, also war ich 2009 auch Elterngeldberechtigt. Kann man diese Monate noch geltend machen?

3

Dienstag, 19. November 2013, 21:01

Ja kannst du. Alle monate ab 01.01.2009.

Übrigens ist es nicht ganz richtig, dass man bis ende diesen jahres beantragt haben muss. Wie auch ganz unten im kopierten text zu lesen, gilt bis ende diesen jahres der anspruch ab 01.01.09 und bis ende nächsten jahres der ab 01.01.10.
Lilypie Fourth Birthday tickers
  • Daniel _mmmhbl_ + Robin _mmmhbl_geboren am 25.10. in Woche 31 + 2

4

Dienstag, 19. November 2013, 21:28

Bitte bitte nehmt es mir nicht übel, wenn ich ganz deppert frage (es wurde die letzte Zeit so viel geschrieben, dass ich gar nix mehr blicke _tüüüte_ )...

Das hat jetzt nichts mit "beide Eltern wollen zu Hause bleiben" zu tun sondern Anspruch für jedes Kind - also kämen dann für das zweite Kind nochmal 300 Euro dazu oder wie ???

sm_bahnhof
Nicola mit Sanja und Alexa
und einem *Sternchen* im Herzen (03.03.2008 - 11. SSW)



5

Dienstag, 19. November 2013, 21:31

HEy Nicola, das hat mit beidem zu tun, wenn beide zu Hause waren gibts 2x das volle Elterngeld, war nur einer zu Hause bekommst du die 300€ Mindestbetrag und dann noch 300€ Mehrlingsbonus und wenn du länger wie 1 Jahr zu Hause warst kann du auch für die zweite kleine Maus Elterngeld für den 13. und 14. Monat beantragen.
Für die erstgeborene Monat 1-12 und für die zweitgeborene Monat 13-14
Liebe Grüße Kathrin
Wenn ich nur klein schreibe muss ich mit der anderen Hand die Kinder davon abhalten mitzutippen. SORRY!
sm_zb
E. und J. September/2011 (34+3ssw) 2520g und 2830g






wings1979

unregistriert

6

Dienstag, 19. November 2013, 21:36

Genauso wie es Kathrin schreibt ist es!
Wir haben schon unseren Bescheid bekommen und erhalten nun für den Zweitgeborenen auch noch das Geld.
sm_daumen sm_danke :thumbsup:

wings1979

unregistriert

7

Dienstag, 19. November 2013, 21:37

Ach ja, ich bin insg. 14 Monate zuhause und mein Mann hat immer voll gearbeitet.

LG Meike

Beiträge: 500

Vorname: Natascha

Wohnort: München

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8

Dienstag, 19. November 2013, 21:41

??

@ Wings 1979

hast du dann für den zweiten zwilling 2x 300 € x 12 bekommen oder wie?
Und habt ihr dann nochmal einen Antrag gestellt oder wie ?
Viele liebe grüße aus München sm_sun

9

Dienstag, 19. November 2013, 21:46

ich war 3 Jahre in Elternzeit und habe für 12 Monate (abzüglich der MuschuZeit) Elterngeld + 300,00 EUR bekommen. Verstehe ich es richtig, dass mir für die Zeit in der ich Elterngeld bezogen habe noch monatlich 300,00 EUR zustehen???

Bzw. sogar für 2 weitere Monate noch Elterngeld plus 300,00 EUR und 300.00 EUR??

Sorry, aber wäre für Eure Hilfe dankbar

LG steffi
Lilypie 6. - 18. Ticker

Beiträge: 323

Vorname: Janine

Wohnort: Düsseldorf

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10

Dienstag, 19. November 2013, 21:49

Na das würde mich auch interessieren! Tatsächlich 2x300€x12????? Dann wird Weihnachten dieses Jahr aber üppig ausfallen ;-)

11

Dienstag, 19. November 2013, 22:26

Nicht mal zwölf. Muschu abgezogen.
Und ja weihnachten könnte schön werden.;-)

12

Dienstag, 19. November 2013, 22:32

Hallo zusammen,

mich würde interessieren wer das schon gemacht hat und ob man dann den Antrag in gesamter Länge noch einmal stellen muss oder obs dafür ein gesondertes Formular gibt? Denn damals musste man ja vom Arbeitgeber und der KK usw. alles hinzufügen zum Antrag. Wenn man also alles schon einmal ausgefüllt hat und auch Elterngeld bekommen hat würde es rückwirkend ja reichen nur noch für den 2. Zwilling zu beantragen. Da muss ich wahrscheinlich telefonisch erstmal nachfragen aber vielleicht hat ja jemand von Euch eine Antwort? Meine sind vom Juli 2010, wäre also auch noch in der Frist und wenns klappt natürlich eine Riesenfreude sm_B

Liebe Grüsse
Kati

13

Dienstag, 19. November 2013, 22:42

Ihr stellt einen überprüfungsantrag mit bezug auf das urteil vom 27.06.13 +Aktenzeichen + euer elterngeldzeichen. Den unterschreiben beide elternteile und ihr schickt ihn am besten mit einschreiben oder rückschein.

Dann bekommt ihr vom elterngeldamt alles weitere mitgeteilt mit ausführlichen Erklärungen und Beispielen. Ihr müsst dann im folgenden noch einen Antrag ausfümlen, aber das wird alles erklärt in dem schreiben.

Also einfach erstmal einen “überprüfungsantrag“ stellen. Alles weitere läuft dann fast von alleine ;)

Und ja volles Elterngeld + 300 in monat 13 + 14 und vorher entweder wenn beide zu hause waren doppeltes elterngeld + doppelt 300 euro oder wenn nur einer zu hause war für zwilling zwei 300 mindestsatz + 300 mehrlingszuschlag pro monat ab nach dem mutterschutz.
Lilypie Fourth Birthday tickers
  • Daniel _mmmhbl_ + Robin _mmmhbl_geboren am 25.10. in Woche 31 + 2

14

Dienstag, 19. November 2013, 23:01

Hallo Sandra,

das ist ja super, vielen vielen Dank!!! Das werde ich gleich morgen in Angriff nehmen.

Liebe Grüsse sm_danke

15

Mittwoch, 20. November 2013, 05:44

Das Sing ja mal gute Nachrichten!!!! Obwohl ich es kaum glauben kann ....

Wir hatten das klassische Modell: Mama zwölf Monate Zuhause und Papa zwei Vatermonate

Da ich aus dem oben zitierten Text nicht schlau geworden bin, habe ich mir den Link nochmal angeschaut und mir die angegebenen Beispiele angesehen. Für uns wäre folgendes Beispiel 1 anwendbar:

Bezieht eine Mutter von Zwillingen in einem Lebensmonat ihrer Kinder das Elterngeld zugleich für beide Zwillinge, erhält sie für den älteren Zwilling ihr Elterngeld in voller Höhe (einkommensabhängiger Betrag plus Mehrlingszuschlag von 300 Euro). Genau derselbe Betrag stünde ihr theoretisch auch für den jüngeren Zwilling zu – auf diesen Betrag wird aber das Elterngeld für den älteren Zwilling angerechnet und ihr verbleibt für den jüngeren Zwilling der anrechnungsfreie Betrag von zweimal 300 Euro, also 600 Euro. Diesen Betrag erhält sie zusätzlich zum Elterngeld für den älteren Zwilling.

Das würde bedeuten, dass wir 9mal 600 EUR für Mama und 2mal 600 EUR für Papa nachgezahlt bekommen oder???

Ach ja, noch kleiner Hinweis: das Elterngeld ist unter dem Progressionsvorbehalt steuerfrei, d.h. es ist steuerfrei, aber wenn es einen bestimmten Betrag übersteigt, muss es versteuert werden nach Festsetzung der Lohnsteuer in der Erklärung. Das heißt aber auch, dass eure Nachforderung versteuert werden muss!!! Also, vielleicht nicht alles für Weihnachtsgeschenke ausgeben, sondern an eine eventuelle Steuernachzahlung denken! ;-)
Mein ganzer Stolz: Annika & Lara im Juni 2010 _girlie_1_ _girlie_1_

Miatta

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16

Mittwoch, 20. November 2013, 06:39

Ja, glauben kann ich es auch kaum...
Ich habe den Antrag zur Überprüfung Montag verschickt. Einmal per Mail und einmal per Post.
Nun heisst es abwarten.

Bei mir wären es 12 Monate Nachzahlung. Hatte ja kein Mutterschaftsgeld. Das dass nochmal ein Vorteil sein kann ;)
Liebe Grüße, Silke


... und einem Sternchen im Herzen 20.05.2009 (7. SSW)
"Es ist sinnlos. Es glitzert. Ich will es!"


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Jane

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17

Mittwoch, 20. November 2013, 07:26

Muss man da einen formlosen Antrag stellen, oder gibt es ein Formular?

18

Mittwoch, 20. November 2013, 08:15

Nach dem Urteil bekommt man nun 12 Monate bzw. 14 Monate (falls der Vater mindestens 2 Monate zu Hause war) Elterngeld für das zweite Kind. Aber eben nur 300€+300€ Mehrlingszuschlag. Wichtig: nicht während dem Mutterschutz, was mindestens 12 Wochen, maximal 18 Wochen sind. Wer kein Mutterschutzgeld bekommen hat, hat Glück!
Hat man im 13.+14. Lebensmonat nicht gearbeitet, kann man diese zwei Monate auch beantragen und bekommt dann die 65%+300€ Mehrlingsbonus. Aber: dann muss man irgendwann zwei Monate Elterngeld auslassen,weil man ja nur maximal 12 Monate inkl Mutterschutz beantragen darf. Man beantragt dann z.b. 1.-4. und 7.-14. Monat. Dann gibt es erst nichts, dann die 600€ monatlich und dann die 65%+300€.
War der Vater 2 Monate zu Hause,beantragt man einfach diese zwei Monate noch einmal und bekommt 2x600€.

Der Antrag lohnt sich für alle, die am 01.01.2009 noch Elterngeld bekommen haben.
Ihr füllt das Formular vom Internet für euer zweitgeborenes Kind aus, fügt keine Unterlagen bei (Verweis auf alten Antrag) und schreibt eine Bitte um Genehmigung und Überprüfung. Das Aktenzeichen steht auf dem Elterngeldbescheid.


_mmmhbl_ und _mmmhro_ spontan geboren nach Einleitung bei 38+3

19

Mittwoch, 20. November 2013, 09:21

Hilfe hab den Überblick verloren

ALso meine zwei wurden am 02.08.12 geboren. ich bin in ELternzeit und hab ganz normal Elterngeld bekommen. Mein Mann war arbeiten und keine 2 Monate daheim. Versteh ich das dann richtig, dass ich dann auch Nachbezahlt bekomme?? Und wie wird das beantragt??

Vielleicht ist jemand von euch so nett und kann mich aufklären?? _bsssssss_


Vielen Dank schon mal


LG

Sandra

Miatta

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20

Mittwoch, 20. November 2013, 09:45

Hier mal ein möglicher Wortlaut für den Überprüfungsantrag:

Überprüfungsantrag zum Elterngeldbescheid vom XXX
Ihr Zeichen (oder Aktenzeichen): XXXXXX

Sehr geehrte Damen und Herren,
gemäß der Entscheidung des Bundessozialgerichts Aktenzeichen: B 10 EG 3/12 R und B 10 EG 8/12 R vom 27. Juni 2013 bezüglich des Elterngeld bei Zwillingsgeburten, beantrage ich hiermit die Überprüfung unseres oben genannten Bescheides vom XXX, ob auch in unserem Fall höheres Elterngeld zu bewilligen ist.
Ich bitte dazu um Erteilung eines rechtsmittelfähigen Bescheides.
Vielen Dank.
Freundliche Grüße,




Viel Erfolg!!

@ Twingirls12: ja, auch du kannst den Antrag stellen!
Liebe Grüße, Silke


... und einem Sternchen im Herzen 20.05.2009 (7. SSW)
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