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  • Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: LesterPear

81

Freitag, 5. Januar 2018, 10:48

Wieso habe ich schon beim Lesen des Titels befürchtet, dass der Thread so endet? _hrh_

Nur als Beitrag zur Erfahrungssammlung:
unsere Kinder haben keine eigenen Tablets, aber Zugang zu mehreren Familiengeräten, die sie nach Absprache nutzen dürfen.
Wir wollten keine eigenen Geräte, weil wir weder einen unkontrollierten Umgang noch ein striktes Zeitkontingent haben wollten. Durch die individuellen Absprachen können wir im Einzelfall entscheiden und wenn es ein “mir ist langweilig ist“ vielleicht auch Alternativen finden. Denn ja, ich sehe durchaus die Gefahr von Mediensucht. Ist halt wie mit jeder Droge, manche können verantwortungsbewusst damit umgehen, anderen werden abhängig. Natürlich ist es wichtig einen selbstregulierten Umgang damit zu finden, schließlich müssen sie es als Erwachsenen auch können. Das Selbe gilt aber z.B. auch für Alkohol. Trotzdem würde ich meinen Kindern mit 12 nicht eine Kiste Bier und zwei Flaschen Wodka ins Zimmer stellen, damit sie das lernen (ja, nicht 100% vergleichbar ich weiß). Ich hoffe, dass meine Kinder durch positive, erwachsene Vorbilder und den von uns begleiteten Umgang lernen. Daher die Entscheidung für diese Variante.
Hier werden mit den Tablets Hörspiele gehört, auf den Lernserver der Schule zugegriffen, E-books gelesen, Fotos gemacht und auch ab und zu Spiele gespielt und Videos geschaut. Letztens haben sie Zeitung gespielt und Fotos dafür gesucht und ausgedruckt.
Die Jungs (4 und 2) nutzen die Teile deutlich weniger und wenn dann eigentlich nur für kleine Spielchen und Videos. Mehr können sie einfach noch gar nicht.
N.(*2009), E.&J.(*2011), L.&M.(*2013)

und A.(*2012) & H.(*2015)

82

Freitag, 5. Januar 2018, 10:51

grins...so ungefähr ist meine Haltung. Medien sind durchaus wertvoll für Kinder, wenn die Geräte aber "nur" zur verfügung stehen, anstatt dass sie ihnen als Geschenk gehören, dann fühle ich persönlich mich besser bei der Reglementierung. Den Punkt darf jeder aber auch gern anders sehen.

83

Freitag, 5. Januar 2018, 13:29

Ich sehe es auch so wie Dorsch, Blackbird, Räbermama, Espen.

Den potentiellen Suchtfaktor sollte man aus meiner Sicht nicht einfach komplett ignorieren http://www.aktiv-gegen-mediensucht.de/me…d-erforderlich/und ich sehe es daher in meiner Verantwortung als Mutter das zu steuern, anzuleiten und zu begleiten. Was ich bei Mamomi nachvollziehen kann, ist, dass es schwierig ist etwas zu schenken, dann aber stark (sichtbar) einzuschränken. Wir haben daher die Entscheidung getroffen, den Kindern tablets nicht zu schenken, aber eben mit unseren Einschränkungen zur Verfügung zu stellen. Später wenn wir sie für reif genug halten komplett allein darüber entscheiden und verfügen zu können, würden wie ihnen diese auch schenken. Da ich dadurch sehr nah dran bin, sehe ich wie verantwortlich sie bereits mit was umgehen können. Das ist aber nur unsere Entscheidung, wenn man als Eltern entscheidet den Kindern ein Tablet zu schenken und die Nutzung dann einschränkt finde ich das ebenfalls einen gangbaren Weg (elegant finde ich da, es so zu machen wie Zwillingspapa und die Einschränkungen direkt im Tablet vorzunehmen; wir haben auch nur den Kids-Modus freigeschaltet, d.h. sie können keine Käufe tätigen oder allein ins Internet. Allerdings klappte das erst nach dem zweiten Anlauf, da meine Kinder die Kindersperre zunächst umgingen, da sie mich wohl irgendwann beim Eingeben des Codes beobachtet hatten _wswsw_ ). Das macht man ja nicht um Zwang auszuüben, sondern um die Kinder vor Schädigendem zu schützen bzw. sie anzuleiten/hinzuführen. Ein junges Kind komplett ohne Einschränkungen ein Tablet zur Verfügung zu stellen/ihm komplett zur eigenverantwortlichen Nutzung zu überlassen finde ich schwierig.
Das hat ja nichts mit verteufeln zu tun, aber wenn potenziell jeder 12. männliche Jugendliche computerspielsüchtig ist https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/7…erspielsuechtig, dann finde ich das schon beachtenswert. Ich bin schon sehr computeraffin, aber für mich ist ein Computer in erster Linie ein Gebrauchsgegenstand und ich würde mir wünschen, dass auch meine Kinder das so sehen. Natürlich können sie damit AUCH mal spielen im Sinne von "daddeln", aber ich will/wollte das auf keinen Fall (vor allem in jungem Alter) in den Fokus stellen.
Natürlich verändert sich das Gehirn ständig durch die Erfahrungen, die wir machen und die Anregungen die wir erhalten - auch im Alter. Aber Kinder müssen eben erst einmal ein Grundrepertoire erlernen und gerade in den ersten 5 Jahren finde ich z.B. die sozial-emotionale Entwicklug unglaublich wichtig und die Ausbildung des Grundcharakters. Soweit ich das steuern kann möchte ich also das Umfeld schaffen, dass sie sich möglichst mit den Dingen hauptsächlich befassen, die ich für ihre Entwicklung für vordringlich förderlich halte. Den Aspekt den Eisbär genannt hat finde ich da auch sehr wichtig und kann gewisse (wie ich finde schwierige) Grundtendezen durchaus auch bei meinen Studenten erkennen, die "digital natives" sind. Bei dem was in den nächsten Jahrzehnten möglich sein wird, finde ich es immens wichtig, dass die Kinder/Jugendlichen Chancen/Risiken der Medien gleichsam einschätzen können, kritisch denken lernen und nicht ihr Gehirn an google/Wikipedia abgeben aus reiner Gemütlichkeit.

Und da hier Medienkompetenz auch angesprochen wurde: Die beinhaltet für mich in erster Linie eben, dass meine Kinder lernen nicht einfach dumme "User" im Sinne von Konsumenten zu sein, sondern lernen den Computer als Werkzeug richtig einzusetzen; verstehen wie ein Computer funktioniert/arbeitet. Auch sollen sie um die Chancen genauso wissen, wie um die Gefahren. Viele Kinder können auf dem Computer nicht viel anderes als daddeln oder Fotos/Videos machen, den Fernseher an und ausschalten. Das hat für mich nicht viel mit Medienkompetenz zu tun und wird den Kindern auch im späteren Leben aus meiner Sicht keinen Vorteil bringen.
Es gibt eben auch Studien die zeigen, dass Fernsehschauen und auch Computer spielen dazu führen, dass sich Kinder danach schlechter konzentrieren können. Gerade bei meinen Kindern die sehr viele Reize aufnehmen, kann ich sehr deutlich sehen, wie "durch" sie sind, wenn sie mal länger Fernseh schauen oder länger mit dem Computer "spielen". Da sie Mädchen sind und auch vom "Typus" her eher weniger anfällig für typische Computerspielsucht mache ich mir da jetzt zwar auch keine zu großen Gedanken (beim Fernsehschauen ist das übrigens anders: Da würden sie auch 24 Stunden mit verbringen), aber ich habe ein Auge darauf und erkläre und reglementiere da, wo der Drang aktuell noch größer als die Einsichtsfähigkeit ist. Durch das was wir zulassen als Eltern gestalten wir doch sehr was sie lernen und was auch später für sie wichtig wird. Ich hatte meinen ersten Computer ich glaube mit 14 Jahren. Klar, viel früher ging auch kaum damals sm_lachen1.
Und ja, das wurde von meinen Eltern auch reglementiert. Sobald die Sonne schien "dürfte" bei uns weder Computer "gespielt", noch Fernsehen geschaut werden, da hat uns meine Mutter nach draussen gescheucht. sm_daumen sm_sun und auch abends dürften wir nicht mehr an den Computer. Mein Bruder hatte als er klein war eigentlich ständig das große Bedürfnis alles auseinaderzubauen, um zu schauen, wie es funktioniert. Leider hatte er zu dem Zeitpunkt weder die Einsichtsfähigkeit noch die Kompetenz, die Sachen nach dem auseinanderzubauen hinterher wieder funktionsfähig zusammen zu bauen. So fand mein Vater abends dann regelmäßig auseinandergebaute technische Geräte auf seinem Schreibtisch und mein Bruder sagte dann nur zu ihm: "Papa retatieren." Und ja, auch da hat dann mein Vater eingegriffen. Fast alle technischen Geräte zu Hause hatten irgendwann einen Zettel dran mit einem "X" (da dürfte mein Bruder nicht dran; seine eigenen technische Spielsachen aber konnte er nach Herzenslust auseinanderbauen). Zumindest so lange bis er die Reife hatte, zu wissen was er kann. sm_;
Mein Bruder ist heute IT-ler, macht aber dennoch viel Sport und ist bei gutem Wetter immer draussen. Und ganz sicher ist seine Sozialkompetenz und Anstrengungsbereitschaft, die er durch den vielen Teamsport/Hochleistungssport sehr ausgebaut hat heute mindestens so wichtig, wie seine Medienkompetenz - gerade im IT-Umfeld hat man wirklich viele, denen man ganz klar anmerkt, dass sie ihre Kindheit sehr viel mehr alleine vor dem Computer als in der realen Welt mit unterschiedlichen Menschen verbracht haben. Ich glaube das wäre ganz anders abgelaufen und hätte andere Auswirkungen gehabt, wenn meine Eltern uns einfach hätten mit dem Computer/Fernsehen machen lassen wann und wie viel wir wollen.

Liebe Kerstin, Kinder sind für mich gleichwürdig und wenn du
schreibst, dass du den Gebrauch von fast ALLEM einschränkst, dann, so lese ich
es, übst du Macht aus! Das heißt, du bestimmst die Bedingungen bzw. die Regeln:
z.B. am Esstisch wird überhaupt nicht gespielt.

Ich lese nicht, dass du mit deinen Kindern hier gemeinsam eine Entscheidung
getroffen hast... Wenn ich Menschen gleichwürdig begegne, dann bestimmt nicht
einer alleine, wie etwas zu sein hat, sondern ich suche nach dem größten
gemeinsamen Nenner.

Meine Eltern (s.o.) haben dort reglementiert, wo es aus ihrer Sicht aufgrund unserer noch nicht vorhandenen Reife notwendig erschien. Genauso machen wir es auch mit unseren Kindern. Das hat nichts mit Macht ausüben zu tun für mich, sondern mit Verantwortung wahrnehmen. Kinder sind für mich keine kleinen Erwachsenen - sie sind Kinder und das ist wunderbar so. Natürlich entscheiden sie dort mit, wo sie die Reife/Einsichtsfähigkeit dazu haben. Das heisst aber ganz sicher nicht, dass sie alles mitentscheiden dürfen bzw. das gleiche Stimmgewicht hätten wie wir Eltern und zwar nicht weil ich meine/unsere Bedürfnisse als Eltern vor die des Kindes stelle, sondern weil ich aufgrund meiner Erfahrungen und Reife als Erwachsener die Auswirkungen von bestimmten Sachen anders begreifen kann und dann auch klar gegen die Wünsche des Kindes ggf. handeln muss: Zum Wohl meiner Kinder und/oder der Gemeinschaft. Nichts anderes hat Kerstin geschildert (so habe ich es jedenfalls verstanden). Und ganus DAS ist "gleichwürdig", dass ich diese Entscheidungen dann treffe, aber dem Kind dies entsprechend kommuniziere.
Ganz sicher haben (vor allem kleine) Kinder nicht die Einsichtsfähigkeit und Reife Medien alleine und ohne Aufsicht und Einschränkung zu nutzen. Medienkompetenz muss man erst erlernen und sie können dadurch auch Schaden nehmen, wenn man ihnen Medien komplett unreglementiert zur Verfügung stellt. Sicher ist das nicht einfach selbst einzuschätzen, wann man ihnen wie viel zugestehen kann/sollte um sie bestmöglich zu fördern, aber eben auch anzuleiten und zu schützen, darum ging aus meiner Sicht doch auch der Thread. Ich finde aber schon, dass man hier jedem Elternteil unterstellen sollte, dass er/sie alles nur tut, weil man das Beste für seine Kinder möchte. Jemandem auf Augenhöhe zu begegnen heisst für mich auch dessen Meinung zu schätzen bzw. als Mensch, auch wenn man ggf. anderer Meinung ist.
_herzi_ _herzi_ eineiige Zwillingsmädels, geb. im Dezember 2009
Sie werden die Welt verändern - unsere haben sie schon auf den Kopf gestellt!

Bügelbretter sind auch nur Surfboards, die ihre Träume aufgegeben haben, um sich in ihre vorgegebene Rolle zu fügen.

84

Freitag, 5. Januar 2018, 14:18

blue73 sm_daumen

Zitat

Es gibt eben auch Studien die zeigen, dass Fernsehschauen und auch Computer spielen dazu führen, dass sich Kinder danach schlechter konzentrieren können. Gerade bei meinen Kindern die sehr viele Reize aufnehmen, kann ich sehr deutlich sehen, wie "durch" sie sind, wenn sie mal länger Fernseh schauen oder länger mit dem Computer "spielen".


ja, das ist bei den Großen auch so... plus dann eben ein gewisses abdrehen, wenn es mehrere tage lang zu viel wird. einmal über die strenge schlagen im sinne von etwas mehr medienkonsum ist ansich nicht das problem, aber die Häufigkeit.

wir persönlich haben den Ansatz, dass sie erst nach dem Abendessen überhaupt medienzeit haben...mit der Argumentation, dass tagsüber meist andere Sachen wichtig sind... schule, Hausaufgaben, ihre hausarbeitspflichten, am Wochenende rausgehen, freunde treffen, Sport. erst seit wir das so haben, ist Hobby nicht mehr gegen computer ausgespielt. vorher war alles andere oll, weil sie nur aufs Computerspielen gegeiert haben und das ihre gesamte gedankenwelt beherrscht hat. jetzt spielt für meinen Geschmack computer immer noch eine zu große rolle, aber es ist insgesamt recht verträglich. und insgesamt finde ich das durchaus in ordnung, dass man ihnen zeigt, dass man es sich abends gemütlich machen kann, wenn andere Sachen erledigt sind, also quasi work-life-balance. sie haben gewisse Bedingungen, die erfüllt sein müssen (gebadet, Tasche gepackt, zähne geputzt, HA erledigt, zimmer zumindestens betretbar gehalten) ...je eher sie damit fertig sind, um so mehr medienzeit haben sie. wenn sie sich vertrödeln beim baden, dann halt weniger. im Gegensatz zu früher kreisen sie jetzt aber nicht mehr aus, sie haben anscheinend verstanden, dass es gar nicht schlimm ist, dass man weniger computer spielen kann, weil man lange und ausgiebig gebadet hat, weil das plantschen ja spaß gemacht hat. und ich denke, das ist ein schritt hin zur medienkompetenz.
der große hat aktuell auch quasi gar keine computerweit, weil er Hausaufgaben verweigert (Man übt sich in präpubertären Protest), aber hinsichtlich medienkompetenz bin ich ja richtig stolz auf ihn. sm_lachen1

die beiden haben auch computer in ihren zimmern, hatten das auch schon sehr früh. die besuchskinder sind immer neidisch, aber die computer sind halt nur zur verfügung gestellt, kein Geschenk. daher wird die Benutzung eben auch von uns vorgegeben. und natürlich sind sie so eingestellt, dass sie zwischen 21 und 7 Uhr überhaupt nicht funktionieren ;)

85

Donnerstag, 11. Januar 2018, 10:40

und natürlich sind sie so eingestellt, dass sie zwischen 21 und 7 Uhr überhaupt nicht funktionieren

Würde mich mal interssieren, wie ihr das macht.

86

Donnerstag, 11. Januar 2018, 21:33

und natürlich sind sie so eingestellt, dass sie zwischen 21 und 7 Uhr überhaupt nicht funktionieren

Würde mich mal interssieren, wie ihr das macht.



da läuft ein Skript im Hintergrund, dass die Uhrzeit abfragt. wird zwischen 21 und 7 Uhr eingeschaltet, fährt sich der Rechner automatisch wieder runter. und mein Freund kann im Netzwerk die Rechner steuern.

87

Freitag, 12. Januar 2018, 09:31

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es so ein BIOS Skript gibt. Aber gut, ich bin auch kein Experte.

88

Freitag, 12. Januar 2018, 09:46

Das Skript muss ja nicht im BIOS laufen, vielleicht ist es im Autostart oder so eingebaut...
L + T Okt. 2013

89

Freitag, 12. Januar 2018, 13:04

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es so ein BIOS Skript gibt. Aber gut, ich bin auch kein Experte.
Das wird so gelöst sein:
http://praxistipps.chip.de/windows-10-fa…instellen_42092







90

Freitag, 12. Januar 2018, 13:49

Möglich.

91

Samstag, 13. Januar 2018, 11:07

Die jungs haben linux drauf. Das skript wird im hintergrund aller 5 min gestartet, prüft die uhrzeit und entscheidet dann, ob der computer runtergefahren wird.

E+2

*...*

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Vorname: Evi

Wohnort: München

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92

Samstag, 13. Januar 2018, 19:08

@zwillingspapa: Wir haben wegen der Uhrzeit Einschränkung auch Android Tablets genommen. Da gibt es einiges an Kinderschutz Apps... :-)

93

Sonntag, 14. Januar 2018, 19:40

@zwillingspapa: Wir haben wegen der Uhrzeit Einschränkung auch Android Tablets genommen. Da gibt es einiges an Kinderschutz Apps... :-)

Der Kinderschutz ist bereits implementiert im OS der Tablets, da braucht es keine weiteren Apps.

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