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Kea

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  • »Kea« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5

Vorname: Britta

Wohnort: Krefeld

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1

Sonntag, 31. Dezember 2017, 16:22

Gibt es schwere und leichte Phasen mit Zwillingen?

Hallo,
meine Jungs sind jetzt 7 Monate alt. Diese Zeit war manchmal zeimlich anstrengend. In den ersten drei Monaten waren die Nächte echt hart. Immer war einer wach und schrie. Das besserte sich von ganz alleine, plötzlich wurde durchgeschlafen (über die Nächte kann ich zur Zeit nicht klagen). Dann im 5 bis 6 Monat wurde weniger geschlafen und oft gemeckert, weil die beiden müde waren oder sich langweilten, das war auch anstrenged. Jetzt im 8 Monat ist es besser, beide haben immer mehr Spaß beim spielen und können sich auch zeitweise selber beschäftigen. Meine Frage betrifft die Zeit die jetzt kommt. Viele sagen, wenn sie krabbeln können wird es richtig anstrengend andere sagen dann wird es leichter, weil sie mehr spielen. Einige sagen wenn das erste Jahr vorbei ist wird es leichter, andere sagen es wird nie leichter bis sie ausziehen. Oft hört man auch, irgedwann ist es prima Zwillinge zu haben, dann können beide miteinander spielen?
Wie war es den bei Euch? Und wie konntet ihr in schweren Zeiten durchhalten. Wäre prima, wenn ich auf alles vorbereitet bin.

Gruß Kea

2

Sonntag, 31. Dezember 2017, 18:36

Hallo,
Ich habe gerade das erste Jahr als körperlich sehr anstrengend empfunden. Unsere Kinder haben alle erst nach 1,5Jahren etwas besser geschlafen....
Tatsächlich spielen sie meistens richtig schön miteinander. Aber es gab auch Phasen , die gerade weil sie Zwillinge sind extra-anstrengend waren und sind. ...
Überwiegen tun bei uns eindeutig die guten Phasen sm_zwillinge_gut

LG
mit den Großen sm_zb *November2008

und der Kleinen sm_sp2 * September 2010

Nemani

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Beiträge: 128

Vorname: Nina

Wohnort: Rhein-Neckar-Kreis

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3

Sonntag, 31. Dezember 2017, 23:30

Hallo!
Also richtig anstrengend fand ich auch das erste Jahr! Danach war es eine Zeit lang immer ein auf und ab. Wie du geschrieben hast, als sie angefangen haben zu krabbeln fand ich es wieder sehr anstrengend. Alles in allem kann ich aber wirklich sagen, je älter sie wurden, desto besser und einfacher wurde es! Richtig gut so ab drei und seit sie vier sind finde ich es wirklich ganz toll! Sie spielen so schön miteinander, man kann sich mit Ihnen unterhalten,... es läuft im Moment echt super! Mal schauen wie lange sm_;

4

Montag, 1. Januar 2018, 09:04

Hallo,

also meine absolute Lieblinhsphase war von 1-1,5 Jahre. Hach da waren die beiden so wunderbar ausgeglichen und sonnigen Gemüts wie nie. Es war herrlich.

Ich hab die Kinder mit zunehmender Mobilität nicht anstrengender als vorher empfunden. Ich hab halt die Gegebenheiten angepasst. Eingezäunter Spielplatz ;)

Mfg
Schoklädle
Franziska

mit den Minimädels (04.2014) L* 1800 g_mmmhro_ J* 2100g _mmmhro_ (36+0)

und der großen Schwester 08.2011 _mmmh_

Beiträge: 893

Vorname: Kaddel

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5

Montag, 1. Januar 2018, 09:31

im babyalter fand ich "oje ich wachse" extrem hilfreich! hätte so etwas heute gerne auch noch als "fahrplan" _hrh_
also meine absolute Lieblinhsphase war von 1-1,5 Jahre. Hach da waren die beiden so wunderbar ausgeglichen und sonnigen Gemüts wie nie. Es war herrlich.
ja, ging mir bislang auch so, das war eine sehr entspannte phase (abgesehen vom schlafmangel...)

ich denke, dass es individuell extrem verschieden ist, wie kinder und eltern im jeweiligen alter auf die anstehendenden entwicklungsaufgaben reagieren, die voraussetzungen sind ja sehr verschieden und ich finde, die unterschiede werden immer größer (im vergleich zum babyalter)
z.b.: wir haben zwei sehr emotionale kinder, die autonomiephase trifft uns wirklich hart sm-tr war also leichter, als sie kleiner waren. ich kenne aber andere, die ruhigere kinder haben, da ist es in dieser zeit eher leichter geworden, eben weil sie verständiger wurden. zugleich sind unsere kerngesund und pfiffig, in der hinsicht haben wir es sehr leicht, auch bezüglich sprechen. d.h. mit steigendem alter wird es hier deutlich leichter, weil sie sich gut ausdrücken können, so viel verstehen etc.
insgesamt ist es bei uns so, dass recht genau mit jedem geburtstag (innteressanter weise immer noch: korrigiertes alter! bei uns 5 wochen) ein riesen schritt in der entwicklung gemacht wird, wodurch vieles leichter wird. die wochen vor den geburtstagen sind hier immer sehr hart, man merkt, immer, da "brodelt" es. mit der großen entwicklung um die geburtstage herum wird es bei uns bislang aber jeweils auch wieder etwas komplizierter, weil wir alle uns erst einmal an die großen neuen entwicklungen anpassen müssen.
aber eben, ich denke, es ist wirklich sehr unterschiedlich!
LG Kaddel

Schmunzelmaus _mmmhro_ Ende Mai 2014 spontan bei 35+
Kuschelbär _mmmhbl_ Ende Mai 2014 spontan bei 35+

6

Montag, 1. Januar 2018, 10:09

Hallo,

ich empfand das erste Jahr nicht so schlimm.
Zwar gab es auch da jede Menge Phasen. Obwohl ich viel ko war, konnte ich die Schübe aber noch ganz gut meistern.
"Oje ich wachse" fand ich da auch gut und super hilfreich, weil man ein ganz anderes Verständnis für die Kinder bekommt.

Für mich persönlich ( und ich glaube das ist total individuell zu sehen), war die Zeit zwischen 1 Jahr und 2 Jahren sehr schwierig. Da war das ein ständiges auf und ab...

Für mich wird es jetzt, wo sie 2 Jahre alt sind, deutlich leichter. Ich finde das ist ein tolles Alter. Jetzt können sie sich schon verständigen und das ist natürlich toll. Gut beschäftigen konnten die Jungs sich schon seit je her...

Mal schauen was sonst noch so auf uns zu kommt in der weiteren Entwicklung sm_zwillinge_gut
_mmmhbl_ _mmmhbl_ "Columbus" & "Watson" 15.09.2015 in 35+1 per sectio Lilypie Premature Baby tickers

Merry79

*...*

Beiträge: 933

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7

Montag, 1. Januar 2018, 11:10

Ich habe auch das Gefühl, es ist abhändig von Kindern und Eltern sehr unterschiedlich, wie man die einzelnen Phasen empfindet.

Ich persönlich fand auch die Zeit so von 1 1/4 bis 2 sehr anstrengend. Mobilität voll da, aber Verstand noch nahezu 0, aber wachsend. Dafür aber auch die Ideen wachsend. _bsssssss_
Danach wurde es in vielerlei Hinsicht stetig besser, aber anders anstrengend. Eigentlich empfand ich es so bis 3,5 anstrengend, mag aber auch daran liegen, dass in der Zeit bei uns ja noch der kleine Bruder kam und auch Aufmerksamkeit forderte...

Zur Zeit zum Beispiel: sie sind jetzt 4,5. Eigentlich ist es super. Sie spielen unheimlich viel zusammen, sie können sich ausdrücken, sie zeigen so langsam auch Verständnis, wenn man ihnen etwas erklärt, sie ziehen sich schon lange selbstständig an... Klar es gibt "Trotz" und unendlich Diskutiererei, aber was ich persönlich zur Zeit am anstrengendsten finde, ist, dass das Mundwerk praktisch ab Aufstehen bis Einschlafen nicht still steht. Es ist Dauergeplapper untereinander, mit dem kleinen Bruder und auch zu uns Eltern und man ist praktisch ständig gefordert, muss erklären, antworten, reagieren, mitspielen... Ich kann kaum einen ruhigen Gedanken fassen, wenn ich mit den Kindern zusammen bin. Das schlaucht gerade. Das ist anders anstrengend als die Schlaflosigkeit am Anfang.
Es ist auch unheimlich schön, das zu erleben, wie sie sich geistig entwickeln und alles verarbeiten, das sie erleben, aber wir sind als Eltern halt Gesprächspartner No. 1, wandelndes Lexikon und Spielpartner in einem. Das empfinde ich als sehr schön, aber auch sehr fordernd. _laber_


Geboren am 20.05.2013 bei 36+0 per KS



Spontan entbunden am 29.08.2015 bei 40+8

8

Montag, 1. Januar 2018, 11:36

Ich glaube, man kann nie „richtig vorbereitet“ sein, auch wenn du dir das wünschst. Manchmal find ich es auch angenehmer, gute Phasen einfach zu genießen und sich nicht von anderen sagen zu lassen: „Warte nur, bis ... kommt.“

Bei uns war es so, dass die Jungs etwas ausgeglichener wurden, als sie sich im Raum bewegen konnten. Allerdings haben sie sich auch ständig wehgetan, weil ich gar nicht erst versucht habe, immer hinter beiden zu stehen, falls sie umkippen.

Insgesamt waren die ersten 3,5 Jahre aber heftig anstrengend, weil sie jeden Blödsinn gemacht und draußen immer weggelaufen sind. Danach gab es immer wieder einfachere Phasen. Und mittlerweile ist es sogar umgekehrt: Insgesamt profitieren wir jetzt davon, dass sie zu zweit sind, nur ab und zu kommen nochmal so Phasen, wo sie uns mit ihren Ideen zum Durchdrehen bringen.

(Im Sommer musste ich sie mal innerhalb von einer Woche dreimal im ganzen Ort suchen und hab sie dann zur Belustigung der Gartenbauer nebenan angeschrieen, dass sie jetzt nicht mal mehr aufs Klo gehen dürfen, ohne sich vorher bei mir abzumelden ...)

RundeSache

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9

Dienstag, 2. Januar 2018, 06:54

Ich fand rückblickend auch das erste Jahr einfach nur anstrengend. Besonders die ersten 6 Monate. Keine Nacht mehr als 2-3 Stunden Schlaf am Stück, als "Belohnung" für egal was man macht nur Gebrüll, ganz am Anfang nicht mal ein Lächeln, schrecklich! Lange habe ich sie nicht richtig "verstanden" (warum schreit das Kind jetzt?!?). Und eine hat von 8 wachen Stunden bestimmt 6 geschrien, die andere von jeder Fütterung mindestens die Hälfte wieder ausgespuckt. _imos_ Ich wollte unbedingt alles richtig machen und habe dabei komplett übersehen, dass jedes Kind einzigartig ist, nicht jedes Kind genau nach Schema F (oder Oje, ich wachse) funktioniert und es den Mäusen am besten geht, wenn es Mama gut geht.
Aber je älter sie wurden, desto selbsterklärender wurden sie. Sie wurden viel zufriedener, als sie sich bewegen konnten und selbst an Sachen herankamen. Sie sagen, warum sie schreien. Sie sagen, was sie möchten - oder eben nicht. Sie schlafen (nicht immer, aber immer häufiger _hrh_ ). Sie haben (meist) kein Problem mehr damit, wenn man nicht mehr 100% sofort verfügbar ist, sie lernen zu warten. Sie lernen auch, manchmal Rücksicht auf Mama zu nehmen. Sie geben positives Feedback. Und Zwillinge beschäftigen sich irgendwann tatsächlich auch miteinander und brauchen nicht wie Einlinge permanent Mama-Bespaßung.
Manchmal könnte ich trotzdem ausflippen. Meine sind gerade 3 geworden. Wir sind grade in der "Alptraum!-jede-Nacht-brüllt-eine-andere-zwischen-1-3Uhr"-Phase. Schlaf seit 8 Wochen eher wieder weniger sm-tr Aber man lernt tatsächlich, damit umzugehen. Ich sage mir dann, das es ein gutes Zeichen ist, wenn sie mich rufen, denn sie fühlen sich bei mir sicher. Und auch das wird weniger werden (oder?!?! 8_h ).
Wichtig ist, dass Du ganz viel auf Deinen Bauch hörst. Lass Dich nicht verunsichern von Ratgebern, Omas, Ärzten oder sonst wem. Jedes Kind ist anders, keins passt 100% ins Schema! Und den Kindern geht's am besten, wenns Dir auch gut geht. Also frühzeitig auch für Deine Auszeiten sorgen. Kinder auch mal alleine machen lassen, nicht permanent den Animateur spielen, die können sich nämlich auch ganz gut alleine beschäftigen, wenn man ihnen mal die Chance dazu gibt. Und sich nicht von anderen (vermeintlichen) Supermüttern beeindrucken lassen. Die kochen alle nur mit Wasser, sind manchmal am verzweifeln und schreien ihre Kinder auch mal an, weil ihnen die Hutschnur reißt (oder machen dann Kika an und erlauben Gummibärchen oder, oder..._hrh_ )
Mein Opa hat immer gesagt:"Egal, wie Dus machst, Du machst es richtig!" Wenn Du Dich für etwas entschieden hast, wird es genauso sein! sm_daumen

10

Dienstag, 2. Januar 2018, 08:47

Zitat

Und sich nicht von anderen (vermeintlichen) Supermüttern beeindrucken lassen. Die kochen alle nur mit Wasser, sind manchmal am verzweifeln und schreien ihre Kinder auch mal an, weil ihnen die Hutschnur reißt (oder machen dann Kika an und erlauben Gummibärchen oder, oder..._hrh_ )


Das ist ganz wichtig. Ich habe auch oft mich mit Supermüttern bzw. Super - Einlingsmüttern verglichen und war total frustriert. Manchmal passiert mir das auch immer noch.Aber dann sag ich mir: Ich habe 2 Kinder Das ist wie Äpfel mit Birnen vergleichen.
Wir Zwillingseltern haben halt immer mindestens 2 und bei einigen hier sind ja noch zusätzlich ältere oder jüngere Geschwisterkinder dabei. Das muss erstmal jemand nachmachen. _respekt_

Bauchgefühl ist am allerwichtigsten. Keiner kennt die Kinder so gut wie die Eltern. Ratgeber können erklären und unterstützen und gegebenenfalls für einen anderen Blick auf die Kinder sorgen. Sie sind aber immer mit Abstand zu betrachten. Ich habe diverse Ratgeber zu verschiedensten Themen. Mir hilft es, viel zu lesen. Aber ich "sortiere" auch für mich aus und nehme mir nur das heraus, was für uns passt. Durch das Lesen hatte ich schon ganz oft den " Aha - Effekt" und das hat mir geholfen, selbst wenn ich die Tipps und Tricks nicht bei uns angewendet habe...Oje ich wachse bietet viele Erklärungen für das Verhalten der Babys, aber ich muss sagen, egal ob ich die Frühgeburt berücksichtigt habe oder nicht, die Zeiten der Schübe kamen nie wirklich hin. Nur so in ungefähr. Ich kenne aber viele wo das passte....
_mmmhbl_ _mmmhbl_ "Columbus" & "Watson" 15.09.2015 in 35+1 per sectio Lilypie Premature Baby tickers

Kea

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11

Dienstag, 2. Januar 2018, 17:03

Dank an alle für die netten Antworten.
Es stimmt alle Kinder sind unterschiedlich und oft muß frau auf ihr Bauchgefühl hören. Ich habe aber noch nie so viele gute Ratschläge aus meiner Umwelt bekommen, wie zu Thema Babies. Da ist es nicht immer leicht richtig und falsch zu unterscheiden. Und auch Kritik, "wie ihr das mit dem schlafen macht ist nicht gut für die Kinder".
Da einige schreiben, das es mit dem Krabbeln und nach einem Jahr leichter wurde, hoffe ich das auch für uns.

RundeSache

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12

Dienstag, 2. Januar 2018, 18:46

Ganz ehrlich? Grade bei Themen wie schlafen gibt es doch gar kein pauschales "Richtig" oder "Falsch". Das eine Kind braucht seine Ruhe, das andere Körperkontakt und Nähe. Und manchmal wechselt das auch von einem zum anderen sm_; Ich meine mittlerweile, dass das richtig ist, was funktioniert. Und wenns nicht mehr klappt, muss man was anders machen.

13

Donnerstag, 4. Januar 2018, 14:04

Meine Jungs sind 2,5 Jahre und es ist immer noch ansträngend, nur anders: sie schlafen besser (noch nicht durch!) nachts. Das war es vom "Besser werden". Sie vermiessen sich und suchen heulend nach einander wenn sie sich nicht sofort nach wach werden sehen. Aber keine zwei Sekunden zusammen und es gibts Streit. Wie oft höre ich von Einlingsmüttern, wie toll Kinder im Eckchen sitzen und alleine spielen... Meine spielen nie alleine, weil sobald einer was in der Hand hat, will der zweite das selbe haben. Wenn ich genau das selbe Spielzeug anbiete (identisches!) wird es weg geworfen und um gebliebenes gestritten. Wenn ich aus dem Zimmer gehe, habe ich noch nicht das andere Zummer erreicht, hinter meinem Rücken höre ich Geheul und Streit, mit Hauen und Beißen. Wenn das zusammen spielen heißt, dann nun sie spielen zusammen...
Es läuft wohl besser, wenn die Zwillinge verschiedene Geschlächter haben. So ist mein Eindruck. Vielleicht bei zwei Mädchen oder weniger aktiven Kindern noch besser geht... Kann ich nicht sagen. Aber zwei Männchen, die nicht gegenüber einander nachlassen, sind kein Zuckerschleckchen, zumindest noch nicht mit 2,5 _cooli_

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14

Donnerstag, 4. Januar 2018, 14:55

Ich fand das erste halbe Jahr auch mega anstrengend, weil unsere die 3-Monatskoliken hatten. Stundelanges Schreien, herumtragen. Als sie mobil waren, wurde es deutlich besser, ich musste sie nicht mehr die 3.ET hochschleppen. Habe mich viel in eingezäunten Spielplätzen, Indoorspielplätzen, Spielgruppen aufgehalten. Die Zeit zwischen 2 und 4 fand ich super, dann nochmal zwischen 7 und 9. Und jetzt mitten in der Pubertät weiss ich, das war alles pillepalle. Jetzt geht es richtig zur Sache und es war noch nie so anstrengend wie heute sm_;

**Sophie**

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15

Freitag, 5. Januar 2018, 13:44

Hach, ein spannendes Thema hier. Ja, das erste halbe Jahr war mit Abstand das Härteste bei uns. Danach wurde es immer so im 6-9 Monats-Rhythmus Stück für Stück machbarer. Erst mit anderthalb hab ich mich nicht dauergefordert gefühlt, wenn ich mal nen ganzen Tag bzw. WE allein mit ihnen hatte. Ab zwei wurds nochmal deutlich schöner, ab drei wieder mehr nur kam da unser drittes Kind und die Zwillinge hatten dadurch auch anstrengende fordernde Monate. Jetzt nach dem vierten Geburtstag staune ich fast täglich, wie toll sie sich entwickeln und spüre deutlich immer mehr emotionale Unabhängigkeit von mir. Sie bekommen langsam viel mehr eigene Identität und das entlastet mich zum ersten Mal ein Riiiiiesenstück statt immer nur etwas oder wieder mal nur anders anstrengend zu sein. Interessant, dass auch andere hier an vier es deutlich einfacher empfinden. Wir sind schon ins Kino, sie helfen schon manchmal auf Wunsch und ohne Autonomietests, sie haben diese spannendE Fantasie, man kann tolle Geschichten lesen, Hörspielen wird auch gebanbt zugehört, sie wollen Freunde besuchen, können richtig telefonieren, Spiele klappen auf einmal richtig gut, sie ziehen sich immer öfter allein an, der Trotz ist noch öfter da, nimmt aber ab usw. Ich war im Dezember mit meiner Tochter allein Kakaotrinken und etwas Weihnachtsshopping. Es war so toll und sie so viel älter auf einmal, dass ich zwei-, dreimal unterwegs gegen feuchte Augen vor Rührung ankämpfen musste. Im Moment bin ich richtig begeistert!
Am kleine Bruder sehe ich aber, was da mit dem Kleinen nochmal ein Weg vor uns liegt...Allein bis man die Windelzeit mal durch hat, das kopflose Losgerenne und man muss immer schauen und hinterher. Ich persönlich merke jetzt mit 13 Monaten eine erste spürbare Verbesserung und fiebere so dem Alter anderthalb entgegen, weil da aus meiner Erinnerung doch einiges leichter wird und man nicht mehr Ganz so extrem schauen muss wie aktuell und die starke Anhänglichkeit nach ihrem Höhepunkt mit eins wieder mehr nachgelassen hat. Alles Gute Euch! Was immer ist: Die Zeit vergeht ratz fatz und man schaut sich begeistert Fotos der Minis aus den allerersten Jahren an. (:
...

Kea

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16

Montag, 8. Januar 2018, 15:08

Jetzt im Moment schlafen die beiden, das sind immer super Phasen. Sie sehen total süß aus und sind ganz ruhig.
Es stimmt im Rückblich kommen die anstrengednen Phasen einem kürzer vor. In den ersten drei Monaten konnte ich kaum schlafen und hatte das Gefühl, es geht nie vorbei. Jetzt im Nachhinein kommt es mir vor als wären es nur drei Wochen gewesen. Ein Problem war oft (ist es immer noch), dass ich manchmal zu ungedulig war. Kinderwagen fanden sie z.B. am Anfang zeimlich doof, einer wollte immer auf den Arm und meckerte im Kinderwagen. Große Enttäuschung bei mir, weil "alle" anderen Kinder doch im Kinderwagen einschalfen. Mitlerweile wird es immer besser, weil sie immer neugieriger auf ihre Umwelt geworden sind.

PS: Großes Lob auf die Omas und Opas die waren, vor allem in den anstrengenden Phasen, immer eine große Hilfe

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