Du bist nicht angemeldet.

Persönliche Box

Freundschaften

Neue Benutzer

MarilynnRo(Gestern, 20:37)

bert89(Gestern, 09:46)

Andrea_37(17. Januar 2018, 08:29)

Die Jazis(14. Januar 2018, 12:05)

Marie_71(12. Januar 2018, 22:16)

Statistik

  • Mitglieder: 3761
  • Themen: 46620
  • Beiträge: 851325 (ø 223,15/Tag)
  • Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: MarilynnRo

1

Freitag, 12. Januar 2018, 13:39

Kennt das jemand von Euch?

Hallo liebe Mitstreitenden,
ich brauche mal wieder Euren Rat und euer Schwarmwissen:

Meine Töchter M und L sind seit Kurzem 5 Jahre alt, unser Sohn 3 Monate. Unsere Mädchen sind schon immer eher ruhig und zurückhaltend, gehen aber trotzdem offen auf Menschen zu. Sie sind nur einfach nicht die Draufgänger- und Anführertypen. Bisher war das alles kein Problem. Vor kurzem ist mir dann aufgefallen, dass unsere L. immer alleine ist, wenn ich sie im Kindergarten abhole. Mal schaut sie sich ein Buch an, mal schaukelt sie, mal bastelt sie, mal steht sie herum…Sie erzählt auch öfter, dass sie sich gelangweilt hat, weil sie keiner mitspielen ließ.
Mein Mann und ich haben bereits das Gespräch mit Ihrer Bezugsperson im Kindergarten gesucht und diese bestätigte mir meine Beobachtung. Ihrer Meinung nach läge das daran, dass beide Mädchen nicht so spielen, wie es derzeit bei den anderen Kindern angesagt ist. M macht eher mit, aber L klingt sich wohl schon nach kurzer Zeit aus dem Spiel aus, taucht wohl nicht so ins Spielen ein, wie die anderen Kinder. Sie orientiert sich eher an jüngeren Kindern, übernimmt da oft die Rolle derjenigen, die sich um die Kinder dann kümmert, aber auch da entsteht wenig fantasievolles Spielen. Mit Gleichaltrigen habe ich von Ihr gehört, dass sie nur Vater-Mutter-Kind spielen und dann darf sie auch nur das Baby sein.
Auch zu Hause beobachte ich dieses Verhalten. Die Mädchen rühren ihre Spielsachen kaum an, sie spielen miteinander fast ausschließlich Rollenspiele aber lediglich solche, in denen sie Alltagssituationen nachspielen. Oder sie toben durch das Haus. Wenn wir zusammen malen oder basteln, ist L tatsächlich diejenige, die sehr früh aufsteht und weggeht.
Zudem kommt, dass L gerade extrem auf ihrer Kleidung herumkaut, mal auf dem Schal, mal auf den Ärmeln, mal auf dem Ausschnitt, je nachdem was da ist. Sie kann sich da fast schon „in Ekstase kauen“, bis die Sachen völlig durchnässt sind und sie sich umziehen muss. Sie tut dies kaum zu Hause, sondern vor allem dann, wenn wir draußen sind oder sie im Kindergarten ist. Ihre Erzieherin hat schon angedeutet, sie würde in Ls Verhalten eine Rückentwicklung beobachten. L nimmt Fehlverhalten der anderen Kinder im Kindergarten immer sehr persönlich und fühlt sich sehr verletzt. Zu Hause weint sie gleich, wenn sie mit ihrer Schwester streitet. Beide schaffen es nicht einen Kompromiss zu suchen oder etwas zu besprechen, sondern es wird sofort tragisch geweint.
Wir sind sehr verunsichert. Ist das etwas das wieder vergeht? Mal wieder eine Phase? Oder sind unsere Kinder, vor allem L. mit ihrem Alltag überfordert. Und wenn ja, was bedeutet dies für uns? Das Kauen am Schal, kann natürlich mit der Geburt ihres Bruders zusammenhängen, ich glaube, da ist es schlimmer geworden, aber wie kann ich ihr da helfen? Beide Mädchen sind ganz zauberhaft im Umgang mit ihrem Bruder, es gab bisher keinerlei Eifersucht, nicht einmal ein böses Wort. Sie sind sehr stolze große Schwestern. Und auch hier lässt sich beobachten, dass L. einfühlsamer und liebevoller ist.
Kennt das jemand von Euch? Könnt Ihr mir Eure Erfahrungen mitteilen? Oder ist hier vielleicht jemand vom Fach, der mir vielleicht ein Buch zum Thema empfehlen könnte? Ich bin wirklich sehr verunsichert und beunruhigt...

Liebe Grüße
Mondenkind
_mmmhro_ große schwester, geb. 09.01.2013
_mmmhro_ kleine schwester, geb. 10.01.2013 _cooli_

2

Freitag, 12. Januar 2018, 14:45

Hallo,

also insgesamt finde ich es gar nicht so ungewöhnlich. Gerade, nachdem der kleine Bruder ja noch so jung ist...

War sie denn vorher vom Verhalten komplett anders?

Hier lebt auch ein Kind, dass gerne den Halsausschnitt im Mund hat (Sie ist schon 6 Jahre...) . Naja, das ist so seit sie nichtmehr an den Nägeln kaut. Hatte sie vorher nichts vergleichbares was weggefallen ist? Nägeln kauen, Haare anlutschen, Stifte a kauen?

Und das mit dem Spielverhalten kenne ich auch. Mehr so als Entwicklungs-/ Unsicherheitsphase.

Ich könnte mir gut vorstellen, dass sie gerade wenn sie so besonders lieb und sensibel mit dem Bruder umgeht noch damit beschäftigt ist im Kopf alles neu zu ordnen. Wenn ein Familienmitglied dazukommt muss ja auch jeder wieder seinen Platz finden.

Gerade mit 5 war hier bei meiner Großen auch eine sehr sensible Phase. Da kam auch der erste Wackelzahn und es wurde viel geweint und sie war so sensibel. Ich hab dann irgendwo (vielleicht sogar their im Forum) "Wackeln die Zähne, wackelt die Seele" gelesen und fand es ganz treffend. In der Zeit passiert ja auch ganz viel. Einschulungsvorbereitungen, evtl kleine Ängste wegen der Schule usw. Ich weiß ja nicht ob das bei euch auch schon im Sommer Thema wird. Aber ist mir noch wegen dem Alter ei gefallen.

Mfg und alles Gute für euch!
Schoklädle
Franziska

mit den Minimädels (04.2014) L* 1800 g_mmmhro_ J* 2100g _mmmhro_ (36+0)

und der großen Schwester 08.2011 _mmmh_

3

Freitag, 12. Januar 2018, 14:47

Ah ich sehe gerade erst seit kurzem 5. Dann ist Einschulung vermutlich kein Thema. Aber das mit den Rollenspielen hatten wir mit 5 auch permanent. Mittlerweile wird auch Spielzeug wieder genutzt ;)
Franziska

mit den Minimädels (04.2014) L* 1800 g_mmmhro_ J* 2100g _mmmhro_ (36+0)

und der großen Schwester 08.2011 _mmmh_

steph3

Stammkunde

Beiträge: 565

Vorname: Steffi

Wohnort: Kreis Augsburg

  • Private Nachricht senden

4

Freitag, 12. Januar 2018, 15:47

Bei uns werden auch fast ausschließlich Rollenspiele gespielt oder gemalt/gebastelt. Ich finde es weder ungewöhnlich noch stört es mich.
Zu dem rumkauen auf dem Ärmel o.ä. denke ich, dass viele Kinder eine Art Ventil brauchen. Meine kauen auch zeitweise auf dem Ärmel rum, vorher haben sie immer mal wieder Nägel gekaut - alles phasenweise... Ach so, eine meiner 4,5 jährigen spielt im KiGa auch oft alleine oder liest ein Buch oä. Zuhause spielt sie aber wunderbar mit ihren Geschwistern - wie gesagt- Rollenspiele :o)
ich kann mir gut vorstellen, dass deine noch an der Tatsache zu knacken haben, dass sie einen Bruder bekommen haben...
  • H. 01.2011, 41. SSW, 3500g
  • V.+J. 05.2013, 39. SSW, 2700g/3250g (zweieiig)

5

Freitag, 12. Januar 2018, 21:12

Liebes Mondenkind

Hier wird auch schon immer nicht mit Spielzeug gespielt. ... vielleicht ist dies zwillingstypisch? Ab und zu wird mal etwas für die Kuscheltiere gebaut...
Das ist dann zwar für andere Kinder komisch , aber trotzdem können alle unsere Kinder mit anderen gut spielen.

Zur Ausdauer beim Basteln:habt ihr schon mal die Augen testen lassen? Macht ja eh Sinn , wenn es Richtung Schule geht und kann enorm viel ausmachen. Bei uns haben mitlerweile zwei von drei Kindern Brillen -beide sind Weitsichtig. Sie haben beide schon immer gerne Bücher angeschaut , gemalt etc,mit der Zeit wurde es aber anstrengender.

Das Kauen würde ich auch mit der Ankunft des Bruders verknüpfen. Vielleicht ist sie sensibler als ihre Schwester, nimmt mehr auf im Kindergarten. Besonders für unsere Kleine war Kindergarten immer sehr anstrengend (obwohl es dort nicht so wild war)?, mittags war sie ganz schön k.o. Sie hat häufig eine Beobachterrolle eingenommen. Schule ist etwas besser , da die Struktur viel klarer ist. Allerdings kaut sie in Stresssituationen an den Nägeln oder an ihrem Schal (wenig).

Ich glaube , dass die Kinder auch in scheinbar guten Kindergärten und Schulen immer wieder Situationen sehen (bei anderen),die ihnen unbewusst Angst machen. Wenn sie zarter besaitet sind , setzt sich das wohl leichter fest. Ich könnte echt heulen , wenn mir die Großen nebenbei von Situationen von vor drei-vier Jahren im Kindergarten oder Schule berichten!Da weiß ich genau , woher die sehr Sensible ihre Unsicherheit her hat..... sorry , schweife ab. Aber sensible Menschen nehmen einfach mehr und anders wahr....


LG
mit den Großen sm_zb *November2008

und der Kleinen sm_sp2 * September 2010

6

Freitag, 12. Januar 2018, 21:28

Also habe ich mich nur verunsichern lassen, dass die Erzieherin gesagt hat, L. würde sich zurückentwickeln?
Ich merke schon, dass sie nicht so richtig mit den anderen Kindern kann, wenn sie mit ihrer Schwester spielt, dann ist sie auch mal diejenige, die etwas vorschlägt oder bestimmt. Sind allerdings andere Kinder dabei, dann schaut sie ihnen entweder beim Spielen zu, oder sie läuft mit und lässt sich herumkommandieren. Das ist an und für sich nicht schlimm; ich möchte meine Kinder so lieben wie sie sind, aber es tut mir weh, wenn ich sehe, dass sie irgendwie nicht klarkommen, oder sich ausgeschlossen fühlen. Ich bin unsicher ob es reicht, dass ich ihr einen sicheren Rückzugsort gebe, oder ob wirklich etwas mit ihr ist, bei dem wir eingreifen müssten.

War sie denn vorher vom Verhalten komplett anders?


Nein, komplett anders nicht, sie hat schon immer irgendwas im Mund gehabt, um sich zu beruhigen. Allerdings wird es gerade immer extremer. Teilweise ist nach so einem Vormittag im Kindergarten, der ganze Schal klitschnass...

Ich könnte mir gut vorstellen, dass sie gerade wenn sie so besonders lieb und sensibel mit dem Bruder umgeht noch damit beschäftigt ist im Kopf alles neu zu ordnen. Wenn ein Familienmitglied dazukommt muss ja auch jeder wieder seinen Platz finden.


Also doch abwarten und Sicherheit schenken? Sagst Du was zu Deiner Tochter wenn sie den Halsausschnitt im Mund hat? Ich muss zugeben, ich werde davon manchmal richtig genervt und pampig zu meiner. Das ist natürlich auch kontraproduktiv...

Bei uns werden auch fast ausschließlich Rollenspiele gespielt oder gemalt/gebastelt. Ich finde es weder ungewöhnlich noch stört es mich.
Zu dem rumkauen auf dem Ärmel o.ä. denke ich, dass viele Kinder eine Art Ventil brauchen. Meine kauen auch zeitweise auf dem Ärmel rum, vorher haben sie immer mal wieder Nägel gekaut - alles phasenweise... Ach so, eine meiner 4,5 jährigen spielt im KiGa auch oft alleine oder liest ein Buch oä. Zuhause spielt sie aber wunderbar mit ihren Geschwistern - wie gesagt- Rollenspiele :o)
ich kann mir gut vorstellen, dass deine noch an der Tatsache zu knacken haben, dass sie einen Bruder bekommen haben...


Mich stört es nicht, dass sie Rollenspiele spielen, aber mich beschäftigt es, dass L das nur zu Hause mit ihrer Schwester tut und im Kindergarten eben nicht und dass die Erzieherin meint, sie könnte in das Spiel mit anderen Kindern nicht eintauchen, weswegen sie nie lange mitspielt. Das ist wohl ein Reifeprozess und in diesem wäre M hinter Gleichaltrigen wäre, L zeigt sogar Anzeichen von Rückentwicklung..

Mondenkind
_mmmhro_ große schwester, geb. 09.01.2013
_mmmhro_ kleine schwester, geb. 10.01.2013 _cooli_

7

Freitag, 12. Januar 2018, 21:38

Zitat von Alexfla: Ich könnte echt heulen , wenn mir die Großen nebenbei von Situationen von vor drei-vier Jahren im Kindergarten oder Schule berichten!Da weiß ich genau , woher die sehr Sensible ihre Unsicherheit her hat..... sorry , schweife


Was meinst du denn da für Situationen? Das hört sich ja bedrohlich an...


@mondenkind: wenn die Erzieher der Meinung sind, dass es eine Rückentwicklung wäre, dann sollten sie dir auch nähere Infos und Hilfen an die Hand geben. Das ist ja schon eine harte Aussage, und ziemlich unfair dich dann einfach damit allein stehen zu lassen. Ward ihr früher mal in einem SPZ? Wir waren anfangs dort und sind dann als die Kinder zwei Jahre alt waren „entlassen“ worden, da alles gut. Allerdings mit dem Hinweis dass wir uns bei auftretenden Problemen jederzeit mit einer Überweisung vom Kinderarzt wieder vorstellen können. Ich würde das Gespräch mit den Erziehern suchen und klären, ob sie ernsthaft eine Rückentwicklung sehen oder ob es Ihnen Unprofessionalität herausgerutscht ist. Falls sie es ernsthaft so sehen, dann kurzfristig zum Kinderarzt und ggf. SPZ. Für mich als Laien hört es sich aber einfach nach einer (Findungs-)Phase an. Es gibt ja überall Kinder und auch erwachsene Menschen, die lieber in derBeobachterrolle sind als aktiv zu sein. Was sagt denn deine Tochter, wie es ihr 8m Kindergarten gefällt?
sm_sp2 sm_sp1 geb. am 5.5.2014 bei 37+4

8

Freitag, 12. Januar 2018, 21:46

Ich kann leider mit dem Verhalten von deiner Mädchen (unsicher etc) nicht weiter helfen, obwohl ich denke, das sieht nach so eine Phase aus. Vielleicht dadurch, dass sie zu Hause "große Schwester" ist, versucht sie im KiGa "Baby" sein? Zu uns kommt schon mal unsere Nichte zu Besuch (5,5 Jahre) und sie verwandelt sich schlagartig in ein "Baby" sobald sie mit meinen Jungs spielt. Sie hat ganz anderen Charakter als deine Mädchen ("Nesthäckchen" im schlimmsten Sinne des Wörters, sehr verwöhnt und verzogen): kleine, eiversüchtige Prinzessin, die nur immer im Mittelpunkt stand... bis eben meine Zwillinge kamen. Und nun sie ist eifersüchtig, kindisch und laut sobald sie hier ist. Sie will immer noch "ihren Platz" behalten. Dein Mädchen scheint eher sensibler Typ zu sein und dadurch versucht sie auf dem Wege ihre Bedürfnisse nach "kleines Mädchen" auszudrücken?
Was ich eigentlich sagen wollte: unsere Nichte zurzeit kaut auch Löcher in Schals und Kragen von der Kleidung. Sollte wohl in dem Alter öfter vorkommen. Die Schwägerin versucht sie sanft dran aufmerksam zu machen, dass es nicht schön und wenn sie was beschäftigt, können sie drüber reden. Sonst macht sie sich keine Sorgen. Ich würde wahrscheinlich auch so machen

9

Freitag, 12. Januar 2018, 22:38

Vielen dank für Eure Antworten, mit dem was ich bis jetzt gelesen habe und nach einem weiteren Gespräch mit meinem Mann komme ich almählich aus dem Sog der schlechten Gedanken raus.

Zur Ausdauer beim Basteln:habt ihr schon mal die Augen testen lassen? Macht ja eh Sinn , wenn es Richtung Schule geht und kann enorm viel ausmachen. Bei uns haben mitlerweile zwei von drei Kindern Brillen -beide sind Weitsichtig. Sie haben beide schon immer gerne Bücher angeschaut , gemalt etc,mit der Zeit wurde es aber anstrengender.

Das ist ein guter Tip, wir haben bald die nächste U, dann werde ich das ansprechen.

Das Kauen würde ich auch mit der Ankunft des Bruders verknüpfen. Vielleicht ist sie sensibler als ihre Schwester, nimmt mehr auf im Kindergarten. Besonders für unsere Kleine war Kindergarten immer sehr anstrengend (obwohl es dort nicht so wild war)?, mittags war sie ganz schön k.o. Sie hat häufig eine Beobachterrolle eingenommen. Schule ist etwas besser , da die Struktur viel klarer ist. Allerdings kaut sie in Stresssituationen an den Nägeln oder an ihrem Schal (wenig).

Ich glaube , dass die Kinder auch in scheinbar guten Kindergärten und Schulen immer wieder Situationen sehen (bei anderen),die ihnen unbewusst Angst machen. Wenn sie zarter besaitet sind , setzt sich das wohl leichter fest. Ich könnte echt heulen , wenn mir die Großen nebenbei von Situationen von vor drei-vier Jahren im Kindergarten oder Schule berichten!Da weiß ich genau , woher die sehr Sensible ihre Unsicherheit her hat..... sorry , schweife ab. Aber sensible Menschen nehmen einfach mehr und anders wahr....

LG

Das versuche ich mir eben auch zu sagen: sie ist eben sensibel, da kann sie nicht gleichzeitig wie ein Draufgänger den Kindergarten rocken. Hast Du Deine sehr Sensible irgendwie besonders unterstützt?
Zitat von Alexfla: Ich könnte echt heulen , wenn mir die Großen nebenbei von Situationen von vor drei-vier Jahren im Kindergarten oder Schule berichten!Da weiß ich genau , woher die sehr Sensible ihre Unsicherheit her hat..... sorry , schweife


Was meinst du denn da für Situationen? Das hört sich ja bedrohlich an...

Das würde mich auch interessieren.

@mondenkind: wenn die Erzieher der Meinung sind, dass es eine Rückentwicklung wäre, dann sollten sie dir auch nähere Infos und Hilfen an die Hand geben. Das ist ja schon eine harte Aussage, und ziemlich unfair dich dann einfach damit allein stehen zu lassen. Ward ihr früher mal in einem SPZ? Wir waren anfangs dort und sind dann als die Kinder zwei Jahre alt waren „entlassen“ worden, da alles gut. Allerdings mit dem Hinweis dass wir uns bei auftretenden Problemen jederzeit mit einer Überweisung vom Kinderarzt wieder vorstellen können. Ich würde das Gespräch mit den Erziehern suchen und klären, ob sie ernsthaft eine Rückentwicklung sehen oder ob es Ihnen Unprofessionalität herausgerutscht ist. Falls sie es ernsthaft so sehen, dann kurzfristig zum Kinderarzt und ggf. SPZ. Für mich als Laien hört es sich aber einfach nach einer (Findungs-)Phase an. Es gibt ja überall Kinder und auch erwachsene Menschen, die lieber in derBeobachterrolle sind als aktiv zu sein. Was sagt denn deine Tochter, wie es ihr 8m Kindergarten gefällt?


Im Spz waren wir nicht, gab wohl nach Geburt keinen Anlass...
Wir haben mit der Erieherin ausgemacht, dass wir ein weiteres Gespräch im Februar führen wollen. Unser erstes Gespräch hatten wir mit der Erzieherin auf meinen Wunsch, weil ich eben Verhaltensweisen an L beobachtet habe, die mich stutzig gemacht haben. Wir sind so verblieben, dass wir uns im Februar nochmal zusammensetzen und die Erzeiherin die verbleibende Zeit bis dahin nutzt, um L genauer zu beobachten und dann eben intensiver auf das Thema einzugehen.
Die Mädchen gehen gerne in den Kindergarten. Selbst wenn eine mal morgens sagt, sie mag nicht hingehen. Dann schlage ich vor, dass wir eben gemeinsam die andere in den Kindergarten bringen sollen. Und wenn wir dann da sind, bleiben doch beide da, obwohl ich sage und auch meine, dass sie mit mir nach Hause kann. Das ist hier schon sowohl mit M als auch mit L vorgekommen.
_mmmhro_ große schwester, geb. 09.01.2013
_mmmhro_ kleine schwester, geb. 10.01.2013 _cooli_

tima

*...*

Beiträge: 268

Vorname: ***

Wohnort: Norddeutschland

  • Private Nachricht senden

10

Freitag, 12. Januar 2018, 22:46

Das ist doch super, dass Ihr schon den nächsten Gesprächstermin habt mit der Erzieherin, und auch, dass sie bis dahin besonders auf L schauen will. Allerdings finde ich ein dahingeworfenes "Rückentwicklung" natürlich auch nicht gut und kann mir vorstellen, wie Dich das belastet. Aber ich denke, mit den Rückmeldungen von hier annst Du Dich auch besser auf das Gespräch vorbereiten und z.B fragen, was genau sie damit meint, was sie Euch empfiehlt, wie Ihr weiter vorgehen solltet etc.

Das Kauen auf Dingen (oder ständig Finger im Mund) hat hier einer auch phasenweise recht stark. Ich habe schon überlegt, das bei der Kinderärztin mal anzusprechen, andererseits denke ich auch, das ist halt auch Stressabbau / Berühigung / evtl. Gewohnheit, und lieber so als Fingernägel. Mich nervt es auch mitunter und ich bitte dann darum, nicht auf der Jacke zu kauen. Wirkt meist nur kurz.... aber so heftig wie bei Euch (pitschnass) ist es nicht.

Ich denke, wenn Du L bzw. beiden einfach erstmal weiterhin der sichere Hafen bist, dann ist alles gut. Warte ab, was beim Gespräch herauskommt, dann kannst Du ggf. immer noch handeln, falls es nötig sein sollte. Alles Gute!
Mit zwei Jungs, geboren 09/2012 und einem Mädel, geboren 01/2016

twinma11

mit "Shaun das Schaf" ;-)

Beiträge: 1 267

Vorname: Ellen

  • Private Nachricht senden

11

Samstag, 13. Januar 2018, 03:10

An unserer Kita gab es letztes Jahr einen Infoabend mit einer Psychologin. Die sagte, dass Kinder im Vorschulalter typischerweise irgendwelche Ticks entwickeln, die sich normalerweise von alleine wieder ausschleichen. Ihr Tipp: die Hände beschäftigt halten. In Deinem Fall: den Mund. Vielleicht ein Pustespiel mit Wattebäuschen und Strohhalmen?
Alles Gute für Euch!
Gruß, Ellen

sm_sp1 Unser Pärchen ist im Sommer 2011 geboren. sm_sp2

12

Samstag, 13. Januar 2018, 08:03

@Nilema: sie haben z.b.erzählt , dass Kinder , die wiederholt beim essen aufgestanden um rumgerannt sind , dann im Stehen fertig essen durften- auf mich würde das eher bedrohlich wirken....
mit den Großen sm_zb *November2008

und der Kleinen sm_sp2 * September 2010

13

Samstag, 13. Januar 2018, 09:08

Hallo nochmal,

also ich sag ihr auch oft, wenn sie es a kaut dass sie es doch lassen soll. Ich weise sie immer darauf hin, dass es eklig aussieht und sich bestimmt unangenehm anfühlt, wenn dad nasse Zeug an einem pappt. Naja, hat keinen großen Effekt wenn ich das sage. Und manchmal bin ich auch genervt davon. Aber ich merke es kommt und geht, je nach Tagesform. Ich denke es geht einfach nur um Stressabbau und bin froh, dass sei die Nägel nichtmehr abknabbert ;)

Ich wünsch euch alles Liebe!
Mfg
Schoklädle
Franziska

mit den Minimädels (04.2014) L* 1800 g_mmmhro_ J* 2100g _mmmhro_ (36+0)

und der großen Schwester 08.2011 _mmmh_

14

Samstag, 13. Januar 2018, 11:42

Meine Jungs sind wohl ähnliche Charaktere. Ich würde mir keine Sorgen machen. Auch dass Kinder sich in einem Bereich scheinbar zurück entwickeln, wenn sie dafür gerade einen Schub machen, hört halt nicht mit der Babyzeit auf...

Such doch nochmal das Gespräch mit der Erzieherin, vielleicht hat sie es auch gar nicht so gemeint, wie es bei dir ankam.

Außerdem würde ich vielleicht vermehrt Verabredungen mit anderen Kindern treffen.
Die Räuberjungs wurden im Juli 7 Jahre alt.
Räubertochter ist im August 2 geworden.